Samstag, 25. Februar 2017

[Leseabend] 2. Read'nTalk Challenge Leseabend

Guten Abend meine Lieben, 

heute ist es mal wieder Zeit für einen Leseabend :) 



Die liebe Nadja von Bookworm Dreamers veranstaltet einen Leseabend zur Read'n'Talk Challenge an der ich ja dieses Jahr auch teilnehme, deswegen kommt mir das ganz gelegen ;)


[19.30h]

Der Leseabend ist schon um 18.00Uhr gestartet und ich geselle mich dann jetzt auch dann mal dazu, eigentlich habe ich noch ein currently reading, aber irgendwie habe ich mehr Lust einen Thriller zu lesen heute Abend und beginne daher gleich mit "Schlaf nicht, wenn es dunkel wird" von Joy Fielding!



Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich ein Buch der Autorin gelesen habe und bin daher sehr gespannt wie es mir gefallen wird :)

[21.00h]

So, ich musste erstmal noch was Essen und werde mich jetzt auf mein Buch stürzen :)

Kommen wir nun zurück zu unseren Büchern. Wie gefällt euch euer Protagonist oder eure Protagonistin bisher? Könntet ihr mit ihr oder ihm befreundet sein?

Dazu kann ich leider noch gar nichts sagen, da ich das Buch gerade erst beginne und meine Protagonistin gerade erst kennen lerne ...

[22.00h]

Nach unseren Protagonisten widmen wir uns nun dem Genre. Zu welchem Genre gehört euer Buch und wie gerne lest ihr dieses?

Mein Buch ist ein Thriller und dieses Genre lese ich wirklich gern und auch recht häufig würde ich sagen ;)

[23.00h]

Nun kommen wir schon zur letzten Frage des Abends. Wie gefällt euch euer Buch? Könnt ihr es weiterempfehlen? Habt ihr euer Ziel erreicht?

Ich bin jetzt auf Seite 95 angekommen und das Buch gefällt mir bis jetzt wirklich gut! Ich denke es gibt auf jeden Fall noch Potenzial für mehr Spannung aber auch jetzt hat das Buch mich schon gefesselt, mal schauen wie viele Seiten ich gleich noch lesen kann ;) 

Mittwoch, 22. Februar 2017

Gemeinsam Lesen #85


Halli Hallo ihr Lieben, 

heute wird wieder gemeinsam gelesen!

Die Aktion wird von den Mädels von Schlunzenbücher veranstaltet, dort findet Ihr auch die anderen Teilnehmer :) 

Welches Buch liest du und auf welcher Seite bist du?

Ich lese momentan "Die Blausteinkriege - Das Erbe von Berun" von T.S. Orgel und bin auf S. 57.


"Einst war es der Nabel der Welt, doch nun steht es vor dem Niedergang: das Kaiserreich Berun, gegründet auf die Schlagkraft seiner Heere und den unerbittlichen Kampf gegen die Magie des Blausteins. Als Beruns Macht schwindet, kreuzen sich die Pfade dreier Menschen – ein Mädchen, ein Schwertkämpfer und ein Spion. Keiner von ihnen ahnt, wie unauflöslich ihr Schicksal mit der Zukunft von Berun verwoben ist."

Wie lautet der erste Satz deiner aktuellen Seite?

" "Wer hätte das gedacht", steilte Danil fest, und ein spöttisches Grinsen zuckte um seine Mundwinkel."

Was möchtest du aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich wollte das Buch eigentlich noch vor der Fantasywoche gelesen haben, weil ich ja das Autoreninterview hatte, aber ich habe es einfach nicht geschafft ... deswegen also jetzt nachträglich!

Der Einstieg ist mir zwar nicht wirklich schwer gefallen, aber er war auch nicht ganz so einfach wie ich es sonst schon mal hatte. Mir fällt es einfach immer ein bisschen schwierig mich in eine so komplett konstruierte Welt einzugrooven, aber bisher gefällt es mir auf jeden Fall und ich bin gespannt was mich noch alles erwartet und wann ich mich in Berun wirklich angekommen fühlen werde!

Karneval steht vor der Tür - yay or nay? Feiern oder Lesen? :)

Eigentlich bin ich ja wirklich absoluter Karnevalsfan! Obwohl ich glaube, dass es hier auch nicht viele Varianten gibt, entweder lieben oder hassen ... :D Dieses Jahr habe ich mir allerdings keinen Urlaub dafür genommen und hab geplant nicht loszugehen ... ich glaube ich brauche erstmal eine Pause vom Karneval .... aber wer weiß, vielleicht juckt es mich am Donnerstag doch noch in den Fingern ... aber ich denke eher nicht ... also dieses Jahr dann wohl eher nay und die Abende anders aber trotzdem schön gestalten ;) 

[Rezension] Was uns bleibt ist jetzt

Meg Wolitzer - Was uns bleibt ist jetzt


Bibliografische Angaben

Titel: Was uns bleibt ist jetzt
Autor: Meg Wolitzer
Seiten: 384
Verlag: cbt
Originaltitel: Belzhar
Erscheinungsdatum: 21.09.2015
ISBN: 978-3-570-16294-1
Preis: 17.99€

Klappentext

Jam durchlebt die erste große Liebe zu Reeve so intensiv wie nichts zuvor. Dann stirbt Reeve und für Jam macht das Leben keinen Sinn mehr. Ein Internat für traumatisierte Teenager soll helfen, und speziell eine exklusive Literaturklasse, der Jam zusammen mit nur vier anderen Schülern zugeteilt wird. Ihre Lehrerin, Mrs Q, gibt ihnen Tagebücher mit. Nichts Neues, denkt Jam, aber als die Jugendlichen dann wirklich nachts darin schreiben, geschieht etwas Unvorstellbares: Sie gelangen nach Belzhar, in die Welt ihrer eigenen Vergangenheit vor dem schrecklichen, alles verändernden Ereignis. Gierig saugt Jam die Zeit mit Reeve in sich auf. Doch mit jeder Seite nähert sich der Tag, an dem sie sich der Wahrheit stellen muss. Ist sie bereit, ihre Zukunft zu opfern, um in der Vergangenheit glücklich zu sein, oder gibt sie der Zukunft eine Chance, sie noch glücklicher zu machen?

