Freitag, 1. Januar 2016

[Rezension] Die Sturmschwester

Lucinda Riley - Die Sturmschwester 


Bibliographische Angaben

Autor: Lucinda Riley 
Seiten: 576
Reihe: Die sieben Schwestern Band 2
Originaltitel: The storm sister
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 09.11.2015
ISBN: 978-3-442-31395-2
Preis: 19,99€

Klappentext

Der Wind und das Wasser, das sind die großen Leidenschaften in Allys Leben, die sie als Seglerin zu ihrem Beruf gemacht hat. Eines Tages stirbt überraschend ihr geliebter Vater Pa Salt, und Ally reist zu dem Familiensitz am Genfer See. Wie auch ihre fünf Schwestern wurde sie als kleines Mädchen von Pa Salt adoptiert und kennt ihre wahren Wurzeln nicht. Ihr Vater hinterlässt ihr aber einen rätselhaften Hinweis – die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert. Ally begibt sich auf Spurensuche in das raue Land im Norden. Sofort ist sie zutiefst fasziniert von der wilden Schönheit der Landschaft, aber auch von der betörenden Welt der Musik, die sich ihr dort eröffnet. Und als sie schließlich dem Violinisten Thom begegnet, der ihr auf unerklärliche Weise vertraut ist ist, fängt sie an zu ahnen, dass ihre jugendliche Liebe zur Musik kein Zufall war ...


Rezension

In diesen Buch lernen wir die zweite Schwester, nämlich Ally kennen. Sie ist Seglerin und genau dort treffen wir sie auch an, beim Segeln. Sie ist eine starke, junge Frau, die weiß was sie will und doch auch mal ihre weibliche Seite zeigen kann. Ich fand Ally sehr sympathisch und könnte sie mir gut als Freundin vorstellen. An die Beschreibungen des Segelns musste ich mich erst ein wenig gewöhnen, aber die Landschaftsbeschreibungen waren auch einfach wunderschön.

Da „Die Sturmschwester“ der zweite Teil von „Die sieben Schwestern“ ist, erleben wir einen Teil der Szenen, zum zweiten Mal. Aus Allys Sicht. Als sie vom Tod ihres Vater erfährt, trifft sie sich mit ihren Schwestern in „Atlantis“, diese Szenen kennen wir bereits von Maya, aber auch aus Allys Sicht sind sie durchaus noch einmal lesenswert! Ich fand dies eine gute Möglichkeit um zu verdeutlichen, dass das Buch zeitlich in einem ähnlichen Zeitraum spielt wie „Die sieben Schwestern“. Das Buch ist nicht komplett angeschlossen sondern überlagert „Die Sturmschwestern“ zeitlich gesehen teilweise.

Auch Ally begibt sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit, die sie nach Norwegen führt. Diese Teile haben mir sofort sehr gut gefallen, da Anna mir ebenfalls sehr sympathisch fand und ich mich sehr für ihre Entwicklung in der Geschichte interessiert habe. Man konnte viel über das Leben von Anna erfahren und hat quasi selbst eine Zeitreise gemacht. Die Vergangenheitsteile ließen sich sehr flüssig lesen und haben mir eine tolle Zeit beschert. 

Ally entwickelt sich im Verlauf des Buches natürlich weiter, sie wächst über ihre Trauer und Ohnmacht hinaus und lernt sich selbst besser kennen. Wenn ich auch am Anfang kleine Schwierigkeiten mit ihren Teilen hatte, so habe ich mich später gut eingelesen und mit Freude ihre Entscheidungen und Erfahrungen mitverfolgt. 


„Die Sturmschwester“ ist eine schöne Geschichte über eine starke Frau, die Liebe zur Musik, Schmerz und Trauer, aber auch Hoffnung und die Erkenntnis, dass Stillstand uns nicht weiterbringt, auch wenn wir uns ohnmächtig fühlen.

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