Sonntag, 26. Januar 2014

Rezension: Das Rachespiel

Arno Strobel - Das Rachespiel 


Seiten:  333

Inhalt: 

»Erfüllst du deine Aufgabe, kommt er frei. Erfüllst du sie nicht, wird er sterben.« Frank Geissler glaubt an einen Scherz, als er die Website aufruft: Ein Mann, nackt, am Boden festgekettet, in Todesangst. Daneben ein Käfig voller Ratten, unruhig, ausgehungert. Frank kann den Mann retten, heißt es. Aber nur wenn er Teil des »Spiels« wird und seine erste Aufgabe erfüllt. Angewidert schließt er die Website, doch kurz darauf ist der Mann tot. Und Frank beginnt zu zweifeln. Hätte er dem Unbekannten helfen können? Hätte er nicht sofort die Polizei informieren müssen? Aber es ist zu spät. Und nicht nur für den Toten. Auch Frank ist schon mittendrin. Mittendrin in einem Spiel, in dem er einer der Vier ist, einer der vier Kandidaten, für die es um alles geht. Um ihr eigenes Leben. Aber auch um das Leben aller, die ihnen etwas bedeuten … 

Rezension: 

Als ich anfing das Buch zu lesen, musste ich ein bisschen an "Erebos" von Ursula Potznanski denken, wegen der Computer Sache und so ... als sich die Personen dann weiter im Spiel befinden musste ich eher an einen Horrorfilm denken .... schon sehr spannend und interessant gemacht alles! 

Ich denke, dass was das Buch so spannend macht, sind die immer mal wieder abschnittweise auftauchenden Rückblicke in die gemeinsame Vergangenheit der Spieler ... ein möglicher Grund für die Dinge die ihnen jetzt passieren ... da die Abschnitte sehr gut voneinander getrennt sind, ist auch nichts verwirrend. 

Wenn man dann mal verwirrt ist, dann ist das auch gut so, man weiß nicht wem man wirklich trauen soll, wer spiel falsch, wer ist wirklich so wie er sich gibt ... oder sind doch alle irgendwie nur Lügner und Betrüger? Man darf eifrig rätseln und raten ... 
Das Buch spielt in meinen Augen mit einer der großen Ängste des Menschen, eingesperrt sein in der Dunkelheit und sich immer vor der nächsten Biegung fürchten, weil man nicht weiß was einen dahinter erwartet ... grusel grusel! 

Was mir an dem Thriller außerdem sehr gut gefallen hat, dass es dieses Mal wirklich gar nichts mit Polizeiarbeit oder irgendwelchen anderern Ermittlern zu tun hat ... denn soweit kommen die Beteiligten ja gar nicht und man erlebt den ganzen Graus permanent aus einem der Beteiligten, was das ganze sehr greifbar und zu einem Pageturner macht ... 

Das Ende fand ich jetzt nicht so wahnsinnig überraschend, denn irgendwann ließen die Hinweise & Umstände meiner Meinung nach schon die richtigen Schlüsse zu, was der Spannung aber keinen Abbruch tut, denn wirklich sicher sein kann man sich eben immer erst am Ende ... 

1 Kommentar:

  1. Ich habe das Buch jetzt schon so lange auf meinem SuB liegen - ich glaube so langsam muss ich es dann auch mal lesen ;)

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