Rezension

Dieses Buch hat in mir so viele verschiedene Gefühl ausgelöst, dass ich gar nicht genau weiß wo ich anfangen soll! 

Ich hatte mich vor dem Lesen des Buches gar nicht genau mit dem Inhalt des Buches beschäftigt und war dann ein kleines bisschen überrascht als es das erste Mal nach Belzhar ging. Und doch hat mich dieser Aspekt des Buches einfach total fasziniert und mich sehr zum Lesen angespornt, aber gehen wir noch einmal zum Anfang zurück. 

Jam kommt nach Wooden Barn, da Sie den Tod ihrer großen Liebe Reeve nicht verarbeiten kann, was genau mit Reeve passiert ist, ist zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht klar und bleibt einen Großteil der Buches auch eher unbekannt, was ich für den Erhalt der Spannung ziemlich klug gelöst fand.
Jams Start in Wooden Barn ist ein wenig holprig, doch als Sie nach den ersten Tagen ein prägendes Erlebnis hat findet Sie Freunde in ihrem Kurs "Ausgewählte Themen der Literaturgeschichte" und ab diesem Moment sind sie ein ein geschworener Kreis, in dem jeder sein Päckchen zu tragen hat, von dem wir nach und nach erfahren.

Es hat mir sehr gut gefallen, wie die Charaktere zusammen wachsen, sich gegenseitig ergänzen und wir über jeden erfahren, was ihn nach Wooden Barn gebracht hat. Jeder hat seine eigenen spannende Geschichte die mich fasziniert hat, vor allem auch die Episoden in Belzhar, die für die Jugendliche lehrreich sind und den Leser auch ein bisschen zum Denken anregen könnten. 
Jam entwickelt sich während der Geschichte weiter und auch die anderen machen Fortschritte die ich sehr sympathisch fand. Irgendwann hat es mir dann unter den Nägeln gebrannt zu erfahren was mit Reeve passiert ist. 

Als mir dann jedoch die  Lösung präsentiert wurde, habe ich kurz gedacht die Autorin wollte mich auf den Arm nehmen. Ich konnte einfach nicht glauben, dass das des Rätsels Lösung sein sollte ... als ich dann jedoch weiterlas, hat mir diese Wendung doch noch extrem gut gefallen. denn was auf den ersten Blick etwas lächerlich klang kann ein ernstes Problem sein und die erste Liebe ist eben nunmal etwas besonderes, was vieles im Leben beeinflusst und verändert.

Dieses Buch hat mich aufgewühlt und mitgerissen, mich enttäuscht und wieder aufgebaut. Man kann etwas lernen und Jam beobachten, wie Sie sich entwickelt und ihre eignen Erkenntnisse und Weisheiten sammelt um wieder einen Weg im Leben zu finden, für den es sich zu kämpfen lohnt. 
Trotz des kurzen Dämpfers kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen und lege es auch ans Herz, wenn ihr bereit für eine dramatische, schöne und einfach besondere Geschichte seid!

Montag, 20. Februar 2017

[Rezension] Tiefe Narbe - Im Kopf des Mörders

Arno Strobel - Tiefe Narbe


Bibliografische Angaben

Titel: Tiefe Narbe - Im Kopf des Mörders
Autor: Arno Strobel
Seiten: 368
Verlag: Fischer
Erscheinungsdatum: 26.01.2017
ISBN: 978-3-596-29616-3
Preis: 9.99€

Klappentext

Max Bischoff, Oberkommissar, Anfang dreißig, ist der Neue bei der Düsseldorfer Mordkommission. Er ist hoch motiviert und schwört auf moderne Ermittlungsmethoden, was nicht immer auf Gegenliebe bei den Kollegen stößt. Sein erster Fall beim KK11 hat es in sich. Auf dem Polizeipräsidium taucht eines Morgens ein Mann auf, der völlig verstört und von oben bis unten mit Blut besudelt ist. Er weiß weder, was in der Nacht zuvor geschehen ist, noch hat er eine Erklärung für das Blut auf seiner Kleidung. Wie sich bald herausstellt, stammt es nicht von ihm selbst, sondern von einer Frau. Einer Frau, die vor über zwei Jahren spurlos verschwand. Die für tot gehalten wird. War sie all die Zeit über noch am Leben und ist erst vor kurzem getötet worden? Und was hat der Mann mit der Sache zu tun? Ist er Täter oder Opfer?

Als kurz darauf eine Leiche am Rheinufer gefunden wird, verstricken Max Bischoff und sein Partner Horst Böhmer sich immer tiefer im Dickicht der Ermittlungen, um einen Fall zu lösen, in dem lange nichts zusammenzupassen scheint … 
Ein echter »Strobel« mit einer gewohnt starken psychologischen Komponente und dem toughen jungen Ermittler Max Bischoff, der sich in einem Fall beweisen muss, der ihn vor die größte Herausforderung seiner bisherigen Karriere stellt.

Rezension

Der neue Thriller von Arno Strobel hat sehr stark angefangen, dann etwas nachgelassen, das Ende konnte mich dann aber doch wieder überzeugen.

