Sonntag, 9. November 2014

Rezension: Passagier 23

Sebastian Fitzek - Passagier 23 


Seiten:  432

Inhalt

Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Doch nie kam jemand zurück. Bis jetzt ... 
 
Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es passierte während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff Sultan of the Seas – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler. Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der Sultan kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der Sultan verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im 
Arm …


Rezension

Bis jetzt bin ich noch von keinem Fitzek-Thriller enttäuscht worden, auch dieses Buch konnte mich absolut überzeugen! 
Im Prolog lernen wir bereits einen äußerst mysteriös-gruseligen Gesellen kennen der einem unglaublich viel Lust auf das Buch macht. 
Im ersten richtigen Kapitel bekommen wir dann den Ermittler dieses Buches zu Gesicht, der vielleicht ein kleines bisschen verrückt, garantiert aber auch ein Genie zu sein scheint. Bereits nach diesen wenigen Seiten war ich absolut gefesselt und wollte immer wissen wie es weitergeht. 

Die Grundidee des Buches finde ich schon wirklich ein bisschen beängstigend, denn wenn man so drüber nachdenkt, dann ist so ein Kreuzfahrtschiff wirklich wie eine eigene Stadt. Mitten auf dem Meer. Ohne eine Möglichkeit zur Flucht. 

Wir haben es in diesem Buch mit ein paar verschiedenen Personen zu tun, deren Wege sich natürlich früher oder später, auf die ein oder andere Weise kreuzen. Dadurch ist das Buch teilweise aus diesen verschiedenen Sichten geschrieben, was zwangsweise dazu führt, dass man wenn ein Kapitel mir einem Cliff-Hanger endet, man nicht zwangsweise auf der nächste Seite erfährt wie es weiter geht, sondern erst in einigen Seiten ... FIES! 
Aber zur Lesemotivation absolut genial und so wird das Buch zum totalen Pageturner. 

Der Schreibstil ist wie immer sehr fesselnd, Herr Fitzek schaffte es wieder mich komplett an der Nase herumzuführen, im dunkeln tappen zu lassen, um mich dann am Ende aus den Socken zu pusten ... 

Da denkt man sich, man weiß was los ist, wer mit wem warum, wieso, wesshalb und dann...kommt es natürlich ganz anders als man denkt.
Darüber war ich auch sehr froh, denn erst dachte ich mir "wirklich jetzt? dass kanns nicht gewesen sein?!". Nein, dass war es wirklich auch nicht, sogar nach der Danksagung ist das Buch noch lange nicht vorbei... wenn ihr herausfinden wollt, was ich damit meine, schnappt euch das Buch, traut euch auf die Sultan of the Seas und lasst euch mitnehmen auf eine schaurig spannende Reise!

1 Kommentar:

  1. Ich habe das Buch in meinem Regal stehen, da ich ein riesiger Fitzek-Fan bin, und es wartet darauf 2016 endlich gelesen zu werden. Deine Rezension hat mir wahnsinnig viel Lust auf das Buch gemacht und es wird wohl eines der nächsten sein, die ich mir zu Gemüte führe.

    Fitzek hat es einfach drauf, spannend zu schreiben und mit seinen Cliffhangern am Kapitelende fällt es schwer, seine Bücher wegzulegen.

    Liebe Grüße
    Myna

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