Montag, 12. Januar 2015

Rezension: Die Show

Richard Laymon - Die Show


Seiten: 525

Inhalt

Es ist ein Tag wie jeder andere im August des Jahres 1963. Oder doch nicht? Während der kleine Ort Grandville unter der Sommerhitze ächzt, werden letzte Vorbereitungen für die große "Vampirshow" getroffen, die am Abend stattfinden soll.
Und obwohl sie eigentlich zu jung sind, setzen Dwight, Rusty und Slim alles daran, diese Show zu sehen. Ein fataler Fehler. Denn es ist der Tag an dem sich das Leben der drei Freunde für immer verändern wird ...
Ausgezeichnet mit dem BRAM STOKER AWARD für den besten Roman des Jahres - mit "Die Show" legt der Bestseller-Autor von "Die Insel" und "Das Spiel" sein absolutes Meisterstück vor.

Rezension

Die Show ist für mich das 2. Buch von Richard Laymon. Als erstes hatte ich „Das Treffen“ gelesen und mords Angst gehabt, dass es so spooky oder zu brutal sein würde, da ich von vielen gehört hatte, dass seine Bücher so heftig sind …der totale Schockeffekt war da bei mir ja ausgeblieben … also habe ich mich auch noch an dieses Buch von Laymon herangetraut und bin begeistert!

Die Protas in diesem Buch sind 3 Jugendliche die im Sommer in ihrer Stadt ein Plakat für eine Vampirshow entdecken und selbige dann unbedingt sehen wollen … oder auch noch die Vampirin vorher, also begeben sie sich zum Schauplatz..doch ob das eine so gute Idee war? Finde es heraus!

Ich finde die 3 Teenager super sympathisch, sie haben quasi genau die Gedanken und Probleme die wohl jeder Teene irgendwann mal hatte und suchen in den Sommerferien in der Kleinstadt einfach einen besonderen Kick und was würde  sich da besser anbieten als eine solche Show?

Sie haben alle 3 so ihre Eigenarten und auch schon das ein oder andere nicht ganz so harmlose zusammen erlebt und das schweißt natürlich zusammen … ich finde es gut, dass es genau wie bei „Das Treffen“ immer mal wieder Rückblenden in die Vergangenheit der Charaktere gibt, es wird im Gespräch auf ein vergangenes Ereignis hingedeutet und im folgenden Abschnitt gibt es dann einen Rückblick, das mag ich sehr an Laymons Schreibstil!

Was den gruselfaktor angeht, so war immer unterschwellig das Böse zu erahnen … man hat einfach die ganze Zeit damit gerechnet, das bald etwas schlimmes passieren würde, könnte, müsste und hatte desshalb quasi immer schon die dunklen Ecken des Zimmers im Blick… Laymon schafft es einfach Spannung an Stellen aufzubauen, an denen eigentlich noch gar nichts all zu schlimmes passiert, einfach weil man diese Erwartung an das Buch hat …. Ich bin damit definitiv zu frieden und spätestens ganz am Ende musste ich dann doch noch auf der Unterlippe herumkauen und mich schütteln beim Lesen ...

An mancher Stelle frage ich mich zwar wie zum Teufel man auf solche Ideen kommt, aber vielleicht will ich das auch besser gar nicht wissen … insgesamt definitiv ein spannend gruseliges Lesevergnügen, dass sich trotz der 525 Seiten mega schnell lesen lies und alles andere als langweilig war, für mich definitiv ein Grund weiter Bücher des Autors auf meine WuLi zu setzen…

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