Mittwoch, 30. Oktober 2013

Rezension: Weihnachtsglitzern

Mary Kay Andrews - Weihnachtsglitzern


Seiten: 240

Inhalt:
Eloise Foley liebt Weihnachten. Für sie ist es eine Zeit der Wunder und Träume, die schönsten Tage des Jahres. Sie freut sich auf gemütliche Abende im Kreise der Familie und mit ihrem Freund Daniel. Der sieht Weihnachten allerdings in einem ganz andern Licht, denn Daniel besitzt ein Restaurant und hat im Dezember kaum Zeit für Eloise. Nun bleibt ihr umso mehr Zeit bleibt, sich um ihr kleines Antiquitätengeschäft zu kümmern. Ganz besonders freut sich Eloise auf den alljährlichen Wettbewerb um die schönste Weihnachtsdekoration in den Läden von Savannah, und sie dekoriert liebevoll ihr Antiquitätengeschäft. In einer alten Kiste findet sie eine blaue, glitzernde Brosche in Form eines Weihnachtsbaums. Davon inspiriert erschafft sie die Weihnachtswunderwelt »Blue Christmas«, passend zum berühmten Elvis-Presley-Song. Doch an einem chaotischen Verkaufstag verschwindet die Brosche – und eine geheimnisvolle Fremde hinterlässt Eloise Geschenke an den seltsamsten Orten. Purer Zufall oder wahre Weihnachtsmagie?

Rezension:

Ein Buch, dass laut Klappentext vor Weihnachtsmagie nur so sprüht und schon auf die besinnliche Zeit einstimmen soll ... leider hat das bei mir überhaupt nicht funktioniert!

Eloise ist eine süße Person, die eine große Liebe Weihnachten und Antiquitäten hat... ihr Freund hingegen ist ein absoluter Weihnachtsmuffel und immer in seinem Restaurant am Arbeiten...so sind die beiden sehr mit sich selbst beschäftigt und die Romantik geht hier schon flöten .... was die Weihnachtsstimmung angeht, kam die bei mir einfach gar nicht erst auf... die ganzen Situationen scheinen mir einfach zu konstruiert, es werden jede Menge Klischees erfüllt und es wirkt als wollte die Autorin krampfhaft witzig sein ... ich konnte dabei leider meistens nur denken "oh man, das ist jetzt nicht ihr Ernst oder?!"... als am Ende dann das Geheimnis um den mysteriösen Schenker gelüftet wird, hatte ich das Gefühl das Buch bleibt vor lauter Kitsch an meinen Fingern kleben ... es ist zwar ganz nett und weihnachtlich süß, aber im ganzen gesehen war es mir zu kitschig und konstruiert! 

Ich möchte nicht sagen, dass dieses Buch eine Zeitverschwendung ist, aber so richtig toll ist es eben leider auch nicht ... das Buch "Die Sommerfrauen" von Mary Kay Andrews hatte mir 1000Mal besser gefallen! 



Neuzugänge/Rezibücher :))

Halli Hallo meine Lieben!

In der letzten Zeit war die Glücksfee mal wieder auf meiner Seite und hat mir ein paar Bücher zum Rezensieren beschert :)


Von der Buchboutique habe ich "Der vergessene Stand" bekommen, ich freue mich schon sehr darauf, auch wenn ich es nicht mehr vor dem Erscheinungstermin lesen werde, denn der ist übermorgen :D 

Worum geht's: 
Im Herbst will Amelie heiraten. Der Sommer soll noch einmal nur ihr gehören. In Wales forscht sie für eine Biographie über eine Countess, die vor über hundert Jahren in dem Küstenstädtchen Pembroke lebte. Der Ort erscheint Amelie merkwürdig vertraut, vor allem das verwaiste Cottage mit den blauen Fensterläden. Doch die Einheimischen sind nicht gerade gastfreundlich, nur der junge Apotheker Matthew steht auf ihrer Seite. Als Amelie Briefe der Countess findet, erkennt sie, dass sie mehr mit Pembroke verbindet als sie ahnte.



Dann habe ich bei Lovelybooks in einer Leserunde "Weihnachtsglitzer" gewonnen, das Buch habe ich auch bereits begonnen und finde es auch bis jetzt ganz nett...mal schauen ob es mich noch gänzlich überzeugen kann!

