Freitag, 24. Oktober 2014

Rezension: Alle Augen auf dich

Gina Mayer - Alle Augen auf dich 


Seiten: 336

Inhalt
  • Eine Entführung, die online übertragen wird; Lösegeld, das per Crowdfunding finanziert werden muss – Gina Mayer erzählt einen spannenden psychologischen Thriller über das Verbrechen im Zeitalter von YouTube und Facebook.

    Myriam Bellinger, Star der Internetserie Missing, wurde entführt. Die Täter hinterlassen keine Spuren, und Hauptkommissarin Amelie Fröhlich, die die Ermittlungen leitet, tappt völlig im Dunkeln. Da erscheint auf der Fanpage der Serie ein Videoblog. Man sieht – Myriam Bellinger, gefesselt, misshandelt und gefangen in einer winzigen Zelle. Tag für Tag kann die schockierte Öffentlichkeit Myriams Leiden nun online mitverfolgen. Dabei scheint sie sich zunehmend in einen ihrer Entführer zu verlieben. Die Kommentare der Internetgemeinde werden immer emotionaler, und die Klickzahlen schießen in die Höhe. Erst recht, als die erste Lösegeldforderung eintrifft: Zwei Millionen Euro, zu finanzieren über Crowdfunding!

Rezension

Ein Jugendthriller, der es zwar in sich hat, Spannend ist und am Ende definitiv eine Überraschung birgt, aber mir persönlich hat einfach was gefehlt. 

Myriam Bellinger wird entführt, genau wie in der Internetserie in der sie die Protagonistin ist und ebenfalls entführt wird. 
Weitere Personen mit denen wir es beim Lesen zu tun bekommen, sind Myriams Freund, ihre Mitbewohnerin, ihre Eltern, ihr Produzent, und natürlich die Ermittler. 
Jeder in diesem Buch scheint gewissermaßen seine eigenen Probleme neben dem eigentlich riesen Problem zu haben, die auch total wichtig und teilweise schlimm sind. Man kennt das ja schon aus Thrillern, das gerade die Ermittler ein kompliziertes Leben haben, aber hier hat wirklich JEDER noch irgendwas anderes zu schaffen und das wurde mir dann doch irgendwie zu viel des Guten.
Der Schreibstil ist spannend und man tappt eine ganze Weile lang im Dunkeln, natürlich ist man auch gespannt, was mit den einzelnen Charakteren und deren Einzelgeschichten so wird, oder vielleicht auch wie diese Zusammenhängen?

Das Buch hat sich insgesamt schon gelohnt, vor allem weil es sich sehr flüssig weglesen lässt, aber zu 100% überzeugen konnte es mich leider nicht. 

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