Dieses Buch ist ja, soweit ich weiß, der Beginn einer mehrteiligen Reihe um das hier ermittelnde Team. Vorweg kann ich sagen, dass ich die beiden Ermittler bzw. vorwiegend natürlich Max Bischoff der ja unser direkter Hauptcharakter ist wirklich ganz sympathisch fand. Es ist wie für seinen Job notwendig natürlich nicht auf den Kopf gefallen und eine interessante Persönlichkeit. Er ist manchmal impulsiv und eckt bei seinen Kollegen an, kümmert sich aber auch sorgsam um Dinge und weiß wofür er einsteht. 

Was den Fall angeht, muss ich sagen, der Prolog hat mich auf eine Art und Weise einfach nur geschockt und ich musste nach diesen 3 Seiten schon einmal kurz durchatmen und darüber nachdenken, was für eine Szene der Autor mir da gerade vorgesetzt hat. Ich kann gar nicht so genau sagen warum, aber irgendwie fand ich die Szene einfach verstörend und war dementsprechend natürlich sehr gespannt auf den Fall. 

Allerdings hatte ich danach bzw. im Verlauf des Buches dann das Gefühl, dass die Handlung mich teilweise dann doch einfach nicht so richtig mitreißen konnte. Man kann jetzt nicht sagen, dass der Fall langweilig wäre, oder die Ermittlung auf der Stelle tritt oder etwas in dieser Art, aber ich fand es zwischendurch einfach nicht spannend genug. Gemessen an dem, wie sehr mich die Bücher von Arno Strobel sonst fesseln konnten. 
Auch kann ich nicht sagen, dass ich mit der Handlung an sich unzufrieden bin, es gibt den ein oder anderen Nebenstrang der toll gepasst und zur Haupthandlung beigetragen hat. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sich die Ermittler total an ihrem Verdächtigen festgebissen haben wo ich mir dachte, dass das doch so einfach alles nicht sein kann ... wie gesagt, das Ende an sich hat mich dann auf jeden Fall noch überzeugen können und meiner Meinung nach auch gut zum Rest gepasst.

Insgesamt denke ich, dass das Buch für den Auftakt einer Reihe absolut in Ordnung ist, denn so bleibt noch Luft nach oben was die Gesamtspannung des Buches angeht und man kann neugierig bleibe, wie es nach diesem geschlossenen Fall, aber sonst durchaus noch anstehenden Entwicklungen von Max und Andeutungen am Ende noch auf uns zu kommt! 

[Aktion] Mein SuB kommt zu Wort #9


Hallo ihr Lieben, 

es ist mal wieder soweit, unsere SuBs dürfen sich zu Wort melden!

Diese Aktion wird von AnnasBücherstapel veranstaltet, schaut doch mal bei ihr vorbei :)

Wie groß bist du aktuell?

Hallo, hier meldet sich mal wieder der SuB! Ich muss euch was spannendes erzählen! Ich bin im Gegensatz zum letzten Mal ein ganzes Stück dünner geworden und liege jetzt bei 77 Büchern ... Meike hat nämlich aussortiert...so ca. 15 Bücher hat sie einfach geschnappt weggeschleppt und in eine Kiste gestopft .. hätte ich ihr gar nicht zugetraut, fühlt sich aber gut an!

Wie ist die SuB Pflege bisher gelaufen? Zeig uns deine 3 neuesten Schätze!



Seit dem letzten Mal sind bei mir "Tiefe Narbe" von Arno Strobel & 
"Die Krone der Sterne" von Kai Meyer bei mir eingezogen :)

Welches Buch hat sich als letztes verlassen? 



Zuletzt beendet hat Meike "Was uns bleibt ist jetzt" von Meg Wolitzer, das Buch hatte Meike seit September 2015 auf dem SuB, wurde also auch langsam mal Zeit ;) 
Die Rezension findet ihr glaube ich ab morgen auf dem Blog!

Liebe SuBs, heute richtet sich die Frage an deine Eitelkeit: Besitzt du ganz besonders hübsche Bücher in deinen Weiten oder gar Raritäten mit Sammlerwert?

Was die Raritäten angeht, ist Meike ziemlich stolz auf die 2 Hardcover-Ausgaben zur Dschinnland-Trilogie von Kai Meyer. Denn die werden ja schon länger nicht mehr gedruckt und Meike hat sie mal günstig über ebay erbeutet und ist darauf irgendwie stolz :D 

Was besonders schöne Bücher angeht, da gibt es so viele schöne Cover aber die glänzenden Ausgaben von Alterra aus dem PAN Verlag sind da schon Besonderheiten. 

Sonntag, 19. Februar 2017

[Rezension] Die Krone der Sterne

Kai Meyer - Die Krone der Sterne


Bibliografische Angaben

Titel: Die Krone der Sterne
Autor: Kai Meyer
Seiten: 464
Verlag: Fischer TOR
Erscheinungsdatum: 26.01.2017
ISBN: 978-3-596-03585-4
Preis: 14.99€

Klappentext

Das galaktische Reich von Tiamande wird von der allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden beherrscht. Regelmäßig werden ihr Mädchen von fernen Planeten als Bräute zugeführt. Niemand weiß, was mit ihnen geschieht.
Als die Wahl auf die junge Adelige Iniza fällt, soll sie an Bord einer Weltraumkathedrale auf die Thronwelt gebracht werden. Ihr heimlicher Geliebter Glanis, der desillusionierte Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara Bitterstern tun alles, um den Plan der Hexen zu vereiteln. Im Laserfeuer gewaltiger Raumschiffe kämpfen sie um ihre Zukunft – und gegen eine kosmische Bedrohung, die selbst die Sternenmagie der Gottkaiserin in den Schatten stellt.

Rezension

Kai Meyer hat es mal wieder geschafft mich komplett zu begeistern und das bei einem Genre, dass mir eigentlich nicht wirklich liegt - dachte ich! 

