Mittwoch, 28. Mai 2014

Rezension: Abgeschnitten

Sebastian Fitzek - Abgeschnitten


Seiten: 400

Inhalt: 

Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt – und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert. Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. Geschweige denn einen Menschen seziert …
Rezension: 

Ich bin ja bis jetzt von Herrn Fitzek noch nie enttäuscht worden, und auch dieses Mal hat mich das Buch komplett in seinen Bann ziehen können ... 

Der Prolog gibt (wie so häufig) schon reichlich rätsel auf und somit startet das Buch bereits sehr spannend! 
Wenn die eigentliche Geschichte beginnt, hört es wohl für die zart besaiteten unter uns direkt auf, denn die Obduktion einer unschön entstellten Leiche ist wahrscheinlich nichts für schwache Nerven ... die Spannung bleibt also definitiv erhalten und bleibt meiner Meinung nach auch im ganzen Buch sehr spürbar.

Der ganze Stil spricht mich ebenfalls an, man kann gut folgen, es wird nicht mit Fachbegriffen um sich geschmissen und die Sprünge zwischen den Orten sind durch die Angaben zu Kapitelbeginn gut verständlich.
Die Charactere fand ich sehr ansprechend, die die sympathisch seien sollen waren es für mich auch, ich mag die Art & Weise von Herzfeld und die Selbstironie von Linda. Ingolf überrascht dann ja irgendwie doch noch durch sein Engagement und auch die Bösewichte, die natürlich böse bleiben, habe teilweise dann doch etwas menschliches, so dass man nachvollziehen kann, was vorging ... bis auf von einem natürlich, dass sollte man wahrscheinlich auch besser nicht verstehen können ... von wem genau ich im einzelnen Rede, müsst ihr schon selbst herausfinden ;)

Bei den Kapitel "In der Hölle" ist es mir eiskalt den Rücken herunter gelaufen ... *Gruselgraus* ... aber so soll ein Thriller ja sein :D 

Irgendwann dachte ich dann, ich hätte das Spielchen durchschaut, so schrecklich daneben lag ich gar nicht, aber wie fast immer bei Herrn Fitzek hatte der gute am Ende doch noch wieder ein Ass im Ärmel das mich doch überraschen konnte, also Mission erfolgreich! 
Gegruselt, auf die Folter gespannt, gerätselt und mit den Charakteren gefühlt! :)

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