Mittwoch, 16. November 2016

[Rezension] Der Sommer der uns trennte

Cat Jordan - Der Sommer der uns trennte

Quelle

Dieses Buch wurde mir von BloggdeinBuch zur Verfügung gestellt, vielen Dank!


Bibliografische Angaben

Titel: Der Sommer der uns trennte
Autor: Cat Jordan
Seiten: 304
Originaltitel: The leaving season
Erscheinungsdatum: 15.08.2016
ISBN: 9783959679626
Preis: 14.99€ (Klick!)

Klappentext

Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch Middies Kopf. Wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee – Nates besten Freund, mit dem sie nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge etwas Neues …

Rezension

Leider muss ich sagen, dass mich dieses Buch nicht wirklich mitreißen konnte ...

Mir ist definitiv bewusst, dass dieses Buch eine jüngere Lesegruppe ansprechen soll als mich, vor allem unter diesem Gesichtspunkt fand ich den Einstieg in die Geschichte wirklich sehr schön, denn Middie ist mir sehr sympathisch. Die Beziehung die sie mit Nate führt scheint perfekt zu sein und auch wenn es doch sehr kitschig ist, hat es mich angesprochen, denn genau so eine Art von Story hatte ich mir vom Klappentext her auch erwartet!

Als dann allerdings die Handlung fortschreitet, Nate verschwindet und Lee in Middies Leben tritt, hat die Story für mich leider sehr gelitten ... wie so häufig können sich die beiden erst nicht ausstehen fangen dann aber an sich besser kennen zu lernen und kommen sich näher ... ok, so weit so gut, dass das passieren könnte lässt der Klappentext ja ebenfalls anklingen, also nix Spoiler und so, allerdings ist hier mein Störfaktor auch nicht, dass es passiert, sondern wie es passiert!
Ich finde, dafür dass Middie ein Teenie ist, der gerade die Liebe seines Lebens verloren hat, reagiert sie einfach völlig unpassend! 

Klar, ist okay sich neu zu orientieren, weiterzuleben bzw muss und soll das ja sogar so sein und am Anfang fand ich den Kontakt zwischen Lee & Middie auch noch ganz schön gestaltet, denn schließlich fühlen sie wahrscheinlich ähnlich in Bezug auf Nate ... allerdings finde ich dann irgendwann die Handlung einfach nur noch konstruiert und völlig vorhersehbar .... das konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. 

Am Ende war ich zwar mit der finalen Entscheidung die Middie trifft dann doch ganz zufrieden, aber ihre Argumentation finde ich teilweise einfach falsch und der ganzen Situation dann doch nicht angemessen ... 

Vom Schreibstil ist das Buch nicht all zu besonders oder anspruchsvoll, wir folgen eben Middies Gedanken und die sind eher einfach und nicht all zu philosophisch. Für das Buch finde ich die Sprache aber sehr passend und es ist von diesem Punkt betrachtet sehr kurweilig, kann es aber eben auch nicht mehr zu etwas besserem machen ...

An sich keine Entpfehlung, allerdings finde ich, dass man an das Thema vielleicht etwas anders hätte herangehen sollen, mit etwas weniger vorhersehbaren Ereignissen und etwas mehr Tiefgang ...

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