Dienstag, 19. Mai 2015

[Rezension] Das Dorf

Arno Strobel - Das Dorf 


Seiten: 368

Inhalt

Panik, Todesangst, das ist es, was Bastian Thanner in der Stimme seiner Exfreundin hört, als sie ihn völlig unerwartet anruft. Über zwei Monate ist es her, dass Bastian Anna zuletzt gesehen hat, als sie Hals über Kopf und ohne Erklärung einfach verschwunden ist. Jetzt braucht sie dringend seine Hilfe, sie bangt um ihr Leben. Bastian macht sich sofort auf die Suche nach Anna und gelangt in ein Dorf an der Müritz, das ihm von Anfang an unheimlich ist. Überall deuten Spuren auf Anna, doch niemand kann oder will ihm weiterhelfen. Bis zu dem Abend, als Bastian Zeuge einer schrecklichen Zusammenkunft wird. Und auf den Mann trifft, der genau weiß, was mit Anna geschehen ist …

Rezension

Ein Dorf, so düster und mysteriös, wie es für einen Thriller von Arno Strobel nur sein kann!

Mich hat dieses Buch aufgrund des Szenarios einfach unglaublich angesprochen, denn die Stimmung konnte einfach nur gänsehautmäßig werden, wenn wir uns in einem Dorf befinden, in dem es keinen Handyempfang gibt, dafür aber umso mehr mysteriöse Gestalten deren Handeln niemand so richtig versteht...

Bastian wird von seiner Exfreundin angerufen, die in Todesangst zu sein scheint...als die Polizei ihm nicht helfen will zieht er auf eigene Faust los ins geheimnisvolle Frundow. 
Dort trifft er auf eine sagenumwogene Gestalt nach der anderen, denn Frundow scheint einige Geheimnisse und dunkle Machenschaften in seiner Vergangenheit erlebt zu haben ... und plötzlich geht es wieder los....

Auch dieses Mal konnte mich Arno Strobel komplett in seinen Bann ziehen und mir ein paar gruselige Lesestunden beschert. Die Atmosphäre in Frundow ist so plastisch beschrieben und bedrückend dass man sich selbst nie sicher ist. 
Genau wie Bastian kann man sich beim Lesen manchmal gar nicht mehr sicher sein, wem man trauen kann, was wirklich geschieht und wer mit wem unter einer Decke zu stecken scheint ... das hat mich sehr begeistert.

Das einzige was ich ein bisschen schade fand, dass meiner Meinung nach der "Hintergrund" des mysteriösen Vorgehens nicht genug erläutert wurde. Insgesamt klärt sich natürlich alles auf und mir ist am Ende auch wirklich die Kinnlade auf den Boden geklappt, da mich der Autor aus einer Ecke erwischt hat, aus der ich es nie erwartet hätte, jedoch wurde der Hintergrund hinter dem vergangenen bösen Treiben meiner Auffassung nach nicht so beleuchtet wie ich es gern gehabt hätte, Abzüge würde ich dem Buch dafür jedoch nicht geben, da es mich trotzdem zu 100% überzeugen konnte!

1 Kommentar:

  1. Hey,

    ich will schon so lang mal was von Arno Strobel lesen, aber ich komm einfach nie dazu. Muss ich echt mal ändern. Vielleicht wünsche ich mir einfach eines von seinen Büchern zum Geburtstag :D
    Dieses Buch wäre auf jeden Fall eine Option, der Klappentext klingt echt gut und deine Rezension macht auch Lust auf die Geschichte.

    Liebe Grüße,
    Julia

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