Worum geht's: 
Eloise Foley liebt Weihnachten. Für sie ist es eine Zeit der Wunder und Träume, die schönsten Tage des Jahres. Sie freut sich auf gemütliche Abende im Kreise der Familie und mit ihrem Freund Daniel. Der sieht Weihnachten allerdings in einem ganz andern Licht, denn Daniel besitzt ein Restaurant und hat im Dezember kaum Zeit für Eloise. Nun bleibt ihr umso mehr Zeit bleibt, sich um ihr kleines Antiquitätengeschäft zu kümmern. Ganz besonders freut sich Eloise auf den alljährlichen Wettbewerb um die schönste Weihnachtsdekoration in den Läden von Savannah, und sie dekoriert liebevoll ihr Antiquitätengeschäft. In einer alten Kiste findet sie eine blaue, glitzernde Brosche in Form eines Weihnachtsbaums. Davon inspiriert erschafft sie die Weihnachtswunderwelt »Blue Christmas«, passend zum berühmten Elvis-Presley-Song. Doch an einem chaotischen Verkaufstag verschwindet die Brosche – und eine geheimnisvolle Fremde hinterlässt Eloise Geschenke an den seltsamsten Orten. Purer Zufall oder wahre Weihnachtsmagie?



Bei Blogg dein Buch, habe ich vom Carlsen Verlag das Buch "Frostblüte" bekommen, auch hier bin ich schon sehr gespannt und freue mich auf eine fantasievolle Geschichte für den Herbst! 

Worum geht's:
Frost lässt keinen an sich heran - aus gutem Grund: Sie trägt einen Wolfsdämon in sich, der immer dann hervorbricht und sie wahllos töten lässt, wenn sie verletzt oder von Gefühlen überwältigt wird. Als sie sich notgedrungen einer Schar Krieger anschließt, die das Königreich vor Aufständischen schützen, weckt sie schnell das Interesse von Luca, dem Anführer, und das Misstrauen von Arian, seinem besten Freund. Beide Männer spüren, dass sie etwas verbirgt. Und Frost ahnt bald, dass einer von ihnen das Feuer ihrer Gefühle entfachen wird. Doch zu welchem Preis? Eine Heldin zum Niederknien - fragil und stark zugleich. Eine Geschichte zum Mitfiebern - beim Kampf gegen gnadenlose Schurken und innere Dämonen. Ein Buch zum Schwelgen und Verschlingen - voller unerwarteter Freundschaft, schwerer Entscheidungen und zarter, bittersüßer Liebe


Bei der BloggerAktion vom dtv Verlag hatte ich ja auch teilgenommen und ein Buch zur Verfügung gestellt bekommen!! *freu*
"Weil ich Layken liebe" werde ich direkt nach "Weihnachtsglitzern" lesen, da es schon am längsten von den 4 Büchern hier liegt ;)

Worum geht's:
Nach dem Unfalltod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück – drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg…

Zu allen Bücher werdet ihr in nächster Zeit dann Rezis hier finden, kennt jemand schon eins der Bücher?! :)

Montag, 28. Oktober 2013

Rezension: Die Chemie des Todes

Simon Beckett - Die Chemie des Todes 


Seiten: 430

Inhalt: 
Sterben kann ewig dauern … … aber der menschliche Körper beginnt kaum fünf Minuten nach dem Tod zu verwesen – und wird dann zu einem gigantischen Festschmaus für andere Organismen. Zuerst für Bakterien, dann für Insekten. Fliegen. Die Larven verlassen die Leiche in Reih und Glied, in einer Schlangenlinie, die sich immer nach Süden bewegt. Ein Anblick, der jeden dazu veranlassen würde, das Phänomen zu seinem Ursprung zurückzuverfolgen. Und so entdecken die Yates-Brüder, was von Sally Palmer übrig geblieben war ... Die Tote war Schriftstellerin, eine Außenseiterin in Devonshire. Verdächtiger Nummer eins ist der schweigsame Fremde im Dorf, ein Dr. David Hunter. Doch es stellt sich heraus, dass er früher Englands berühmtester Rechtsmediziner war, und die Polizei bittet ihn um Unterstützung. Gerade als seine Analysen zeigen, dass die Ermordete vor ihrem Tod tagelang gefoltert wurde, verschwindet eine weitere junge Frau. Eine fieberhafte Suche beginnt. Gleichzeitig bricht im Dorf eine Hexenjagd los. Der Pfarrer, ein knochiger Fanatiker, hetzt die Leute auf, und David ist Zielscheibe seiner Hasspredigten ...

