Freitag, 2. Januar 2015

Rezension: Die Puppenmacherin

Max Bentow - Die Puppenmacherin 


Seiten: 384

Inhalt

Er sucht Erlösung – sie findet den Tod …
Als der Berliner Kommissar Nils Trojan an den Schauplatz eines neuen Mordfalles gerufen wird, ist er zutiefst erschüttert von dem Anblick, der sich ihm bietet: Der Täter hatte eine junge Frau in den Keller gelockt und sie dort auf ungeahnte Weise ermordet – ihr Körper ist erstarrt in einem monströsen Sarkophag aus getrocknetem Schaum. Bei seiner Recherche stößt Trojan auf einen älteren Fall, der verblüffende Parallelen aufweist: Damals konnte die Puppenmacherin Josephin Maurer in letzter Sekunde aus einem Keller befreit werden, der Angreifer hatte bereits Spuren seiner makabren Handschrift auf ihrem Körper hinterlassen. Doch der als Täter identifizierte Karl Junker gilt inzwischen als tot - kann es sein, dass jemand ihn kopiert? Oder ist er doch noch am Leben, besessen davon, sein grausames Werk fortzusetzen? Trojan bittet die Psychologin Jana Michels um Hilfe, denn er ahnt, dass der Mörder in einen Wahn verstrickt ist, der sich seiner Vorstellungskraft entzieht - und dass das Töten noch lange kein Ende hat ...

Rezension

Der 2. Fall für Nils Trojan. Nachdem der Federmann gefasst wurde geht es weiter für Nils Trojan. Es geschehen Morde an jungen Frauen...Josephine Maurer bekommt ominöse Nachrichten...wie besteht an dieser Stelle ein Zusammenhang?

Nils Trojan ist für mich nach wie vor ein sehr sympathischer Ermittler, er hat neben dem Job natürlich auch seine privaten Probleme, teilweise bedingt durch die Arbeit, teilweise anderer Natur, doch es wirkt auf mich alles noch recht in Ordnung. Er gehört nicht zu den Ermittlern die quasi ständig über ihr Privatleben jammern und im Selbstmitleid baden, das finde ich sehr gut! 
Außerdem kann man ihm bei seinen Arbeiten gut folgen. Meist werden die Schlussfolgerungen "erklärt" und manchmal wird der Leser auf die Folter gespannt und zum Mitdenken animiert, wenn Nils einfach aufspringt oder etwas anderes tut, da er einen Geistesblitz hatte. Finde ich eine gute Art & Weise den Leser einzubeziehen so zu sagen. 

Was den Fall an sich angeht, hat er mir nicht ganz so gut gefallen wie "Der Federmann", war aber definitiv spannend. Der Mörder hat eine grausame Vorgehensweise, die man so definitiv nicht erwarten würde, geschweige denn jemanden zutrauen ... die Handlung ist in sich schlüssig und es wird nie zu viel aber auch nicht zu wenig verraten. 
Das einzige was mich ein bisschen gestört hat ist der Täter an sich. Ich möchte jetzt niemanden spoilern, deswegen werde ich dazu nicht mehr sagen, falls jemand der das Buch schon gelesen hat wissen will, was ich damit meine, schreibt mir gern eine Nachricht ^^ 

Insgesamt war das Buch für mich ein solider Thriller mit guter Spannung, einem sympathischen Ermittler, genau der richtigen Dosis Bezug zum vergangenen Buch und einem überraschenden Ende. 
Ich werde die Reihe definitiv weiterverfolgen! 

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