Montag, 21. November 2016

[Rezension] All about a girl

Caitlin Moran - All about a girl


Bibliografische Angaben

Titel: All about a girl
Autor: Caitlin Moran
Seiten: 384
Verlag: Carl's Books
Originaltitel: How to build a girl
Erscheinungsdatum: 08.09.2015
ISBN: 978-3-570-58542-9
Preis: 14.99€

Klappentext

England 1990, die Happy Mondays sind in den Top of the Pops, Margaret Thatchers Regierungszeit neigt sich dem Ende zu, und das Land ächzt unter der Arbeitslosigkeit: Wie soll man bloß in einer Sozialsiedlung in Wolverhampton inmitten einer chaotischen Familie erwachsen werden – mit einem Vater, der seit zwanzig Jahren von einer Karriere als Rockstar träumt und einer Mutter, die, obwohl sie schon drei Kinder hat, eine erneute Schwangerschaft bis zum Geburtstermin als Magenverstimmung deutet? Reicht Johanna Morrigans Trickkiste aus schwarzem Eyeliner, Doc Martens, derben Sprüchen, einem wilden Partystil und einem immensen Wissen über angesagte Popmusik aus, um sich neu zu erfinden, endlich Sex zu haben und die Familie aus der Misere zu retten? Ein intelligenter, sprühend witziger Roman über das Erwachsenwerden, trügerische Rollenbilder und das Glück, ein Kind der Neunzigerjahre zu sein.

Rezension

Ein Buch über die Liebe zur Musik und das Erwachsen werden ... 

Erstmal muss ich sagen, ich finde Johanna super! Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, versucht sich selbst zu finden und nebenbei auch noch ihrerer Familie unter die Arme zu greifen. Sie wächst schon mit einem Hang zur Musik auf, denn ihr Vater will schon seit Jahren nichts lieber als Rockstar werden. 
Um ihrem Dasein in Wolverhampton, einer Kleinstadt in England zu entgehen beschließt sie Musikjournalistin zu werden und stürzt sich ins Abenteuer, die hört Musik, formuliert ihre Eindrücke, legt sich eine Art Alterego zu und wächst an ihren Aufgaben! Was mich doch etwas überrascht hat, wie leicht sie einen Einstieg in dieses Business findet und was sie alles recht schnell erlebt...ich meine am Anfang der Story ist Johanna auf jeden Fall noch minderjährig, geht dafür aber doch ziemlich gut ab. Aber gut, das Buch spielt immerhin in den 90ern und ihre Eltern sind so oder so etwas speziell von daher würde ich sagen, besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen ;) 
Mir hat Johanna in 2/3 des Buches auf oben genannten Gründen gut gefallen, dann allerdings finde ich ihre Entwicklung teilweise etwas schwierig ... der Bezug zur Musik geht meiner Meinung nach etwas verloren und Johanna macht sich vorwiegend Gedanken darum mit wem sie als nächstes schlafen könnte ,,, schade, denn gerade ihre Musikeindrücke haben mir super gefallen einfach weil damit so viel übermittelt werden kann ,,, 


Insgesamt liest sich das Buch auf jeden Fall schön flüssig und jeder für den Musik nicht einfach nur ein Hintergrundrauschen ist, wird Johanna verstehen können und Spaß haben sich mit ihr zu entwickeln. Sie ist eine junge Frau die definitiv etwas besonderes an sich hat. Manchmal fand ich ihre Ansichten oder Vorhaben zwar etwas sehr speziell aber gut, warum nicht, sie ist eben ein Charakter der nicht 08/15 ist!

Das Buch ist kurzweilig und an den Stellen an denen ich Johanna dann doch gerade mal nicht so leiden konnte kann man auch ohne schlechtes Gewissen etwas lockerer über die Seiten fliegen ohne etwas zu verpassen.. An sich haben mir die Beschreibungen und auch die Art wie Johanna denkt auf jeden Fall gut gefallen und auch wenn ich manche ihrer Sichten etwas strange fand, konnte ich ihre Gedanken an sich gut nachvollziehen!

Ich würde das Buch auf jeden Fall empfehlen, denn erwachsen werden ist eben für jeden individuell und definitiv immer mit verschiedensten Hürden verbunden, Johanna gibt da ein interessantes Beispiel ab das mich beim Lesen gut unterhalten und ab und an auch zum schmunzeln & nachdenken gebracht hat!


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