Ich muss gestehen, dass ich eigentlich nicht wirklich ein Science-Fiction Fan bin, daher war ich bei diese Buch, auch wenn mich der Klappentext noch so sehr ansprach, etwas unsicher ob es mich wirklich würde begeistern können. Aber, Kai Meyer hat es geschafft mich komplett mitzureißen und mich für dieses Genre zu gewinnen. 

Direkt ab der erste Seite ist das Buch spannend und voller Action. Man bekommt keine lange Einführung in die Welt sondern steigt mitten ins Geschehen ein und lernt dann im Verlauf die Umstände dieser Welt kennen. Vielleicht ist es z.B. genau das, was mich für dieses Buch gewinnen konnte, denn ich muss mich nicht lange in irgendwelche gebauten Welten und Herrschaftskonstrukte hineindenken sondern kann Sie beim erleben der Handlung kennen lernen und verstehen. 
Man kommt sich einfach gar nicht fremd vor in dieser Welt und ich war einfach fasziniert und habe mir alles ganz wundervoll und phantastisch vorgestellt. 

Die Charaktere sind toll! Kai Meyer hat ja recht häufig sehr starke, weibliche Charaktere, so ist es auch in diesem Buch! Sowohl Iniza als auch Shara sind starke Frauen die für ihre Prinzipien einstehen, sich entwickeln und wissen was sie wollen. Die beiden sind sehr unterschiedlich, aber gerade das macht es so interessant, denn Sie sind auf kleinstem Raum zusammen und müssen miteinander auskommen, was beiden definitiv das ein oder andere Eingeständnis abverlangt. 
Aufgeben kommt jedoch für keine von beiden in Frage! 

Was die beiden männlichen Protagonisten angeht, so muss ich sagen, dass ich den Waffenmeister einfach grandios finde! Ich glaube er ist fast schon mein Lieblingscharakter in diesem Buch, einfach weil ich ihn extrem spannend und super faszinierend finde. Ich kann ihn mir wirklich bildlich vorstellen und würde gern noch einiges mehr über Ihn erfahren. 
Über Glanis lernen wir wahrscheinlich am wenigsten, was ihn aber nicht zu einem uninteressanten Charakter macht. 

Ich bin restlos begeistern von diesem Buch, habe nichts zu beanstanden und dieses Mal muss ich definitiv auch die Gestaltung des Buches erwähnen! Es ist so so so wunderschön! Nicht nur das Cover an sich, sondern auch die Gestaltung der ersten Seiten ist so schön und liebevoll gemacht, dass man sofort loslesen will um zu erfahren was sich hinter den Zeichnungen verbirgt.

Insgesamt fand ich die Story durchweg interessant, spannend und einfach phantastisch. Ich wäre am liebsten sofort mit in die Nachtwärts gestiegen trotz aller Gefahren um die Welt in der sich Iniza & Shara befinden zu erkunden, denn auch wenn wir den Großteil der Zeit im Raumschiff unterwegs sind, hat man das Gefühl unfassbar viel zu erleben, einfach weil die Charaktere und die Beziehungen zwischen Ihnen sich so interessant entwickeln.

Absolute Empfehlung von mir, holt es euch und lest es bitte! :D 


Samstag, 18. Februar 2017

[Rezension] Die Frau des Zoodirektors

Diane Ackerman - Die Frau des Zoodirektors


Bibliografische Angaben

Titel: Die Frau des Zoodirektors 
Autor: Diane Ackerman
Laufzeit: ca. 455 Minuten
Originaltitel: The zookeeper's wife
Erscheinungsdatum: 31.10.2016
ISBN: 978-3-8371-3661-6
Preis: 19.99€

Klappentext

Während der Zweite Weltkrieg tobt, wird der Warschauer Zoo Schauplatz einer dramatischen Rettungsaktion, die über 300 Juden vor dem sicheren Tod bewahrt. Jan und Antonina Zabinski, der Zoodirektor und seine Frau, schmuggeln Juden aus dem Warschauer Ghetto auf das brachliegende Zoogelände, wo sie die Todgeweihten in den leeren Tierkäfigen vor den Nazis verstecken und ihnen damit das Leben retten. Eine wahre Geschichte aus dem besetzten Warschau des zweiten Weltkriegs. 

Rezension

Dieses Buch hat für mich eine tolle Mischung aus ernsthaftem Tatsachenbericht und schönem Roman rüber gebracht, die mich wirklich begeistern konnte, auch bei einem solch schweren Thema!

Die Lebensumstände der Juden während und nach dem zweiten Weltkrieg haben wir bestimmt alle schon im Geschichtsunterricht nahe gebracht bekommen und kennen die Schrecken und viele bewegende Geschichten die sich zu dieser Zeit ereignet haben. Von Menschen die zusammen halten um anderen zu helfen, die für ihre Sache kämpfen und Kopf & Kragen riskieren, manchmal sogar für völlig Fremde. 
Genau darum geht es auch in diesem Buch, denn wie Ihr im Klappentext schon lesen könnt, riskieren der Zoodirektor und seine Frau ziemlich viel um anderen Menschen, aber auch Tieren zu helfen und ein möglichst angenehmes Leben zu ermöglichen. 

Ich bin einfach wirklich angetan davon wie es dieses Buch schafft Tatsachen zu übermitteln und einem trotzdem das Gefühl zu vermitteln, dass man einen Roman hört. Trotzdem geht der Ernsthaftigkeit des Themas nichts verloren. Antonina ist eine extrem interessante Persönlichkeit vor der ich nur meinen imaginären Hut ziehen kann. Ich finde sie wirklich großartig. Sie gibt sehr viel und zieht Kraft aus den kleinen Dingen in Ihrem Leben. Sie scheint niemals die Hoffnung zu verlieren, egal wie schwierig die Situation auch scheint. 
Im Hörbuch wird man zwischendurch durch Aussagen wie "in Antoninas Aufzeichnungen" "laut ihrer Tagebücher" daran erinnert, dass es eben doch kein Roman ist, sondern auf wahren Tatsachen beruht. Was gleichermaßen erschreckend und doch irgendwie schön ist ... 

