Donnerstag, 21. Mai 2015

[Rezension] Die Flucht

Ally Condie - Die Flucht 


Seiten: 464

Inhalt 

Wie durch ein Wunder gelingt Cassia die Flucht in die Äußeren Provinzen. Sie will nach Ky suchen, ihrer großen Liebe.
Dort kämpft Ky als Soldat für die Gesellschaft und ist ununterbrochen brutalen Angriffen ausgesetzt. Als Cassia endlich auf eine Spur von Ky stößt, ist er bereits entkommen und auf dem Weg in die wilden Canyons in den Grenzgebieten. 
Verzweifelt macht sich Cassia auf den lebensgefährlichen Weg. Was wird sie am Ende der ihr bekannten Welt finden? Zwischen steinigen Schluchten und staubigen Pfaden sucht Cassia nicht nur nach Ky – sondern auch nach sich selbst. 

»›Cassia‹, sagt die Funktionärin. ›Bitte kommen Sie mit mir ins Hauptgebäude. Wir haben einen Kontakt für Sie.‹ Die anderen Mädchen starren mich überrascht an.
Mir läuft es kalt den Rücken hinunter. Ich kann mir denken, wer es ist. Meine Funktionärin, die mich über das Terminal überprüfen will.
Ich sehe ihr Gesicht ganz deutlich vor mir, jeden eiskalten Zug.
Ich will sie nicht sehen!
›Cassia‹, mahnt die Funktionärin. Ich drehe mich um und betrachte die anderen Mädchen und die Unterkunft, die mir plötzlich warm und gemütlich erscheint. Die Funktionärin geht mir auf dem Weg zum Hauptgebäude voraus, und ich höre schon beim Durchqueren der Eingangshalle das Terminal auf der anderen Seite summen.
Einen Augenblick lang senke ich die Augen, bevor ich den Blick zum Terminal hebe. Erst muss ich mein Gesicht, meine Hände und Augen unter Kontrolle bekommen. Haltung und Miene müssen so beherrscht sein, dass niemand in mir lesen kann.


Rezension

Der 2. Band der Trilogie im Cassia & Ky hat mir an sich auch ganz gut gefallen. 

Ich fand die verschiedenen Sichten beim Lesen wirklich interessant und auch wenn, mal wieder zeitweise nicht all zu viel passiert hielt das Buch doch die ein oder andere Überraschung bereit. 
Insgesamt hatte es allerdings auch die ein oder andere Länge, auf die ich hätte verzichten können, jedoch hat sich am Ende dann alles ganz passend gefügt denke ich. 

Die Charaktere sind mir nach wie vor sympathisch, ich finde dass Cassia & Ky sich recht interessant entwickeln, auch wenn sie ab und an mal auf der Stelle treten. Sie lassen nie voneinander ab, auch wenn es noch so viele Schwierigkeiten gibt, das finde ich eine tolle Botschaft.
Xander tut mir jedoch manchmal ein bisschen leid, denn er scheint nie mehr als das Dritte Rad am Wagen zu sein. 

Ich bin gespannt was diese Dystopie noch im Finale für mich bereit hält, denn da kann ich mir noch so gar nichts vorstellen.....

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