Donnerstag, 15. Januar 2015

Rezension: In dieser ganz besonderen Nacht

Nicole C. Vosseler - In dieser ganz besonderen Nacht 


Seiten: 576

Inhalt

Nach dem Tod ihrer Mutter muss Amber gegen ihren Willen umziehen - nach San Francisco, zu ihrem Vater, den sie kaum kennt. Er ist ihr genauso fremd wie die neue Stadt, in der sie sich verloren fühlt und sich nach allem sehnt, was sie in Deutschland zurücklassen musste: die Kleinstadt, in der sie ihre bisherigen sechzehn Jahre verbracht hat, ihre Freunde, ihr gesamtes früheres Leben. 
In ihrer Einsamkeit bietet ihr ein altes, leer stehendes Haus Zuflucht, und dort begegnet sie eines Abends Nathaniel. Er scheint der Einzige zu sein, der sie versteht, bleibt aber merkwürdig auf Distanz. Für Amber ist es ein Schock, als sie erkennen muss, warum: Nathaniel stammt aus einer anderen Zeit, und es ist unmöglich, dass sie einander jemals ganz nahe sein können. 
Doch in einer ganz besonderen Nacht wird das Unmögliche wahr - mit ungeahnten Folgen für Amber und Nathaniel … 

Rezension

Dieses Buch lag jetzt wirklich schon eine ganze Weile auf meinem SuB herum ... ich habe es mir mal ertauscht, weil ich es unbedingt haben und lesen wollte und dann habe ich es doch nie getan, weil ich irgendwie doch nicht soooo überzeugt davon war, dass es mir gefallen würde. Da es jetzt aber zum Thema der "Ran an den SuB Challenge" und auch zur "Reading Teacup Challenge" passte, habe ich dazu gegriffen und musste zugleich erschrocken und begeistert feststellen ... es ist wunderschön <3

Okay, ich gebe zu, man oder vll eher Frau muss schon ein bisschen was für eine kitschige Liebesgeschichte über haben, aber da ich gerade recht offen für Emotionen bin, hat das Buch mich auf jeden Fall mitgerissen und berührt ...

Die Protagonisitin Amber lernen wir in einer sehr schweren Phasen ihres Lebens kenne, sie hat gerade ihre Mutter verloren und muss mit ihrem Vater, denn sie bis dato kaum kennt, nach San Francisco ziehen. Dort läuft es ersteinmal auch nicht so besonders, bis sie sich in einem verlassenen Haus verstecken muss und dort einen ganz und gar ungewöhnlichen Freund findet und darüber hinaus noch viel mehr als das ...

Ich finde, dass Nicole Vosseler mit diesem Buch eine ganz wundervolle Geschichte geschaffen hat, die eine Mischung aus Dramatik, Freundschaft, Kitsch, Liebe und Übersinnlichem enthält, die für mich einfach stimmig ist. Die Einbindung des fremden Wesens in die realen Welt gelingt ihr sehr gut und die ganze Konstruktion wirkt natürlich phantastisch, aber nicht zu sehr an den Haaren herbei gezogen. 
Alle Protas haben ihre Ecken und Kanten, jeder hat eine Vergangenheit, diese durch gewisse Parallelen zusammenschweißt und auch in schweren Situation zusammenhalten lässt, wie das bei richtigen Freunden eben sein sollte.
Auch ist eine Art "Moral von der Geschicht" in diesem Buch enthalten, die man zwar oft genug hört und doch ständig vergisst ... 

Mich persönlich hat die Autorin mit dieser Geschichte wirklich überzeugen können und genau da abgeholt, wo ich bereit war mich auf die Geschichte einzulassen und mit einem lachenden und definitiv auch einem weinenden Auge zurückgelassen.
Für jemanden der gar nicht mit Kitsch kann, könnte dieses Buch vor allem zum Ende hin wohl etwas unpassend sein, für jemanden der es ab und an auch mal ein bisschen schnulzig mag ist das Buch definitiv zu empfehlen ;)

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