Mir hat die Story definitiv sehr gut gefallen und konnte mich überzeugen. Es hat mich irgendwie einfach alles sehr fasziniert. Was für wunderschöne Details diese Story ausmachen können, z.B. das Kaninchen von Antoninas Sohn, dass mich einfach verzaubern konnte. Ich frage mich einfach wie man in solch einer Zeit so viel Kraft aufbringen kann um so zu handeln wie Antonina und ihr Mann. 

Diese Story kann einen Mitreißen ohne Action zu brauchen, klar gibt es Stellen an denen es wirklich spannend und brenzlich wird, aber generell besticht die Spannung meiner Meinung nach nicht durch Spannung sondern einfach durch die interessanten Charaktere und die Umstände, die für mich, mit meinen 25Jahren aus einer Zeit kommen die ich nicht erleben musste. 

Ich kann das Hörbuch auf jeden Fall empfehlen wenn Ihr Lust habt euch darauf einzulassen!

Dienstag, 14. Februar 2017

Gemeinsam Lesen #84

Hallo,

heute möchte ich auch wieder gemeinsam mit euch lesen! 


Welches Buch liest du und auf welcher Seite bist du?

Ich lese "Was uns bleibt ist jetzte" von Meg Wolitzer und bin auf S. 308.


Wie lautet der erste Satz deiner aktuellen Seite?

"Es stimmt."

Was möchtest du aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich finde das Buch wirklich toll. Es ist traurig und dramatisch, schön und gefühlvoll, spannend  und romantisch. Ich bin sehr gespannt was mich auf den letzten Seiten noch erwartete und wie sehr die verschiedenen Geheimnisse noch gelüftet werden. 

Liest du heute zum Valentinstag eine besondere Liebesgeschichte?
Nein, ich lese dieses Buch eh gerade, auch wenn es durchaus ein bisschen eine Liebesgeschichte ist, ist es im ganzen doch wohl eher ein Drama. 

Mittwoch, 8. Februar 2017

[Fantasywoche 2017] Autoreninterview mit T. S. Orgel

Bild könnte enthalten: Nacht und Text

Hallo zusammen! 

Im Rahmen der Fanatsywoche durfte ich zusammen mit 2 anderen lieben Mädels, die Blogs findet ihr über ihrem jeweiligen Abschnitt verlinkt, ein Interview mit T.S. Orgel vorbereiten, wenn ihr also ein bisschen was zum Autorenduo der "Blausteinkriege" erfahren wollt, lest einfach weiter :)

Das Interview

Manuela's Fragen

Wie seid ihr dazu gekommen, gemeinsam zu schreiben?

Tom: Naja, der erste entscheidende Anstoß ist wohl, dass wir verwandt sind. Und gemeinsam in einem Bücherhaushalt aufgewachsen, in dem Stephan oft genug meine Bücher „auftragen“ durfte. Das Los des Zweitgeborenen. Irgendwann waren wir dann nicht nur Fantasyfans, sondern auch Rollenspieler und daraus entstanden die ersten gemeinsamen Geschichtenideen und Kurzgeschichten. Das war irgendwann Anfang/Mitte der 90er. Als wir dann mal – trotz krasser Themenverfehlung. Längere Geschichte … – unter der Hand ein  Lob für eine gemeinsame Kurzgeschichte (unsere erste Wettbewerbseinreichung) bekamen, haben wir festgestellt, dass wir nicht ganz schlecht sein könnten. Oder zumindest weniger schlecht als andere. Etwa zeitgleich haben wir beide in einem Online-Spiel (dem ältesten deutschsprachigen MUD, Unitopia, falls das jemandem was sagt. Auch Julia Lange stammt aus diesem „Stall“) als Programmierer gearbeitet und gemeinsam ein Gebiet betreut, das wir mit Geschichten und blödsinnigen Ideen vollgestopft haben. Das war im Grunde gemeinsames Schreiben. Mit einer Handvoll anderer Leute und dem leidigen Programmieren – aber schon für Publikum – die Spieler. Und dann war’s nicht mehr weit, auch eine gemeinsame Manuskriptidee auszuarbeiten (wenn man keinen Code schreiben muss, ist man deutlich schneller im formulieren von abstrusen Ideen ...). Die haben wir 2008 bei einem Heyne-Wettbewerb eingereicht, wo sie, glauben wir, außer einem genervten Praktikanten in der Vorauswahl nie jemand zu Gesicht bekommen hat. Tja, und dann kam Steamtown, gemeinsam mit Carsten Steenbergen, und irgendwie danach schon die Orks und die Zwerge. Es war nie eine bewusste Entscheidung, abgesehen von der Erkenntnis, dass jeder von uns nur ein halbes Buch schreiben muss, wenn wir das gemeinsam tun. ;)

Wem kam die Idee zu den Blausteinkriegen?

Stephan: Unsere besten Ideen hatten wir bislang auf unseren mehrstündigen Fahrten nach Leipzig zur Buchmesse. Meistens wirft da einer im Laufe der Gespräche einen Gedankenfetzen ins Feld (ein im Verfall begriffenes Kaiserreich, magische Talente die durch eine Art Droge verstärkt werden können, Helden die der Legende nach einst die Götter getötet haben sollen, u.ä.) und wir fangen an, damit herumzujonglieren. Am Ende weiß keiner mehr so genau, was ursprünglich von wem gekommen ist, aber irgendwie ist daraus eine runde Sache geworden. So wird es wohl auch bei den Blausteinkriegen gelaufen sein. Möglicherweise war aber auch eine gehörige Portion Magie mit im Spiel. Bei Fantasyautoren weiß man das ja nie so genau. 
Die Blausteinkriege waren außerdem noch durch eine frühere gemeinsame Geschichtenidee inspiriert, die es zwar bislang (leider noch) nicht in Buchform geschafft hat, der wir aber vermutlich unseren ersten Vertrag mit Heyne verdanken. Diese andere Geschichte hat uns, glaube ich, schon mal einen ersten Eindruck vom Aussehen und dem Gefühl unserer Welt vermittelt, und den Gestalten die darin herumlaufen. Das hat uns bei der Entwicklung der Blausteinkriege ungeheuer geholfen, da wir nicht von ganz von vorn anfangen mussten.

