Sonntag, 26. Januar 2014

Rezension: thirteen reasons why

Jay Asher - Thirteen reasons why 


Seiten:  304

Inhalt: 

You can't stop the future. You can't rewind the past. The only way to learn the secret . . . is to press play.Clay Jensen returns home to find a strange package with his name on it. Inside he discovers several cassette tapes recorded by Hannah Baker - his classmate and first love - who committed suicide.Hannah's voice explains there are thirteen reasons why she killed herself and Clay is one of them. If he listens, he'll find out why.All through the night, Clay keeps listening - and what he discovers changes his life . . . Forever.

Rezension: 

Das Thema hat mich sofort angesprochen, denn auch wenn es schockierend und traurig klingt, hatte ich mich eine ehrliche Geschichte darüber erhofft, was ein junges Mädchen dazu bewegt sich das Leben zu nehmen ... ich wurde definitiv nicht enttäuscht! 

Es gefällt mir sehr gut, dass man quasi die Tapes von Hannah komplett "hört", immer wieder dazwischen sind die Gedanken von Clay, was er dazu meint, seine Befürchtungen und Ängste, was er tut während er Hannah zuhört ... denn sie hat eine Karte beigelegt auf der bestimmte Orte verzeichnet sind ... 

Ich finde das Buch ist schon auch spannend, denn man bleibt bis zum Ende gespannt auf Hannahs Begründungen ... Jay Asher schafft es, das ganze interessant und dramatisch zu gestalten, aber doch nicht zu sehr abgehoben, Hannahs Begründungen sind plausibel, jeder, der sich schon einmal unwohl in seiner Haut gefühlt hat, weil es Gerüchte gibt, die nicht stimmen, die aber jeder außer dir selbst für Baremünze nimmt, wird sich in Hannah hineinversetzen können ... die Geschichten verpflochten sich immer mehr und am Ende ist es dann wohl nur noch der Tropfen auf den heißen Stein ... schockierend, aber definitiv realistisch ... bzw. darf man nicht vergessen, dass hier nur die "schulische Seite" beleuchtet wird, ich denke, dass es in Wirklichkeit auch noch eine Art privaten Hintergrund geben müsste ... allerdings nimmt das dem Buch nichts, denn die Punkte angesprochenen Punkte, sind genau die, die in den Augen von vielen Menschen "doch gar nicht so schlimm sind", so dass manchmal leider die Gefahr der Situation verkannt wird .... 

Man darf nachher definitiv noch eine Weile über das Buch nachdenken, es in Ruhe verdauen und an mancher Stelle vll. mit ein bisschen offeneren Augen durch die Welt gehen ... denn am meisten hat mich die Geschichte der letzten angesprochenen Person geschockt ... denn das ist wohl wahrscheinlich die traurige Wahrheit ... aber was ich damit meine müsste ihr selbst herausfinden ;)


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