Sonntag, 15. März 2015

[Rezension] Und ich vergebe dir nicht

Erasmus Herold - Und ich vergebe dir nicht


Seiten: 392

Inhalt

Gütersloh im Hochsommer 2011. Ein Serienmörder verunsichert die Stadt. Seine grausame Bilanz nach nur fünf Tagen: Jeden Tag ein neues Opfer, in der Regel abends im Schutz der Dunkelheit ermordet. Die Mordkommission der Kreispolizeibehörde Gütersloh gerät unter Druck, denn offensichtlich besteht zwischen den Getöteten nicht die geringste Verbindung. Kriminalkommissar Patrick Gruber, soeben aus dem Urlaub zurückgekehrt, und Sarah Berger, strafversetzt aus einer verschlafenen Kleinstadt, übernehmen den Fall. Doch umso intensiver sie ermitteln, desto mehr Fragen wirft ihr Fall auf. Warum liegen alle Leichen an Straßenabschnitten entlang der Autobahn A2 und warum hinterlässt der Mörder am Oberarm seiner Opfer diesen rätselhaften Zahlenaufdruck aus schwarzer Tinte? Schon bald müssen die neuen Partner erkennen, dass ihr Gegner seinen eigenen Idealen folgt und er ihnen dabei immer einen Schritt voraus zu sein scheint.

Rezension

"Und ich vergebe dir nicht" ist für mich gleich eine doppelte Premiere. Zum einen ist es für mich das erste Buch, dass ich von diesem Autor lesen, zum Andere auch mein erstes Lokalkrimi, denn das Buch spielt in meiner direkten Umgebung! 

Direkt zu Beginn hat mich dieser Fakt sehr gefesselt, denn man nimmt meiner Meinung nach die Handlung einfach schon ganz anders war, wenn man sich die Beschreibungen nicht nur so zusammen setzten kann sondern wirklich ein richtig greifbares Bild vor Augen hat, da man die Punkte wenigstens ein bisschen kennt. 
Trotz des bereits bekannten fand ich die Umgebungsbeschreibungen nicht langweilig oder in irgendeiner Form ermüdend beim Lesen, denn um so mehr ich davon las, desto mehr habe ich versucht mir den Ort vorzustellen und in meinem Kopf konnte ein richtiger kleiner Film enstehen, dass hat wirklich sehr viel Spaß gemacht! 

Die beiden Protas Patrick Gruber und Sarah Berger finde ich als Kommissare ziemlich cool! Sarah wurde unfreiwillig nach Gütersloh versetzt und muss sich dort erst einmal einfinden, als sie ihren neuen Partner vorgestellt bekommt scheinen die beiden sich nicht direkt grün zu sein, doch mit der Zeit durfte ich die ein oder spannenden Entwicklung der beiden beobachten und fand sie durchweg sehr sympathisch. Die Ermittlungen sind spannend gestaltet und man kann immer gut nachvollziehen was passiert und hat noch reichlich Raum um eigene Vermutungen anzustellen! 
Was mir dabei besonders gut gefallen hat war, dass man den Täter schon die ganze Zeit schon beobachten kann, natürlich unter einem "Decknamen" aber anhand von Details hat man durchaus eine Chance den Täter zu erraten...dieses Mal war ich mir wirklich sicher zu wissen, auf was alles hinaus laufen soll ....trotzdem war das Ende alles andere als langweilig, da es dem Autor extrem gut gelungen ist die Spannung aufrecht zu erhalten und mich am Ende doch noch völlig perplex und überrascht zurück zu lassen! 

Ich hatte beim Lesen insgesamt sehr viel Spaß, ich bin quasi durch die Seiten geflogen, da sich das Buch schön flüssig lesen lässt und ich einfach immer wissen wollte wie es weiter geht, lange hab ich nicht mehr ein ganzes Buch an einem Stück gelesen ... bis zu diesem! An einem Tag im Rahmen einer Zug Hin- & Rückreise verschlungen, absolut super! 

Wenn ihr Lust auf einen Krimi habt, der euch Spannung, sympathische Ermittler, die Chance zum selber Rätseln und am Ende doch noch eine große Überraschung wollt, in der Umgebung vom schönen Gütersloh, dann schnappt euch das Buch und lasst euch fesseln ;) 

Die beiden weiteren Bücher: 



















Da ich ihm Rahmen der "Nacht der Bibliotheken" ja eine Lesung des Autors besucht hatte und er netter Weise auch ein bisschen mit mir gequatscht hat, dürft ihr euch noch auf einen Post mit Interview und Fotos von der Lesung freuen! 

Bis dahin schaut doch gern schon mal auf seiner Autorenseite vorbei! 










1 Kommentar:

  1. Hey Mikki,

    ich finde Lokalkrimis zwischendurch echt nett. Permanent lesen würde ich sie nicht wollen, aber als Abwechslung find ich sie toll.

    Jedenfalls schön, dass dein erster Lokalkrimi gleich so ein Erfolg war!

    Beste Grüße,
    Julia

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