Dienstag, 7. August 2018

[Rezension] Höhenrauschsaison

Meredith Winter - Höhenrauschsaison

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Bibliografische Angaben

Titel: Höhenrauschsaison
Autor: Meredith Winter
Seiten: 210
Verlag: Sommerburg Verlag
Erscheinungsdatum: 04.2018

Klappentext

April 2012 - die Mount-Everest-Saison hat begonnen. 
Vor Ort: Ärztin Clementine, die schon auf dem Trek zum Basecamp alle Hände voll zu tun hat, sich um die Verletzten und Höhenkranken zu kümmern, welche die Region auf dem Weg zum höchsten Berg der Erde unterschätzt haben. 
Ebenfalls mit von der Partie ist der russische Auftragskiller Alexej, der sich als Bergsteiger ausgibt und bloß einen Auftrag hat: Clementine zu töten. Dumm nur, dass sie bereits tot ist.

Rezension

Ich muss leider sagen, dass mich das Buch nicht 100% überzeugen konnte, weil mir einfach irgendwie was gefehlt hat, bzw. ich dem Klappentext nach tatsächlich eine etwas andere Geschichte erwartet hatte. 
Ich fand die Idee gar nicht mal schlecht, so vom Setting her, und Sie ist auch nicht schlecht umgesetzt oder ausgearbeitet, aber mir ging vieles zu schnell und kam mir fast schon ein bisschen plump vor. Wir lernen unsere Protas meiner Meinung nach insgesamt recht wenig kennen und stürzen etwas holprig in die Handlung. Ich habe tatsächlich einen Moment gebraucht um mich zurecht zu finden, als man nach den verschiedenen Start Szenen dann auf dem Berg ankommt. 
Dort vergeht die Zeit dann auch recht flink und wir erleben einige Ungereimtheiten innerhalb der Gruppe, bei denen ich mich wirklich frage, ob so eine Expiditon da wirklich so einfach weitergehen würde, als wäre nichts gewesen ... vll ist das so, aber mir als Leser kam es doch schon etwas sehr komisch vor muss ich zugeben. 
Ich hatte beim Lesen ein bisschen das Gefühl, dass hier ein Höhepunkt an den anderen gereiht wird um die Handlung schnell voran zu treiben, da überschlägt man sich fast, anstatt sich langsam hineinzusteigern.
Auch wenn der Schreibstil wirklich sehr locker und daher recht leicht zu lesen ist, konnte ich mich einfach dann doch nicht 100% in dem Buch einfinden bzw. mich in die Protas einfühlen. Natürlich kommt man Ihnen, gerade auch in den erotischen Szenen die immer genug, aber nicht zu viel verraten näher, aber so richtig nah habe ich mich Ihnen nicht fühlen können. 

Insgesamt würde ich das Buch als kurzweiliges Lesevergnügen bezeichnen, dass mich nicht restlos überzeugen konnte, weil ich es etwas zu konstruiert fand. Wenn man jedoch einen Krimi sucht, der auch mit diversen erotisch angehauchten Szenen aufwarten kann, könnte man sich mit dieser Geschichte gewiss die Zeit vertreiben. 

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