Rezension: 
Die Chemie des Todes ist definitiv ein genialer Thriller, der nicht nur nach dem üblichen Schema abläuft. Am Anfang ist gar nicht klar, dass Dr. Hunter mit Polizeiarbeit in Verbindung steht und so sind die "Ermittlungen" umso interessanter, da man sich den ganzen langweiligen Polizeikram nicht mitbekommt, da Hunter aus seiner Perspektive erzählt und damit ja zum Glück nichts zu tun hat ... so hat man zwar Ahnung von dem was passiert, ist aber doch irgendwie ein Außenstehender und kann alles gut nachvollziehen. 

David Hunter ist sehr sympatisch und obwohl er der doch ein wenig der typische Charakter mit der düsteren Vergangenheit ist, ist das hier sehr interessant und nicht langweilig und nervig wie bei manch anderen ... das "Wissen" das David Hunter dem Leser anbietet ist gruselig und faszinierend zugleich, denn auch wenn man im jeden Thriller Beschreibungen von Leichen bekommt, hat man hier doch eine ganz andere Perspektive von dem was mit einer Leiche wirklich passiert ... eindeutig mal eine andere Idee! 

Die Handlung die sich um den eigentlichen Fall herum rankt finde ich ebenfalls sehr ansprechend, Hunter entwickelt sich während des Verlaufes weiter und auch wenn die Reihe weiter geht hat das Buch in sich einen Schluss und man kann es entspannt zur Seite legen :)

Insgesamt liest sich das Buch sehr flüssig, am Anfang hatte ich erst ein paar Schwierigkeiten rein zukommen, da man mit einer Beschreibung des Verhaltens von Maden an einer Leiche beginnt und damit erst einmal zurecht kommen muss, aber wenn man das geschafft hat bekommt man David Hunter vorgestellt und die Geschichte macht ein paar Andeutungen und kommt dann ziemlich schnell in Schwung, so dass man vom Buch gefesselt wird und definitiv spannende Lesestunden verbringen kann :)

Freitag, 25. Oktober 2013

Freitagsfüller #126

1.  Mein altes Ich ist immer irgendwo da, mein neues Ich ist vll ein etwas verändertes altes Ich?!.
2.  Irgendeiner muss immer Verantwortung übernehmen.
3. Ja nun, ich sollte nicht, ich möchte aber.
4.  Ich möchte wieder Sonnenschein, jetzt sofort .
5. Der große Unterschied, liegt manchmal in den kleinen Dingen.
6.  Gute Zeiten mit Freunden zu verbringen macht mich glücklich.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Arkham Horror weiterspielen, morgen habe ich vorbereiten und abends Geburtstag feiern geplant und Sonntag möchte ich zum Sport und entspannen!

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Rezension: Bruderliebe

Stefanie Heindorf & Kathrin Lange - Bruderliebe 


Seiten:  304

Inhalt: 

Norddeutschland, Anfang des 19. Jahrhunderts. Allen Bemühungen ihrer fürsorglichen Stiefmutter Henriette zum Trotz verliebt sich Theresia in Sebastian von Langenthal. Selbst als Henriette Theresia immer mehr Steine in den Weg legt, gelingt es den beiden mit Hilfe ihres gemeinsamen Freundes Clemens, sich heimlich zu treffen. Doch Theresias Vater Konrad hütet ein dunkles Geheimnis. Als die Wahrheit ans Licht kommt, wendet sich Sebastian von Theresia ab. Keiner der beiden Liebenden ahnt, dass sie Opfer einer sorgfältig geplanten Intrige sind. Nur Clemens scheint noch auf ihrer Seite zu stehen. Kann er die Liebenden wieder zusammenführen? Bruderliebe erzählt das Märchen von Rapunzel neu. Aus der Liebesgeschichte zwischen Rapunzel und ihrem Prinzen wird ein düster-spannender historischer Roman um Intrigen, Zweifel und sogar Mord

Rezension: 

Wie im Klappentext bereits erwähnt, lehnt das Buch sich ein wenig an das Märchen von Rapunzel an, die junge Theresia wird von ihrer Stiefmutter mehr oder weniger in einem Turm eingesperrt und von der Männerwelt versteckt gehalten ... doch dann trifft sie bei einem Gottesdienstbesuch auf die Brüder der Familie Langenthal ... welch wundervolle doch auch sehr düstere Ereignisse dadurch ausgelöst werden würden, hätte wohl niemand gedacht ....

