Mittwoch, 1. Januar 2014

Rezension: Schattenfreundin

Christine Drews - Schattenfreundin 


Seiten:  288

Inhalt:

Wo ist Leo? Charlotte Schneidmann, Kommissarin in Münster, setzt alles daran, den kleinen Jungen zu finden, bevor es zu spät ist. Denn nicht nur die Sorgen der verzweifelten Mutter lassen sie fieberhaft ermitteln, auch die Erinnerungen an die eigene traumatische Kindheit machen diesen Fall für die engagierte Kommissarin zur ganz besonderen Bewährungsprobe.

Rezension: 

Ich habe dieses Buch im Rahmen der Debüt-Autoren Aktion gelesen, und bin durchaus begeistert, darauf aufmerksam geworden zu sein, denn das Buch hat eine gute Story und ist spannend, allerdings konnte es mich nicht zu 1000% überzeugen!

Ich finde, bei Büchern die in Richtung Krimi gehen, bei denen von vornherein klar ist, wer der Täter ist und somit nur nach dem "Warum?" gesucht wird, ist es manchmal schwer die richtige Spannung aufzubauen, um den Leser wirklich bei der Stange zu halten. 
So insgesamt gesehen, hat die Autorin einen sehr guten Spannungsbogen aufgebaut, bis zum Schluss bleibt im Dunkeln was wirklich der Auslöser für die Entführung von Leo ist, das fand ich schon spannend und wollte deswegen natürlich auch immer weiter lesen, um das Geheimnis, dass die Personen miteinander verbindet zu lüften. 

Was mich ein wenig gestört hat, das die ein oder andere Stelle in meinen Augen einfach überflüssig war..
 [ACHTUNG SPOILER AB HIER!]
.. so fand ich den Augenzeugen der einen blonden Jungen gesehen hatte ein wenig über, da es zu erwarten war, dass es sich nicht um Leo handelt, denn was sollte denn im Buch noch passieren, wenn so kurz nach der Entführung das Kind schon wiedergefunden wird?! 
.. was ich auch ein bisschen an den Haaren herbei gezogen fand, dass Katrin ganz am Ende noch in einer Art Erdloch unter der Terasse versteckt wird ... wie hat die Täterin das in so kurzer Zeit gemacht? Ich hätte es durchaus spannender gefunden, wenn die Täterin mit Katrin quasi als "Geisel" auf die Polizei getroffen wäre ... aber gut, das sind Kleinigkeiten über die man sich nicht unbedingt aufregen muss ;) 

Die beiden Ermittler gefallen mir als Charaktere gut, ich finde Charlotte sehr sympathisch, und das typische zerüttete privat Leben mit einem kleinen Geheimnis, dass die meisten Roman Ermittler ja so haben passt schon zu ihr und wirkt nicht zu sehr gewollt und konstruiert. Spannend fand ich, dass der kleine Cliff Hanger am Schluss sich auf eben dieses Privatleben bezieht und nicht auf den Fall, so kann man das Buch beruhigt zur Seite legen, hat aber trotzdem noch Lust einen weiteren Fall mit Charlotte & Peter zu lösen, ich bin neugierig wie es weiter geht und werde in das nächste Buch bestimmt mal einen Blick werfen... 

1 Kommentar:

  1. Ich fand "Schattenfreundin" auch richtig, richtig gut.
    Wünsche dir für 2014 alles, alle Gute
    Mel

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