Sonntag, 23. Februar 2020

Meine Meinung: Wir von der anderen Seite



Titel: Wir von der anderen Seite
Autor*in: Anika Decker
Seiten: 384
Verlag: Ullstein
Erscheinungsdatum: 26.07.2019

Klappentext

Als Rahel Wald aus einem heftigen Fiebertraum erwacht, versteht sie erst mal gar nichts. Wo ist sie, warum ist es so laut hier, was sind das für Schläuche überall. Nach und nach beginnt sie zu verstehen: Sie ist im Krankenhaus, sie lag im Koma. Doch richtig krank sein, hatte sie sich irgendwie anders vorgestellt: feierlicher, ja, heiliger. Als Komödienautorin kennt sich Rahel durchaus mit schrägen Figuren und absurden Situationen aus, aber so eine Reise von der anderen Seite zurück ins Leben ist dann doch noch mal eine eigene Nummer. Vor allem, wenn der Medikamentenentzug Albträume und winkende Eichhörnchen hervorruft. Zum Glück kann sie sich auf die bedingungslose Unterstützung ihrer verrückten Familie verlassen, die immer für sie da ist. Und noch etwas wird Rahel immer klarer: Ihr Leben ist viel zu kostbar, um es nach fremden Erwartungen auszurichten. Von jetzt an nimmt sie es selbst in die Hand.

Meine Meinung

Ich habe diesen Titel als Hörbuch gehört, weil es mich spontan angesprochen hat. Für mich klang die Geschichte nach einer Möglichkeit zu beobachten, wie eine junge Frau sich quasi an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zieht. 

Ich wurde was das angeht auch wirklich nicht enttäuscht, Rahel ist am Anfang einfach nur verwirrt, denn Sie kann sich nicht erinnern was passiert ist und als sie langsam wieder zu sich kommt, wird ihr klar, dass sich ihr Leben komplett verändert hat.
Nichts ist wie es einmal war, Sie kann nicht einmal einen Löffel selbst halten und alles muss ich neu finden und sortieren. 
Bei dieser Reise gibt es immer wieder Fortschritte und Rückschläge, Erkenntnisse und neue Probleme die vorher nicht absehbar waren und so leidet und freut man sich immer wieder mit Rahel mit. Man kann, wenn man bereit ist sich auf das Buch einzulassen wirklich viele verschiedene Emotionen mitnehmen und meiner Meinung nach trotz vieler negativer Erfahrungen positiv aus dieser Story herauskommen. 

Das Buch ist meiner Meinung nach nicht übertrieben lebensbejahend, wie man es vielleicht erwarten würde. Ich finde es wirkt doch alles sehr realistisch, denn für Rahel sind plötzlich ganz andere Dinge wichtig, denn teilweise geht es um die essentiellsten Dinge, die für die meisten gesunden Menschen wohl einfach selbstverständlich sind. 
Dies einmal (wieder) vor Augen geführt zu bekommen und mit Rahel zusammen viele Erfahrungen zu machen hat mir super gefallen, weil es sich so echt anfühlt. 
Allerdings sollte einem auch bewusst sein, dass das Buch eben nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen ist, sonder eben auch harte, traurige Realität beschreibt die mich teilweise wirklich mitgenommen und bewegt hat. 

Ich finde, dass sich das Buch wirklich lohnt und gerade in der Hörbuchfassung hat die Sprecherin mich mitten ins Herz getroffen und den Gedanken angestoßen viel dankbarer für die Kleinigkeiten zu sein, auch bevor man "zur anderen Seite" gehört. 

Dienstag, 18. Februar 2020

Gemeinsam Lesen #144

Guten Morgen zusammen,

heute wird bei den Schlunzenbüchern wieder gemeinsam gelesen und da möchte ich gern dabei sein!


Welches Buch liest du und auf welcher Seite bist du?


Ich lese aktuell "Me and Earl and the dying girl" und bin bei 28% beim ebook.

Wie lautet der erste Satz deiner aktuellen Seite?

"He was especially excited about 'Aguierre, the Wrath of God'.

Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? 

Bisher gefällt es mir recht gut! Ich kann noch gar nicht vorhersagen wie das Buch sich entwickeln wird und möchte mich gern komplett überraschen lassen!
Vom Englisch her liest sich das Buch wirklich sehr gut finde ich. 

Könntest du dir vorstellen, zu deinem aktuellen Buch ein Theaterstück zu sehen?

Es gibt zu diesem Buch ja auch schon einen Film, wenn ich mich jetzt nicht irre... von daher und auch von dem her was bisher passiert ist an Handlung, könnte ich mir das auf jeden Fall vorstellen.

Montag, 17. Februar 2020

Gehört im Januar 2020

Hallo zusammen :)

Bei mir war im Januar so einiges los, was dazu führte, dass ich einfach nicht die Ruhe & Konzentration zum Lesen hatte, daher möchte ich gern die Hörbücher vorstellen, die ich im Januar gehört habe. 

Todesmal - Andreas Gruber

  

Ich bin generell ein Fan der Hörbücher um Maarten S. Snijder & Sabine Nemez, hier handelt es sich nämlich schon um den 5. Band der Reihe. 
Nachdem ich den 4. Teil etwas schwächer fand, hat mich dieser Titel wieder von Anfang bis Ende mitgerissen und mich ganz vorzüglich unterhalten. 
Für mich war die Spannung durchgehend genau passend, sodass ich das Hörbuch immer gern weitergehört habe!

Rotkäppchens Traum - Max Bentow


Ich muss gestehen, von Max Bentow gefallen mir scheinbar die Bände um Nils Trojan besser, als die Einzelbände. 
Denn auch wenn ich dieses Buch nicht schlecht fand und ich zwischenzeitlich auch wirklich recht überrascht war, habe ich mich ebenso zwischenzeitlich gelangweilt... mir hat so der letzte Funke gefehlt könnte man sagen... ich würde das Buch trotzdem empfehlen, jedoch ist mir Nils Trojan als Ermittler wesentlich sympathischer als die Einzelbände ohne Polizeiarbeit. 

Ich glaub, mir geht's nicht so gut, ich muss mich mal irgendwo hinlegen
Benjamin von Stuckrad-Barre


Dieses Buch ist eine Sammlung von verschiedenen Kurzgeschichten, mit verschiedenen Promis oder einfach nur Episoden aus dem mehr oder minder alltäglichen Leben. 
Ich mag es besonders, dass Stuckrad-Barre seine Hörbücher selbst einliest, dadurch wirkt das Ganze einfach noch wesentlich authentischer und ist meiner Meinung nach eine tolle Abwechslung für Zwischendurch! 

Habt ihr im Januar auch Hörbücher gehört? :) 

Alles Liebe, Meike