Sonntag, 7. Juni 2015

[Rezension] Engelskalt

Samuel Bjork - Engelskalt


Seiten: 544 

Inhalt 

Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: „Ich reise allein.“ Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde – und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird ...

Rezension

Dieser Thriller konnte mich mit einer spannenden Story und sehr interessanten Charakteren überzeugen!
In meinen Augen ist dieser Thriller wegen des Aufbaus seiner Geschichte und auch wegen der speziellen Charaktere sehr lesenswert. 
Die Morde in diesem Fall kommen ohne viel Blut und beschriebene Brutalität aus, denn die toten Mädchen werden im Wald gefunden und lange ist gar nicht mal klar, was ihnen vorher genau widerfährt und durch was die Morde motiviert sein könnten...

Was dem ganze außerdem etwas besonderes gibt, ist die Vielzahl an Handlungssträngen, es gibt den Ermittler Holger Munch, seine Partnerin Mia und die ein oder andere Person, die man beim Lesen eine Weile gar nicht zuordnen kann. Zwischendurch hat mich dieser Aufbau sehr verwirrt und ein kleines bisschen den Lesefluss gestört, im Endeffekt konnte es mich dann aber doch noch überzeugen.

Vom Lesen her fand ich das Buch sehr flüssig und trotzdem spannend, der Autor hat mich eine ganze Weile lang ziemlich ordentlich an der Nase herumgeführt und eine Zeit lang konnte ich mir auf einiges keinen Reim machen. So manches habe ich glaube ich auch bis zum Ende nicht ganz verstanden, was allerdings eher daran liegt, dass ich das Buch nicht in einem Zug, sondern mit Unterbrechung durch ein andere gelesen habe. 

Die Umsetzung des Falles fand ich sehr spannend und vor allem hat mich die Frage nach der Überlappung der einzelnen Handlungsstränge am lesen gehalten, denn da musste ja noch so einiges mehr dahinter stecken. Dieses "Mehr" hätte in meinen Augen im Endeffekt noch ein kleines bisschen intensiver beleuchtet werden können, jedoch hat mich die Story trotzdem überzeugt. 
Sollte es einen weiteren Fall mit Holger Munch geben, würde ich definitiv wissen wollen wie es weitergeht ;)

1 Kommentar:

  1. Hey Mikki,

    das Cover des Buhes gefällt mir total gut und ich finde auch den Klappentext ansprechend.

    Gegen mehrere Handlungsstränge hab ich auch nichts einzuwenden, solange es nicht zu viele werden. Dann verliert man schnell den Fokus und hat das Gefühl, alles wird angerissen aber nichts richtig erzählt.

    Ich werde das Buch auf jeden Fall mal weiter beobachten und die ein oder andere Rezension dazu lesen.

    Liebe Grüße,
    Julia

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