Montag, 12. September 2016

[Rezension] Der Manipulator

Mark Billingham - Der Manipulator 

Der Manipulator

Bibliografische Angaben

Titel: Der Manipulator
Autor: Mark Billingham
Seiten: 464
Verlag: Heyne
Reihe: Tom Thorne #12
Originaltitel: The Bones Beneath
Erscheinungsdatum: 13.07.2015
ISBN: 978-3-453-43832-3
Preis: 12.99€

Klappentext

Er gilt als einer der gefährlichsten Serienkiller Englands. Niemand weiß, wie viele Menschen er tatsächlich umgebracht hat; niemand weiß, wo die Knochen seiner Opfer vergraben sind. Seit einigen Jahren sitzt Stuart Nicklin in einem Hochsicherheitsgefängnis. Bis er der Polizei einen Deal anbietet: Er führt sie an die Stätte seiner Untaten – unter einer Bedingung: Detective Inspector Tom Thorne, der ihn einst zu Fall brachte, muss das Unternehmen leiten. Thorne weiß, dass er zu einem Himmelfahrtskommando antritt, denn Nicklin ist ein Meister der psychologischen Manipulation. Auf einer einsamen walisischen Insel merken Thorne und sein Team schon bald, dass der Killer ein perfides Netzt spinnt, dem keiner entkommen kann ...

Rezension

"Der Manipulator" ist der 12 Fall für den Ermittler Tom Thorne, in welchem er auf einen Mörder trifft den er selbst dingfest gemacht hat. Doch nun muss er sich erneut mit Stuart Nicklin befassen ...

Ich habe keinen der Vorgänger Bände gelesen und bin trotzdem recht gut mit dem Buch zurecht gekommen. Klar, an manchen Stellen wäre es gut gewesen die Vorgeschichte zu kennen um die Anspielungen zu verstehen, aber für den konkreten Fall hat das Verständnis durchaus ausgereicht. 

Der Ermittler Tom Thorne ist ein schlagfertiger Typ und ein aufmerksamer Ermittler. Über Details aus seinem Privatleben erfahren wir in diesem Band nicht all zu viel, was mich aber auch nicht sonderlich gestört hat. 

Ich finde die Aufmachung des Thrillers klingt nach einer super spannenden Idee und ich finde die Umsetzung auch sehr gelungen. Es ist die ganze Zeit spannend und ich war durchgehend neugierig welche Geheimnisse und Intrigen sich innerhalb der Handlung wohl noch zeigen würden. Die Insel ist der perfekte Ort für die Situation, denn sie ist abgelegen, schwer zu erreichen, es gibt kaum Handyempfang und alles wirkt irgendwie düster und bedrohlich. Nicklin ist wirklich ein unsympathischer Zeitgenosse mit dem ich nun wirklich keine Zeit verbringen wollte. Er spielt mit den Menschen in seiner Umgebung und scheint immer irgendetwas in der Hinterhand zu haben ... er schämt sich nicht für seine Taten und genau das gibt dem Buch zusätzlich eine unberechenbare Stimmung. 

Das Ende hat mich wirklich fesseln können, denn auch wenn man schon die ganze Zeit damit rechnet, dass etwas passiert aber ich hatte einfach keine Idee für die Details. Nicklins ausgefuchstheit hat mich wirklich schockiert obwohl mit der ein oder andere Hintergrund durchaus etwas schleierhaft geblieben ist als ich das Buch beendet hatte. Daher kann ich das Buch durchaus empfehlen, allerdings ist man glaube ich besser dran, wenn man die Vorgänger der Reihe kennt. Nichts desto Trotz ein spannender Fall den ich gern verfolgt und mit Tom Thorne zusammen bestritten habe!

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