Samstag, 21. März 2015

[Rezension] Die Auswahl

Ally Condie - Die Auswahl



Seiten: 464

Inhalt


Für die 17-jährige Cassia ist es der wichtigste Tag ihres Lebens: Heute erfährt sie, wen sie mit 21 heiraten wird – wen das System für sie ausgewählt hat. Es könnte jeder Junge aus Bria sein, doch zur großen Überraschung aller wird ihr bester Freund Xander als ihr Partner bekanntgegeben.
Als Cassia sich später auf dem feierlich überreichten Mikrochip Informationen über Xander ansehen will, passiert etwas schier Unmögliches: Es erscheint das Gesicht eines anderen Jungen – das von Ky. Cassia ist schockiert und verängstigt. Das System macht keine Fehler! Und tatsächlich wird ihr von offizieller Seite versichert, dass es sich um ein einmaliges Versehen handelt. Aber Cassia geht Kys Anblick nicht mehr aus dem Kopf. Gibt es doch die Möglichkeit zu wählen?

Rezension

Endlich endlich habe ich dieses Buch von meinem SuB befreit! Ich hatte es schon sooo lange liegen, da ich es, als es noch recht neu war, unbedingt haben musste ... jetzt habe ich es endlich gelesen und es hat mir super gefallen! 

Schon vor einer ganzen Weile habe ich die Dystopien für mich entdeckt. Über "Die Auswahl" habe ich öfter gehört, dass es eher eine ruhige Dystopie sein soll. Dem kann ich in gewissen Maß zustimmen, denn hier ist es längst nicht so wild und brutal wie z.B. bei Panem oder Divergent oder Dark Canopy, aber deswegen ist es definitiv nicht langweilig! 
Die Gesellschaft in der Cassia lebt ist perfekt durchgeplant und organisiert, es wird geplant wer dein idealer Partner ist, bis wann du ein Kind bekommen darfst, was du als Arbeit bekommst und sogar der Moment deines Todes wird geplant. Doch was passiert wenn ein kleiner Fehler deine Sicht auf die Dinge verändert, wenn du beginnst zu Zweifeln?

Diesen Ansatz finde ich super spannend, denn gerade dieses leise einschleichen der ersten Zweifel am System, das Aufkeimen eines Revolutionsgedanken...natürlich ist das Buch dadurch eher ruhig und ich hatte das Gefühl, dass der erste Band im Großen & Ganzen eine Art Vorbereitung darstellt. 

Cassia mag ich sehr, sie ist nicht der typische aufmüpfige Rebell, aber sie ist empfänglich für Ideen und Neues. Sie lässt sich auf Gedichte ein und beginnt Dinge zu hinterfragen, an mancher Stelle möchte ihr man zwar auch einen Schlag in den Nacken verpassen, aber die meiste Zeit mochte ich sie.
Ky hingegen ist der stille Junge, über den niemand wirklich etwas weiß, den Cassia urplötzlich sehr interessant findet, auch hier habe ich an mancher Stelle gedacht "ehh war ja klar" aber auch er ist mir wirklich ans Herz gewachsen, denn ganz ohne "Klischees" kommt wohl niemand wirklich aus! 

Ich möchte die Reihe definitiv weiterverfolgen, denn auch wenn es am Ende keinen richtigen Cliff Hanger gab, möchte ich wissen wie es weiter geht und ob Cassia doch noch zur Rebellin wird und was das Schicksal doch noch für Cassia, Ky & Xander bereithält! 

1 Kommentar:

  1. Hallo Mikki,
    die Ankunft wollte ich auch gerne mal lesen^^ Allerdings meinten ein paar meiner Freunde, dass sie das Buch nicht mochten... Aber ich glaub es war wegen den Klischees und ich lese ausreichend Geschichten voll mit Klischees :D
    Das kommt jetzt sofort auf meine Wunschliste^^
    Liebe Grüße,
    Anna

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