Donnerstag, 19. Juli 2018

[Rezension] Sommerhaus zum Glück

Anne Sanders - Sommerhaus zum Glück

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Bibliografische Angaben

Titel: Sommerhaus zum Glück
Autor: Anne Sanders
Seiten: 448
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 14.05.2018
ISBN: 978-3-7645-0630-8
Preis: 15.00€

Klappentext

Wer träumt nicht von einem Haus in Cornwall? Elodie hatte bisher eigentlich andere Pläne – bis ihre Beziehung spektakulär scheitert und ihr Exfreund ihr statt ewiger Liebe Geld für einen Neuanfang bietet. Als sie auf das Inserat für ein hübsches kleines Bed & Breakfast in St. Ives stößt, räumt Elodie kurz entschlossen das Konto leer, kauft das Haus unbesehen und reist nach Südengland. In dem kleinen Fischerdörfchen stürzt sie sich nicht nur in die Renovierung, sondern lernt auch die schüchterne Helen und die lebenslustige alte Dame Brandy kennen, mit denen sie bald eine tiefe Freundschaft verbindet. Gemeinsam erleben die drei Frauen einen unvergesslichen Sommer, nach dem nichts mehr so sein wird, wie es war – vor allem nicht in Elodies Herz …

Rezension

Eine Sommerlektüre die einen mit super sympathischen Protagonisten in das kleine Örtchen St. Ives entführt.

Zuerst möchte ich einmal auf die Handlung und das Setting eingehen, denn beides hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Ich mag ja generell Bücher, die in England spielen und das Örtchen welches hier beschrieben wird, kann ich mir absolut vorstellen! Vielleicht auch ein bisschen Klischeehaft, aber gerade das macht es tatsächlich auch schön und ich konnte mich in St. Ives zumindest direkt wohlfühlen. 
Auch die Handlung und deren Verlauf konnte mich wirklich abholen. Auch wenn ich zwischendurch schon dachte, dass die Autorin das Rad wohl eher nicht neu erfunden hat, wurde ich im Verlauf eines besseren belehrt. Ich hatte irgendwann eine Vermutung wo es hingehen konnte und dann kam es doch noch ganz anders und ich konnte mich gut damit arrangieren. Man kann mitfiebern bis zum Schluss und auch habe wirklich gegen Ende nochmal an einigen Dingen gezweifelt, ob das alles gut ausgehen kann? 

Zu den Protas möchte ich auch kurz noch ein bissschen was erzählen, als Erstes lernen wir Elodie kennen. Sie ist gerade erst in St. Ives angekommen, denn Sie hat dort, ohne es vorher zu sehen, ein altes Cottage gekauft, denn, wie schlimm kann es schon sein?! 
Schlimm! So viel sei gesagt, aber Elodie lässt sich nicht unterkriegen und macht sich eifrig an die Renovierungen, denn schließlich bleibt Sie in St. Ives nicht lange allein. 
Ich finde Elodie ist eine tolle Protagonistin, denn ich mag Ihren Listentick! Sie hat einen Kalender in dem Sie allen möglich Kram organisiert und Sie liebt Listen :D Außerdem hat Sie eine Art Liebesgeschichte erlebt, die es wahrscheinlich gar nicht mal so selten gibt und ich finde es gut, dass Anne Sanders hier verdeutlicht, dass die Frau der "soetwas" passiert nicht immer ein Drachen sein muss, der anderen schaden wollte!
Dann hätten wir noch Helen, gefühlt ist es ca. 1/3 des Buches, das aus Ihrer Sicht geschrieben ist und Sie ist zum einen der Gegensatz zu Elodie und vielleicht passen die beiden gerade desswegen so wunderbar zusammen. Helen ist gefangen im Hamsterrad ihres Alltags und hat das Gefühl, die Liebe zu Ihrem Mann ist eingschlafen und die beiden haben sich kaum noch etwas zu sagen .... ob man hier noch einmal Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten kann? 
Ich finde es schön, dass die beiden Frauen die wir hier näher kennen lernen teilweise so gegensätzlich sind, denn dadurch unterstützen Sie sich sehr gut und können einander Tipps geben, denn manchmal hilft es ja auch, den Blickwinkel zu ändern ...
Außerdem haben wir dann noch Brandy & Tom, wir lesen zwar nicht aus der Sicht der Beiden, allerdings sind Sie dadurch nicht unwichtig und vor allem bleibt dadurch immer ein Teil Ihrer Geschichten unklar, denn schließlich hören wir eine Weile nur, was die beiden von sich aus Preis geben wollten ... aber was wäre, wenn da doch noch mehr im Argen ist? 

Ich kann euch dieses Buch wirklich ans Herz legen weil ich es wirklich schön fand! Die grundsätzliche Idee ist vielleicht nicht neu, aber ich finde das Setting & die Protagonisten und vor allem ihr Zusammenspiel sehr gelungen und definitiv eine Reise nach St. Ives wert! 

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