Donnerstag, 21. Mai 2015

[Rezension] Ich bin kein Serienkiller

Dan Wells - Ich bin kein Serienkiller


Seiten: 384

Inhalt 

Der 15-jährige John will ein ganz normaler Teenager sein, die Schule besuchen und Mädchen kennenlernen. Doch er weiß, dass in ihm ein düsteres Geheimnis schlummert. Es ist nicht nur das Interesse an Serienkillern, das sein ganzes Leben bestimmt, nicht nur seine Faszination vom Tod. Es ist die Furcht, dass er eines Tages selbst zum Killer wird. Denn John trägt ein Monster in sich. Und als unerklärliche Morde in der Stadt geschehen, muss er sich nicht nur einem dämonischen Gegner stellen, sondern auch sich selbst …

Rezension

Ein Thriller der mich auf mehreren Ebenen überraschen und definitiv absolut fesseln konnte. 

Dass John alles andere als ein ganz normaler Teenager aus einer Kleinstadt irgendwo in Amerika ist, lässt ja der Klappentext anmuten, jedoch ist John wirklich sehr speziell. 
Er hat eine Affinität zu Serienkiller und liest viel über ihr Vorgehen und die Hintergründe ihrer Taten, als dann irgendwann ein Mord in seiner Stadt geschieht ist John Feuer & Flamme ein Täterprofil zu erstellen und macht sich Gedanken über Hintergründe, Auffälligkeiten und identifizierende Anzeichen. John macht quasi dass, was in einem anderen Thriller die Polizei machen würde, die Entwicklungen für den Leser erklären und ihn und sich selbst auf die richtige Fährte locken. 
Diese Art an einen Thriller heranzugehen hat mich sehr fasziniert, da man gar nicht an der üblichen Polizeiarbeit zu lesen bekommt und trotzdem alles miterlebt und versteht. 

John selbst ist ein interessanter Charakter, da er einfach so untypisch ist. Er hat mit seinem eigenen inneren Monster zu kämpfen, dass so nie genau benannt und detailiert und beschrieben wird und doch wird dem Leser klar um  was es geht. 

Was mich dann etwas überrascht hat war, was den Täter antrieb die Morde zu begehen. Ich werde jetzt nicht genauer darauf eingehen um niemanden zu spoilern, wer das Buch gelesen hat, wird wissen was ich meine. 
Ich hätte einen solchen Einschlag in einem Thriller einfach nicht erwartet, überzeugen konnte es mich allerdings auf jeden Fall!

Vom Schreibstil her, kann ich mich nicht beschweren, denn ich bin regelrecht durch das Buch geflogen. Es ist konsequent spannend und man erlebt alles aus Johns Sicht. Somit kann man immer seinen teils verqueren Gedanken folgen und erfährt Dinge, die ein normaler Ermittler so nie gedacht oder gesagt hätte, das fand ich sehr ansprechend. 

Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil der Reihe, von dem ich mir jetzt sehr viel erwarte ;)

1 Kommentar:

  1. Hallo Mikki,

    nach deiner Rezension hätte ich sofort gesagt, dass das Buch was für mich ist und es auf meine Wunschliste gesetzt. Als ich das gerade bei lovelybooks machen wollte, hab ich aber was von Fantasy und übernatürlichen Elementen gelesen und das ist ja leider so gar nicht meins. Schade, schade.

    Grüße,
    Julia

    AntwortenLöschen