Sonntag, 15. April 2018

[Rezension] Mein Sommer auf dem Mond

Adriana Popescu - Mein Sommer auf dem Mond


Bibliografische Angaben

Titel: Mein Sommer auf dem Mond
Autor: Andriana Popescu
Seiten: 400
Verlag: cbt
Erscheinungsdatum: 12.03.2018
ISBN: 978-3-570-31198-1
Preis: 13.00€

Klappentext

Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin – alles nur Fassade ...

… und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe ...

Rezension

Dieses Buch finde ich auf so vielen ebenen schön, dass ich gar nicht so genau weiß wo ich anfangen soll ... vielleicht bei dem, was mir als erstes aufgefallen ist. 

Die Handlung wird aus der Sicht von zwei der Protagonisten erzählt, nämlich von Fritzi und Bastian. Das steht auch immer zu beginn eines neuen Kapitels, aber das Kapitel hat immer eine Art "Titel". Nachdem der Titel von Fritzis erstem Kapitel "Hogwarts" war, und der von Bastians erstem "Loki Laufeyson" hatte die Autorin mich eigentlich schon ... einfach weil ich so begeistert von dieser Idee war und mich so sehr darüber gefreut habe ... :D 

Aber mal abgesehen von Ihren Überschriften, sind die Protas auch so wundervoll. Sie sind alle sehr einzigartig und haben eben jeden Ihr Päckchen zu tragen, sonst wären Sie ja nicht im Therapiezentrum gelandet. Man weiß gar nicht sofort, wer genau wegen was da ist, aber im Verlauf der Handlung wird man hier immer besser informiert und kann nachvollziehen was mit Fritzi & Bastian, aber auch mit Sarah & Tim los ist. Man bekommt ein paar Hintergrundinfos und kann sich hineinversetzen. Manches kann man vielleicht aus eigenen Erfahrungen verstehen, anders nur entfernt versuchen nachzuempfinden ... worüber man sich wohl eigentlich glücklich schätzen sollte. 

Ich finde es einfach gut angefangen ... also die einzelnen Themen, der Umgang der Charaktere damit aber auch ein Eindruck der außen stehenden, die eben nicht immer Verständnis für alles haben können oder manchmal auch wollen. Es wird deutlich, was Rückschläge bedeuten, aber auch dass es immer weiter gehen muss, wenn man durchhält. Das man an sich arbeiten muss, auch wenn das schwierig ist, immer wieder und dass es eben manchmal nicht leichter wird. 

Ich fand das Buch sehr kurzweilig und insgesamt hat es einfach einen sehr, sagen wir mal, lebensbejahenden Eindruck bei mir hinterlassen. Ich hab in machen Momenten des Buches versucht zu reflektieren, wie ich wohl in dieser Situation reagiert hätte. Das fand ich wirklich interessant und einfach eine tolle Erfahrung. 

Ich würde das Buch jedem ans Herz legen, es ist meiner Meinung nach eine besondere Geschichte, die Problem anspricht, die von vielen Menschen vielleicht auch mal unter den Tisch gekerrt werden oder es wird gesagt, "man solle sich nicht so anstellen" ... aber für jemanden der Betroffen ist, ist es eben nicht so einfach ...!

Kommentare:

  1. Lebensbejahend, das finde ich sehr schön ausgedrückt.

    Ich habe schon viel über das Buch gelesen und möchte es auch auf meine Wunschliste setzen, aber erst, wenn der SuB ein wenig kleiner geworden ist :)

    #litnetzwerk-Grüße
    Daggi

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  2. Hey,
    ich fand das Buch auch megagut! ♥ Es ist echt lebensbejahend. Obwohl ich ab der Hälfte Tränen in den Augen hatte, hat es mich mit einem positiven Gefühl zurückgelassen.
    Ich finde es gut, dass du die Krankheiten der anderen Astronauten nicht verraten hast! Hab das schon in einigen Rezensionen gesehen, aber ihre Geschichten selbst zu entdecken fand ich schöner.
    lg, Tine =)

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