Mittwoch, 18. Februar 2015

[Rezension] Der Trakt

Arno Strobel - Der Trakt 


Seiten:  432

Inhalt

Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen? 

Rezension

Bis jetzt war ich immer begeistert von den Thrillern von Arno Strobel und auch "Der Trakt" hat mich nicht enttäuscht! 

Im Prolog werden wir Zeuge einer Kindesentführung...doch dann begegnen wir einer jungen Frau die verwirrt und orientierungslos in einer fragwürdigen Klinik aufwacht und flieht...doch niemand kennt sie..alle Ort an die sie kommt scheinen ihr bekannt und gleichzeitig fremd zu sein, In ihrem Kopf sind Gedanken und Bilder die sie nicht zuordnen kann, die nicht zusammen passen wollen und doch nicht abzuschalten sind...

Am Anfang wurde ich als Leser dann doch schon sehr verwirrt, es geht einem genau wie der Protagonistin, man versteht gar nicht wirklich was um einen herum passiert und kann dem Geschehen erst mal gar nicht folgen..bis langsam die ersten Unstimmigkeiten auftauchen... ich hatte dann recht schnell eine Idee, was Sibylle wohl passiert sein könnte, doch lange genug konnte der Autor mich an der Nase herumführen... wer steckt mit wem unter einer Decke? Wer gehört zu den Guten und wer treibt falsches Spiel?

Das Buch ist definitiv packen geschrieben und es baut sich reichlich Spannung auf, zwischendurch war ich einfach nur verwirrt und wusste gar nicht mehr wem ich trauen sollte ;) 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen