Freitag, 8. März 2019

[Rezension] Vanitas

Ursula Poznanski - Vanitas (Schwarz wie Erde)

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Bibliografische Angaben

Titel: Vanitas - Schwarz wie Erde
Autor: Ursula Poznanski
Seiten: 384
Verlag: Knaur
Reihe: Band 1
Erscheinungsdatum: 01.02.2019
ISBN: 978-3-426-22686-5

Klappentext

Auf dem Wiener Zentralfriedhof ist die Blumenhändlerin Carolin ein so gewohnter Anblick, dass sie beinahe unsichtbar ist. Ebenso wie die Botschaften, die sie mit ihren Auftraggebern austauscht, verschlüsselt in die Sprache der Blumen - denn ihre größte Angst ist es, gefunden zu werden. Noch vor einem Jahr war Carolins Name ein anderer; damals war sie als Polizeispitzel einer der brutalsten Banden des organisierten Verbrechens auf der Spur. Kaum jemand weiß, dass sie ihren letzten Einsatz überlebt hat. Doch dann erhält sie einen Blumengruß, der sie zu einem neuen Fall nach München ruft - und der sie fürchten lässt, dass sie ihren eigenen Tod bald ein zweites Mal erleben könnte …

Rezension

Meiner Meinung nach insgesamt ein guter Thriller mit einigen Überraschungen, allerdings hatte ich mit der Protagonistin so meine Schwierigkeiten.

Ich finde die Ausgangssituation dieses Thrillers wirklich interessant, denn unsere Protagonistin hat bereits zu beginn dieses Thrillers eine Geschichte und nun steigen wir direkt in ihrem "neuen" Leben ein. Doch dieses wird auf lange Sicht natürlich nicht unberührt von ihrer Vergangenheit bleiben, jedoch geht es vorwiegend um den Fall, welcher Sie nach München ruft. 
Diesen Fall fand ich insgesamt spannend und insgesamt auch schlüssig, die totale Spannung hat sich für mich jedoch leider nicht aufgebaut. Das lag für mich vermutlich daran, dass ich mit Carolin einfach nicht komplett warm geworden bin, denn es fiel mir schwer mich in Sie hinein zu versetzen und manche Ihrer Entscheidungen waren für mich einfach nicht 100% nachvollziehbar.
Ich muss leider sagen, dass ich dieses Buch zwischendurch unterbrochen habe, weil es mich nicht 100% gefesselt hatte, das hat meinem Verständnis für die Auflösung wahrscheinlich nicht wirklich geholfen, jedoch fand ich im gesamten gesehen die Handlung schlüssig & sehr strukturiert, jedoch haben mich, wie oben gesagt, manche Kleinigkeiten bei Carolin einfach gestört. 
Ich finde, dass der Fall an sich durchaus sehr komplex ist, da wir viele beteiligte Personen und konkurrierende Familien haben, die alle im Zusammenhang stehen. Da muss man beim Lesen schon aufmerksam sein, um die Struktur zu erkennen und nicht durcheinander zu schmeißen, wer denn nun zu wem gehört. Das finde ich interessant, da ich  die Lösung ja nicht einfach auf dem Silbertablett serviert bekommen möchte, es soll ja schließlich spannend sein bis zum Schluss. Dies bietet der Fall auch an den Meisten stellen. 
Was wir in diesem Buch gar nicht erleben, ist die "klassische" Ermittlungsarbeit, da Carolin auch alles andere ist, als eine normale Ermittlerin. Sie fliegt quasi unter dem Radar und verfolgt Ihre ganz eigene Vorgehensweise. 

Die Idee mit den Blumen finde ich allerdings super, denn Sie ist originell und ich habe dadurch irgendwie auch noch etwas gelernt, da ich mich vorher noch nie mit der genaueren Bedeutung der verschiedenen Blumensorten befasst hatte. Dies hat dem Thriller meiner Meinung nach einen zusätzlichen Pluspunkt hinzugefügt. 

Insgesamt fand ich den Thriller weder schlecht noch richtig gut, für mich war das Buch ein solides Mittelding, welches ich gern gelesen habe, aber nicht zu meinen Lieblingsbüchern gehören wird, was dem geschuldet ist, dass die Protagonistin und ich einfach nicht komplett zueinander gefunden haben! 



1 Kommentar:

  1. Hallo Meike:)
    Ich fand das Buch auch ganz okay. Also es mal was komplett anderes als die Bücher die Ursula sonst so schrieb.
    Wirst Du die anderen Teile auch noch lesen oder eher nicht. Ist ja ein Auftakt zu einer Reihe.
    Liebe Grüße
    Andrea ♥

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