Freitag, 30. Oktober 2015

[Rezension] Narbenkind

Erik Axl Sund - Narbenkind


Seiten: 512

Inhalt 

Jeanette Kihlbergs Ermittlungen in einer Mordserie an Jungen in Stockholm werden vorübergehend auf Eis gelegt, als ein ranghoher Geschäftsmann auf bestialische Weise getötet wird. Man geht von einem Racheakt aus – doch Rache wofür? Psychologin Sofia Zetterlund soll ein Täterprofil erstellen, aber dann geschehen weitere Morde. Und diese scheinen in Verbindung mit Victoria Bergman zu stehen. Während die Ermittlungen nach Dänemark führen, hat Sofia immer häufiger Bewusstseinsstörungen ...

Rezension

"Narbenkind" ist der zweite Band der "Viktoria - Bergmann - Trilogie" des schwedischen Autorenduos, wenn ihr wissen möchtet wie mir der erste Teil gefallen hat, dann schaut doch einmal HIER vorbei! =)

Soo, jetzt aber zu diesem Buch zurück. Genau wie auch der erste Band schon, konnte mich das Buch nicht wirklich vom Hocker reißen, denn insgesamt habe ich recht lange daran gelesen. 

Ich finde den Aufbau sehr interessant, da wir ja aus dem ersten Band die Personen schon kennen und eigentich ja auch schon eine gewisse "Lösung" des ganzen herausfinden durften, ist unter diesem Aspekt spannend zu sehen wie die Personen sich hier weiterentwickeln.
Es gibt ab und an mal noch kleinere Bezüge zum ersten Teil, aber es gibt auch neue Morde die sich spannenderweise zwar um einen fast identischen Personenkreis drehen, der sich jedoch stätig erweitert und immer weiter entwickelt. 
Manchmal fand ich es fast schon ein bisschen verwirrend und hatte das Gefühl den Anschluss zu verlieren oder aber mich auf der selben Stelle einfach nur im Kreis zu drehen, daher habe ich das Buch immer mal wieder weggelegt und erst einmal etwas anderes gelesen ...

Dass ich wirklich das Gefühl hatte, das Buch ist doch ein Pageturner, war erst auf den letzten 170 Seiten der Fall, denn da bekommt das ganze doch noch einmal einen sehr interessanten Dreh und natürlich muss ich jetzt auch den dritten Teil lesen, wo sich alles immer weiter zugespitzt hat, kann ich nicht mit der Ungewissheit leben ... gut gemacht liebe Autoren ^^ 

Vom Schreibstil hat es mich wie ihr schon merkt eben nicht umgehauen, dadurch dass man so viele Dinge schon weiß oder wenigstens zu wissen glaubt habe ich mir wohl ein bisschen selbst den Wind aus den Segeln genommen...da es dann aber doch noch verwirrend und interessant wird werde ich wohl weiterlesen...

Für mich ist "Narbenkind" ein typischer zweiter Teil, der in meinen Augen auch ein paar Seiten weniger hätte haben können ... 

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