Freitag, 11. Juli 2014

Rezension: Momo

Michael Ende - Momo 


Seiten: 272

Inhalt: 

Momo lebt am Rande einer Großstadt in den Ruinen eines Amphitheaters. Sie besitzt nichts als das, was sie findet oder was man ihr schenkt, und eine außergewöhnliche Gabe: Sie hat immer Zeit und ist eine wunderbare Zuhörerin. Eines Tages treten die grauen Herren auf den Plan. Sie haben es auf die kostbare Lebenszeit der Menschen abgesehen und Momo ist die Einzige, die ihnen noch Einhalt gebieten kann ...

Rezension: 

Momo ist wohl wirklich ein Klassiker, der in meiner Kinderzeit irgendwie an mir vorbei gegangen, deswegen wurde es jetzt dann doch mal Zeit :) 

Dass in dem Buch für einen Leser deutlich mehr steckt, als nur eine blanke Geschichte, sondern eigentlich die ganze Zeit der erhobene Zeigefinger vor dem Gesicht herumwedelt ... erst hab ich mir beim Lesen immer gedacht, hör auf immer so an den Hintergrund zu denken, lies es einfach nur so vor dich hin ... hat dann irgendwann auch geklappt und ich konnte die Story mehr genießen. 
Sie hat mir sehr gut gefallen, ich bin ein totaler Fan von Kassiopaja <3
Ich finde es gut, wie die Geschichte sich entwickelt, dass die Kindern erst unbehelligt bleiben von den bösen grauen Herren, sich auflehnen, von den Erwachsenen aber kaum wahrgenommen werden...denn wenn man doch erwachsen, immer beschäftigt und prinzipiell gestresst ist, hat man doch keine Zeit auf solche Märchen zu hören ... doch Momo ist schließlich auch ein Kind, und doch ist sie anders als die anderen ... sie gibt nicht auf, lässt sich nicht täuschen und macht so eine geniale Entdeckung ... 

Wie gesagt, in dem Buch steckt viel mehr, als nur die bloße Geschichte, man sollte sich ruhig mal darauf einlassen....denn wer hat manchmal nicht dass Gefühl, dass einem die ach so kostbare Zeit durch die Finger rinnt, ohne dass man etwas dagegen tun könnte ...? 



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