Freitag, 20. Februar 2015

[Rezension] Das Kind

Sebastian Fitzek - Das Kind


Seiten: 400 

Inhalt

Strafverteidiger Robert Stern ist wie vor den Kopf geschlagen, als er sieht, wer der geheimnisvolle Mandant ist, mit dem er sich auf einem abgelegenen und heruntergekommenen Industriegelände treffen soll: Simon, ein zehnjähriger Junge, zerbrechlich, todkrank - und fest überzeugt, in einem früheren Leben ein Mörder gewesen zu sein. Doch Robert Sterns Verblüffung wandelt sich in Entsetzen und Verwirrung, als er in jenem Keller, den Simon beschrieben hat, tatsächlich menschliche Überreste findet: ein Skelett, der Schädel mit einer Axt gespalten. Und dies ist erst der Anfang. Denn nicht nur berichtet Simon von weiteren, vor Jahren hingerichteten Opfern, schon bald wird auch die Gegenwart mörderisch ...

Rezension

Wie wahrscheinlich die meisten mittlerweile gemerkt haben, zählt Sebastian Fitzek zu meinen Lieblingsautoren...und auch dieses Buch hat daran nichts geändert, ich bin wieder voll überzeugt worden.
Ich war beim Lesen gespannt, verwirrt, unschlüssig, habe mit den Protas gezittert und gelitten und war am Ende überrascht und zufrieden. 
Ja doch, so in etwa könnte man mein Leseerlebnis mit "Das Kind" zusammenfassen, ich hatte vor dem Lesen immer ein wenig das Gefühl, dass ich das Buch zwar lesen möchte, es mich aber nicht so sehr reizt wie die meisten anderen Bücher des Autors. Jetzt wo ich es gelesen habe bin ich aber froh, endlich dazu gegriffen zu haben! 

Zu Beginn der Story scheint alles auf etwas übernatürliches abzuzielen, ein Junge, der in einem früheren Leben ein Mörder gewesen sein will...doch dann taucht ein geheimnisvoller Anrufer auf, der Robert Stern Videomaterial zuspielt .... und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und alles wird immer verworrener...

Wie ich es bei Psychothrillern liebe habe ich zwischendurch fast gedacht, dass ich bald den Überblick verliere, irgendwann ist so viel passiert, dass ich mich schon fragen wollte, wie das den bitte alles noch zusammen und zu einem "guten" Ende kommen soll, aber es wurde alles grandios gelöst, die Spannung bis zum Ende aufrecht gehalten und ich als Leser absolut gefesselt! 
Immer dann, wenn man grad dabei ist zu verstehen was vor sich geht, gibt es eine neue Unerwartete Wendung und im Endeffekt war doch einiges schon absehbar, wenn man gut aufgepasst hätte, ich bin dafür, dass ich am Anfang so skeptisch war wirklich begeistert und mag den Autor einfach noch ein bisschen mehr ;)

Kommentare:

  1. Schöne Rezi :) Spiegelt so ziemlich das wieder, was ich beim lesen damals auch empfunden habe.
    "Das Kind" war mein erster Fitzek und ich hatte ihn rucki zucki verschlungen. Ein wirklich gutes Buch!
    Hast du vor dir den Film an zu schauen? Bin da total skeptisch.

    LG
    Anika

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    1. Hey Anika,

      dass weiß ich noch nicht so genau, skeptisch bin ich auch aber andererseits auch sehr neugierig wie es umgesetzt wurde.... mal sehen, vielleicht wenn es sich ergibt ;)

      liebe Grüße, Mikki

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