Donnerstag, 5. März 2015

[Rezension] Der Geschmack von Glück

Jennifer E. Smith - Der Geschmack von Glück


Seiten: 368

Inhalt

Ein einziger, kleiner Tippfehler und schon landet die Email von Graham Larkin, dem zurzeit am heißesten umschwärmten Teeniestar, in Ellies Postfach - ganz am anderen Ende der USA und in einer vollkommen anderen Welt: ohne Glamour, dafür mit Ferienjob in einer Eisdiele. Dennoch, und ohne, dass der eine irgendetwas vom anderen weiß, entspinnt sich sofort ein wunderbarer, sprühender Dialog zwischen den beiden. Sie können über Gott und die Welt miteinander reden, nur nicht darüber, wer sie in Wirklichkeit sind.
Doch dann schlägt Graham als Drehort für seinen neuesten Film Ellies kleines Küstenstädtchen vor, weil er sie endlich persönlich kennenlernen will. Aber wie macht man das als überall bekannter Filmstar und warum scheut umgekehrt Ellie die Öffentlichkeit so sehr?
Rezension

Ich habe endlich mal zu diesem Buch gegriffen, da es bei einem Voting gewonnen hatte und weil ich einfach mal was schönes brauchte! 

Das Buch fängt den Sommer und die Unbeschwertheit einer jungen Liebe so wunderschön ein, dass man sich einfach direkt wohl fühlt. 
Elli & Graham sind auf ihre Art eben beide ganz "normale" Teenager, die so an ihren Problemchen zu knacken haben, Elli weil eben alles gar nicht so einfach ist, wenn man jeden Cent hin und her drehen muss und Graham weil man sich manche Dinge eben nicht mit Geld kaufen kann, wenn man von jedem auf der Straße erkannt wird ... 

Ich finde es toll, wie sich die beiden annähern, sich langsam umkreisen und doch auf Abstand bleiben berührt einfach das Herz, natürlich kommen wir nicht ohne ein bisschen Kitsch oder an mancher Stelle auch ein bisschen mehr Kitsch aus, aber ich fand es insgesamt gesehen nicht zu viel.

Die beiden Charaktere wachsen an ihren Aufgaben und zeigen dem Leser, dass es immer noch eine Möglichkeit gibt, dass sich alles noch (mehr oder weniger) zum Guten wenden kann oder man auf manche Dinge eben einfach keinen Einfluss nehmen kann, auch wenn man es noch so sehr möchte...

Der Schreibstil ist locker und leicht, man kann die Sommerbrise beinahe schmecken und die Sonne auf der Haut kribbeln spüren, da die Beschreibungen des Ortes einfach so lebhaft und gut vorstellbar sind! 

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