Donnerstag, 13. März 2014

Rezension: Bevor ich sterbe

Jenny Downham - Bevor ich sterbe 


Seiten:  315 

Inhalt: 

Das soll also tatsächlich schon alles gewesen sein. Sechzehn Jahre ist Tessa jung, als ihr die Ärzte eröffnen, dass sie ihren Kampf gegen die Leukämie nach vier Jahren nun doch verloren hat. Nichts von dem, was das Leben in diesem Alter sonst an Verheißungen bereithält, soll sie demnach erleben. Doch damit kann sie sich nicht abfinden. Bevor sie stirbt, will sie wenigstens wissen, was ihr denn da tatsächlich alles vorenthalten wird: Sie will Sex haben, einmal etwas Verbotenes tun, Drogen nehmen. Vorher will sie nicht sterben. Auf keinen Fall!

Rezension: 

Dieses Buch hat mich wirklich sehr sehr berührt ... ich war am Anfang etwas skeptisch, weil ich nicht wusste, ob es es schafft, mich mitzureißen, weil ich dachte "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" wäre mein non plus ultra in diesem Bereich ... das ist zwar auch so, allerdings finde ich, dass man die beiden Bücher quasi nicht vergleichen kann ... denn sie drehen sich zwar um ein ähnliches Thema, gehen aber ganz anders daran heran ... 

Tessa ist krank, todkrank und trotzdem möchte sie sich nicht alles nehmen lassen und noch einiges erleben ... deswegen schreibt sie eine Liste die sie "abarbeiten" möchte ... 

Tessa war mir direkt sympathisch, sie ist greifbar, man kann mit ihr fühlen, sich freuen und leiden ... ihre Stimmungsschwankungen und Wahrnehmungen sind beinahe greifbar ... mir kam es teilweise vor als wäre ich wirklich an ihrer Seite ... außerdem hat mir sehr gut gefallen, dass der klinische Aspekt der Krankheit zwar angesprochen wird, aber nicht im Vordergrund steht ... auch wenn das Buch natürlich ein gewisses Maß an Melancholie ausstrahlt und trotzdem Lebenslust vermittelt, frei nach dem Motto "Carpe diem" aber es wirkt trotzdem nicht aufgesetzt ....

Die Gestaltung des Endes fand ich sehr kreativ, es verändert sich etwas am Schreibstil, meiner Meinung nach sehr passend ... das Ende lässt einen schon ein wenig schwermütig zurück und man muss erst einmal ein bisschen sacken lassen und kann nicht einfach so zum nächsten Buch greifen, aber ich finde das sehr schön so, denn ein schweres Thema, darf auch mal ein bisschen nachklingen....allerdings trotz allem mit einem vorsichtigen Lächeln im Gesicht ;)

1 Kommentar:

  1. Find ich gerade sehr spannend, dass du die Geschichte ganz anders wahrnimmst, als ich :) Fand Tessa soooo unsympathisch und ihre beste Freundin war mir auch nicht sympathischer :D

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