Wenn ihr gefragt werdet: „Warum sollte ich eure Bücher lesen?“ Was antwortet ihr?

Tom: „Warum nicht?“ – Nein, im Ernst, das ist eine fiese Frage, die ich nicht ausstehen kann. :D
Weil wir glauben, dass sie ganz gut gelungen sind, weil wir Geschichten schreiben, die wir selbst gern lesen. Und wir haben schon immer Michael Moorcock, Joe Abercrombie, Stephen King,  und andere Autoren gelesen, die gern über normale Leute schreiben und weniger über Helden, hehre Questen, holde Maiden und das heldenhafte herumschieben von Einheiten auf Schlachtplänen.
Das ist, was wir ebenfalls schreiben: Fantasy (und nebenbei auch Mystery, Horror oder Urban Fantasy, wenn wir an unsere Kurzgeschichten denken) für Leute wie uns. Fantasy, die möglichst ohne Schwarz-Weiß / Gut-Böse-Schemata auskommt, handfest, gelegentlich derb, manchmal humorvoll und ab und an widerlich. Fantasy, bei der man aufpassen und eventuell sogar nachdenken muss und immer wieder vor moralische Fragen gestellt wird. Als purer Eskapismus eignen unsere Bücher nicht. Dazu fließt viel zu viel an realen Fragen und Problemen mit ein. Einfach, weil wir nicht finden, dass Fantasy automatisch weltfremd sein muss. Wem das gefällt – der könnte bei uns richtig sein.

Was war die Schullektüre, die ihr am meisten gehasst habt? Und jetzt nicht das Mathebuch sagen. ;o)

Stephan: Das Mathebuch. Nein, in Wirklichkeit war es „Die Glasmenagerie“, weil die Geschichte in meiner Erinnerung so spannend war, wie ein Nachmittag Teleshopping. Am Ende hatte ich großes Verständnis für den Vater, der die Familie schon vor längerer Zeit mit den ergreifenden Worten „Hallo! Lebt wohl!“ verlassen haben soll. Zum Glück hatte ich etliche Jahre lang einen wirklich großartigen Deutschlehrer, der uns mit solchen Geschichten weitestgehend verschonte.
Tom: Einfach. „Der Tod in Venedig“ war so unglaublich öde und schwülstig, dass ich es abgrundtief verabscheut habe (und bei der obligatorischen Vorführung der Literaturverfilmung eingeschlafen bin). und gleich darauf teilen sich „Homo Faber“ und „Der Richter und sein Henker“ Platz zwei. Ersteres eine selbstmitleidige Altmännerphantasie, letzteres so staubtrocken wie ein Ordner mit Steuererklärungen aus den 50ern. Dabei darf doch auch anspruchsvolle Lektüre unterhaltsam sein – oder nicht?

Seit wann schreibt ihr schon und wolltet ihr schon immer zusammen schreiben?

Tom: Wie oben schon erwähnt: Das mit dem zusammen schreiben wollen war keine bewusste Entscheidung. Es hat sich so ergeben und war ein schleichender Prozess. Ich schreibe vermutlich schon deutlich länger als Stephan (was keine Kunst ist, da ich ja auch älter bin), und habe mit  ... keine Ahnung ... 15 angefangen, die ersten (schrecklichen) Manuskripte zu verfassen. Stephan kam erst deutlich später hinzu. Was aber nichts macht, da er deutlich schneller einen guten Stil entwickelt hat. ;)
Stephan: Ich war zwar zwischenzeitlich auch mal redaktionell tätig, aber bis auf die bereits erwähnten Ausflüge in das Online-Spiel, hatte ich lange Zeit keine Ambitionen überhaupt irgendetwas Größeres zu schreiben. Ich bin da eher zufällig hineingestolpert - was mich aber möglicherweise davor bewahrt hat, mich zu sehr in „diese eine Herzensgeschichte“ zu verbeißen, die unbedingt geschrieben werden muss, und an der dann viele wesentlich talentiertere Nachwuchsautoren ein halbes Jahrzehnt lang verzweifeln.

Jonathan Swift hat gesagt: „Fantasie ist die Gabe, unsichtbare Dinge zu sehen.“ Wie interpretiert ihr diese Aussage?

Stephan: Ich weiß nicht, wer dieser Jonathan Swift ist, aber dieses Zitat hat er eindeutig von mir geklaut. Außerdem wird ihm nachgesagt, reizbar, unhöflich und exzentrisch gewesen zu sein, und ein Buch mit dem Titel „Menschlicher Stuhlgang aus botanischer Sicht“ geschrieben zu haben. Muss man die Aussagen einer solchen Person wirklich ernsthaft interpretieren? 
Tom: Ich dachte immer, diese Gabe hieße Mikroskopie. – Soweit ich weiß bedeutet das altgriechische Fantasia „Das vollendete Erstellen der Jahressteuererklärung“, wörtlich: „Die Gabe, sichtbare Einnahmen unsichtbar zu machen“


Seid ihr beim Schreiben eher Chaoten oder plant ihr vorher die Charaktere und die Story grob, bevor ihr zu schreiben beginnt?

