Mittwoch, 16. März 2016

[Rezension] Das Skript [Thrillermärz]


Arno Strobel - Das Skript 


Bibliografische Angaben 

Titel: Das Skript 
Autor: Arno Strobel 
Seiten: 400 
Verlag: Fischer

Erscheinungsdatum: 19.01.2012
ISBN: 978-3-596-19103-1
Preis: 8,99€ (TB)

Klappentext


Wenn Bestseller Angst machen – der neue packende Psychothriller von Arno Strobel!
Eine Studentin bekommt per Post rätselhafte Botschaften zugeschickt – auf Menschenhaut geschrieben. Die Polizei verdächtigt den früheren Bestsellerautor Christoph Jahn: In dessen Roman schneidet ein Serienkiller jungen Frauen die Haut vom Körper, um darauf den Anfang seines Romans, der von allen Verlagen abgelehnt worden ist, auf grausige Weise neu zu schreiben. So erhofft er sich die Aufmerksamkeit für sein Werk, die es seiner Meinung nach verdient hat. Doch Jahn schiebt die Schuld auf einen geisteskranken Fan, der bereits vor Jahren Verbrechen aus seinen Romanen ›nachgestellt‹ haben soll, aber nie gefasst wurde. Die grausige Geschichte scheint sich zu wiederholen …
Ein Entführungsfall, ein Serienkiller und ein Hauptverdächtiger mit beängstigender Phantasie: Brutal raffiniert erzählt Arno Strobel eine furchterregende Geschichte mit doppeltem Boden.

Rezension

Ich bin ja wirklich ein Fan von Arno Strobel. Leider gehört dieser Thriller für mich nicht zu seinen besten Thrillern, da er mich einfach nicht so mitreißen konnte wie z.B. "Das Dorf" oder "Die Flut".

Die Handlung des Falls an sich klingt super spannend und konnte mich vom Konzept her auch auf jeden Fall überzeugen. Ich finde das Vorgehen des Täters sehr interessant und die Idee, dass es einen Bezug zu dem Buch "Das Skipt" gibt sehr spannend. Auch wenn ich am Anfang ein bisschen darüber gestolpert bin, fand ich den Kriminalfall an sich wirklich sehr gut und vor allem gruselig. Der Täter jagd einem echt ein kaltes Schauer über den Rücken, da wir beim Lesen immer mal wieder in die Perspektive des Opfers springen.

Die ermittelndes Protagonisten fand ich sympathisch. Sie haben ihre Ecken und Kanten, mögen sich am Anfang nicht besonders, wachsen dann aber im Laufe der Zeit zusammen, was mir wirklich gefallen hat. Ich fand allerdings die Bezüge zur Vergangenheit der Kommissarin einfach ein bisschen über. Klar, waren die schon irgendwie interessant, aber andererseits hat mir einfach der Bezug gefehlt. Wahrscheinlich sollte dadurch einfach noch eine bessere Bindung zu den Protas aufegbaut werden, aber ich wäre auch gut ohne das ausgekommen! 

Was die anderen Charaktere angeht, so war ich doch recht angetan. Ich habe mich immer wieder umentschieden, wen ich jetzt für den Täter halte. Jeder hatte ein Motiv und wirkte auf seine eigene Art verdächtig. Daher hat es viel Spaß gemacht weitere Hinweise zu finden und mit den Ermittlern zusammen schlauer zu werden. Das Ende hat mich dann zwar überrascht, aber nicht vom Hocker gerissen, daher fand ich das Buch schwächer als andere Thriller des Autors.

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