Tom: Ja.
Also – beides. Wir planen grob. Wir beginnen zu schreiben, wenn wir eine gute Ausgangssituation gefunden haben, und ein gutes Ziel, auf das hinzuschreiben sich lohnt, weil der Weg zwischen beiden Punkten eine gute Geschichte werden könnte. Dazu werden natürlich erst zwei drei Figuren (Protagonisten und Antagonisten) erschaffen und ein oder drei Plotpunkte, die man auf dem Weg mitnehmen sollte. Und dann schreiben wir. Und es kann schon mal sein, dass selbst Hauptfiguren wechseln, bis das Buch fertig ist, oder neue Antagonisten hinzukommen, die die ursprünglichen ersetzen, einfach weil sie besser sind. Und am Ende sieht die Geschichte deutlich anders aus, als sie geplant war. Aber sie ist bislang immer besser gewesen. Denken wir. :D

Gibt es unter euch auch Streitereien beim Schreiben? 

Stephan: Selbstverständlich. Das ist unter Brüdern ja auch völlig normal. Gelegentlich kann das schon mal so weit ausarten, dass wir jahrelang kein einziges Wort mehr miteinander wechseln, und  uns auf dem Spielplatz gegenseitig Sand in die Schuhe schippen. Wobei, wenn ich mich jetzt so zurück erinnere, kann ich mich an keine einzige ernsthaftere Streiterei beim Schreiben erinnern. Wir haben in der Hinsicht bislang wirklich Glück gehabt.

Ist es bei euch auch so, dass sich eure Charaktere während der Geschichte selbst entwickeln oder sind sie von vornherein durchgeplant?

Tom: Durchgeplant auf keinen Fall. Hauptfiguren bekommen zumindest mal einen Namen, eine Motivation und eine Handvoll Eigenschaften. Nebenfiguren müssen oft mit weniger auskommen. Gelegentlich finde ich bei Stephan in der Rohfassung Leute, die über Wochen hinweg nur XXX oder Yyy heißen. Und bei mir ist es oft nur ein Beschreibungsmerkmal, das eine neue Figur charakterisiert. Nebenfiguren entstehen meist dann erst, wenn sie in einer Szene gebraucht werden. Glücklicherweise sind wir das als langjährige Rollenspielleiter gewohnt und können aus einer Nebenbemerkung eine komplette Figur wachsen lassen. Daraus sind eine ganze Reihe von Publikumslieblingen geworden. Modrath in „Orks vs. Zwerge“ zum Beispiel, oder Messer und Flüster in den Blausteinkriegen, die im Laufe der vergangenen über 1000 Seiten viel mehr Tiefe dazugewonnen haben.
Man muss nur immer aufpassen, dass man seine Figur doch soweit im Griff hat, dass sie hilft, das gemeinsam Ziel der Geschichte zu erreichen. Manche Dinge können dabei durchaus egal sein. Welche Augenfarbe eine Figur hat, zum Beispiel. Wenn es nicht für die Geschichte relevant ist, mache ich mir darum, ehrlich gesagt, keine Gedanken. Wichtig ist, dass im Kopf der Leser ein Bild der Figur entsteht. Das darf sich aber durchaus von meinem unterscheiden.

Wie kommt ihr auf all eure Ideen beim Schreiben? 

Stephan: Wie ich Manuela schon erzählt habe, kommen uns die meisten Ideen interessanterweise bei längeren gemeinsamen Autofahrten wie der zur Leipziger Buchmesse. Da können wir sie uns gegenseitig zuspielen, bis eine richtig runde Geschichte daraus geworden ist. Außerdem lese ich viel (querbeet vom Historienroman bis zum Sachbuch, weil Fantasy allein ja auf Dauer auch langweilig wäre) und gehe mit meiner Lebensgefährtin ins Kino, so oft es geht. Und natürlich bietet einem das „echte“ Leben so viele absurde Geschichten, dass einem die Ideen zwangsläufig nicht ausgehen können, wenn man nur ab und an mal die Nachrichten schaut.
Tom: Was er sagt. Bis auf das Kino. Ich habe zwei kleine Kinder, da ist das mit dem Kino nicht so einfach. Bei mir sind es daher mehr Serien, online. Ansonsten – siehe oben.

Meine Fragen

Wer ist euer persönlicher Lieblingscharakter aus "Die Blausteinkriege"? 

Tom: Meiner. Hm… Ursprünglich geplant war von mir, Danil und Marten zu meinem Lieblingsfiguren zu machen. Während des Schreibens hätte ich „Meister Messer“ gesagt, aber vermutlich sind es tatsächlich die beiden Metis-Frauen Sara und Xari.
Stephan: Es gibt schon ein oder zwei Charaktere bei denen mir das Schreiben besonders leicht fällt und ich nicht großartig darüber nachdenken muss, was sie im nächsten Augenblick tun oder lassen würden. Solche Figuren sind mir aus arbeitstechnischer Sicht besonders lieb. Aber eigentlich muss man als Autor alle seine Charaktere gleich lieben, damit sie nicht zu hölzernen Stichwortgebern verkommen. Interessanterweise gibt es aber zwei unbedeutende Nebencharaktere, für die schon seit einiger Zeit eine Hauptrolle in einer eventuellen zukünftigen Geschichte in meinem Kopf herumspukt – was mich auf Deine vorherige Frage zurückkommen lässt: Manchmal kommt man auf seine Ideen beim Schreiben direkt schon beim Schreiben ;-)

Habt ihr beim Schreiben bestimmte Rituale vorher, danach oder auch währenddessen? 

Stephan: Nur die üblichen Rituale die auch viele andere Autoren kennen: Kaffee kochen, hinsetzen, E-Mails checken, wieder aufstehen, irgendwelche Ausweichhandlungen machen, kurz bei Facebook vorbeischauen, im Internet surfen, Kekse suchen, sicherheitshalber nochmal bei Facebook reinschauen, ...
Tom: … Twitter anschauen, feststellen, dass man schon wieder irgendeinen Autorenchallenge-Beitrag auf Instagram vergessen hat, kurz bei Facebook reinschauen, dem Ruf des Kaffees aufs Klo folgen, frischen Kaffee machen, hinsetzen, an das Interview denken, das man ja auch noch machen wollte. Und den eigenen Blogeintrag, und die Umsatzsteuervoranmeldung ist auch schon wieder … hinsetzen, meine Güte, ist das schon wieder spät ...

War das Ende des Buches von Anfang an so geplant, oder hattet ihr auch ein "alternatives Ende" im Kopf? 

Tom: Das Ende an sich ist eigentlich am Anfang – und auch lange Zeit während des Schreibens – nicht geplant. Das Finale, das planen wir. Sogar mehr als den Großteil des Restes. Was danach kommt, die vielen kleinen Enden, abschiede und diese „10 Jahre später“-Geschichten – daran verwenden wir kaum einen Gedanken.
Und welche Figuren direkt im Ende beteiligt sind und wie die Details aussehen – das ist ohnehin nicht vorausgeplant. Wir spielen tatsächlich eine ganze Menge Alternativen durch – und in der Regel wird es immer eine, die sich organisch aus der Geschichte entwickelt und oft genug eine Mischung aus mehreren Alternativen ist.

Mal keine Frage in der es um euer Buch geht, sondern um euch persönlich, was lest ihr selbst am liebsten? Wer ist euer Lieblingsautor?

Stephan: Ganz eindeutig Joe Abercrombie (für den anstehenden Skiurlaub habe ich mir extra seine aktuelle Kurzgeschichtensammlung gekauft und kann es kaum abwarten, sie endlich anzufangen), und daneben immer wieder Stephen King. Momentan befinde ich mich wieder mal in einer Krimi- und Thrillerphase und lese besonders gern Jo Nesbo, Adler Olsen und Oliver Bottini, weil ich dessen seltsamen Schreibstil irgendwie mag.
Tom: Einen einzelnen Lieblingsautoren habe ich nicht – und die, die ich gern lese, wechseln sich im Lauf der Jahre auch oft genug ab, In der Fantasy sind es im Moment Joe Abercrombie und Brian McLellan, Neil Gaiman und Terry Pratchett natürlich, dessen Arbeit und Stil ich verehre, seit Ende der 80er die ersten seiner Romane bei uns zu kriegen waren.
Was Thriller angeht, sind es wohl das Duo Preston/Child, außerdem Michael Crichton und Matthew Reilly, bei Krimis, Mankell oder Val McDermid, bei Historienromanen Diana Gabaldon oder Berndard Cornwell, ... es gibt eine Menge.




Samstag, 4. Februar 2017

[Leseliste] Februar 2017



Guten Morgen meine Lieben, 

kurz möchte ich euch zeigen, welche Bücher ich auf jeden Fall im Februar lesen möchte!


"Die Krone der Sterne" von Kai Meyer ist ja Ende Januar erschienen und ich hab es mir natürlich gleich geholt und zu lesen begonnen, daher möchte ich es gern im Februar beenden! 

"Tiefe Narbe" ist das neue Buch von Arno Strobel und auch Ende Januar erschienen und ich bin super neugierig darauf! :)
"Was uns bleibt ist jetzt" von Meg Wolitzer hat bei der Read'n'Talk Challenge Abstimmung für den Monat Februar gewonnen und ist daher natürlich auch auf der Leseliste!

Kennt ihr schon eins der Bücher?

[Lesemonat] Januar 2017



Halli Hallo meine Lieben!

Da ist doch tatsächlich der erste Monat des Jahres schon wieder rum, also wollen wir doch mal schnell auf die Monatsstatistik schauen ;)

Was ich lesen wollte


Was ich gelesen habe


"Mit liebe Gewürzt" - Mary Kay Andrews 512 S.

"Mein ist die Stunde der Nacht" - Mary Higgins Clark 432 S.

"Helden des Olymp; Der verschwundene Halbgott" - Rick Riordan 592 S.

"Helden des Olymp; Der Sohn des Neptun" - Rick Riordan 544 S.

"Helden des Olymp; Das Zeichen der Athene" - Rick Riordan 640 S.

"Helden des Olymp; Das Haus des Hades" - Rick Riordan 544 S. 

"Lockwood & Co.; Die seufzende Wendeltreppe" - Jonathan Stroud 432 S.

"Die Gebannte" - Kai Meyer 447 S.

Gesamt: 4.143 Seiten -> 133,65 S. / Tag

Ich bin wirklich sehr zufrieden mit meinem Lesemonat! Ich habe einige Hörbücher gehört wie Ihr sehen könnte, aber da ich jeden Tag 2 Stunden Auto fahre kann ich die Zeit einfach super dafür nutzen. 

Was die ursprünglich geplante Leseliste angeht, so habe ich immerhin 3 von 5 geschafft und immerhin auch eine Reihe beendet :)

SuB Stand

Der neue SuB Stand zum Ende Januar: 91 Bücher! 

Challengeupdates

Motto Challenge: Ich habe zum Motto "Der Winter naht" nur 1 Buch gelesen, nämlich "Mein ist die Stunde der Nacht" mit 432 Seiten, was also 2 Punkte bedeutet! 

Read'n'Talk Challenge: Mein Buch für den Januar war "Die Gebannte", das habe ich auch geschafft!

Neuzugänge

Im Januar sind 3 Bücher beim mir eingezogen, nämlich folgende:

"Die Blausteinkriege" von T.S. Orgel
"Tiefe Narbe" von Arno Strobel
"Die Krone der Sterne" von Kai Meyer