Ich finde die Atmosphäre des Buches von Anfang an sehr schön und man kann direkt in Theresias Welt eintauchen. Ich finde sie sehr sympatisch und liebenswert, ihre Stiefmutter passt genau in die Beschreibung die man sich wohl vorstellen kann ... alle Charaktere sind schön ausgearbeitet und man sie sich gut vorstellen.

Die Story ist immer mal wieder spannend, und auch wenn man die verschiedenen Seiten der Intrigen kennt, also sowohl die der Menschen, die sie aushecken, als auch die der unwissenden, ist die Handlung spannend und das Lesen macht Spaß. Da es sich um eine Märchenadaption handelt kann man sich natürlich auch bei argen Tiefschlägen beinahe sicher sein, dass das Buch schon noch zum Happy End kommen wird, jedoch bleibt man neugierig wie genau sich dieses denn wohl ausgestalten könnte ... oder ist vll am Ende doch nicht alles glücklich bis ans Ende aller Tage?!

Ein schöner historischer Roman, der sich nicht zu schwer lesen lässt, sprachlich gut an seine Zeit angepasst ist und gemütliche Lesestunden mit einem etwas veränderten Märchen-Klassiker beschert :)


Sonntag, 20. Oktober 2013

Rezension: Der Geschmack von Sommerregen

Julie Leuze - Der Geschmack von Sommerregen


Seiten: 320

Inhalt: 

Sophie ahnt nicht, dass ein halbes Lächeln alles auf den Kopf stellen wird. Dass ein einziger Blick aus schokoladenbraunen Augen ausreichen wird, um ihre Welt in Funken sprühendes Himmelblau zu tauchen. Dass ein einziger Kuss ihr den Mut verleihen wird, dem Familiengeheimnis auf den Grund zu gehen, das ihr Leben bis jetzt bestimmt hat. Mattis ahnt nicht, dass Sophie ihm entlocken wird, was er vor allen anderen verbirgt. Dass er sich mit ihr so sicher fühlen wird wie noch mit niemandem zuvor. Beide ahnen nicht, dass ihre Liebe sie über sich selbst hinauswachsen lassen wird.

Rezension: 

Eins meiner Lesehighlights dieses Jahr! 

Wenn man beginnt zu lesen, denkt man zuerst man hat es mit einer normalen Teenie-Liebesgeschichte zu tun, doch dann lernt man Sophie besser kennen und merkt, dass sie eben doch kein ganz normales Mädchen ist. Vor ihrem inneren Auge, sieht sie Farben, die im Zusammenhang mit ihren Gefühlen auftauchen ... deswegen ist Sophie eher schüchtern und unscheinbar ... doch dann kommt Mattis in ihr Klasse. Der gut aussehende Neuzugang verdreht sofort allen Mädchen den Kopf, auch Sophie ist beeindruckt von ihm ... doch nie hätte sie gedacht, dass ausgerechnet sie eine Chance bei dem Mädchenschwarm hat ... nur um sich auf Mattis einlassen zu können, muss sie erst einmal zu sich selbst finden ... 

Dieses Buch beschreibt wunderschön fantasievoll und doch nicht realitätsfremd ein Problem, dass wahrscheinlich jeder kennt ... wer bin ich eigentlich und bin ich okay so? 
Durch ihr "Farbensehen" fühlt Sophie sich andersartig, sie ist sich nicht sicher, wie sie damit umgehen soll, zuhause ist es auch nicht immer einfach und dann sind da natürlich auch immer noch die  Probleme mit den Jungs, die man fachmännisch mit der besten Freundin diskutieren muss :) 
Also eine Phase mitten aus dem Leben,  mit Höhen und Tiefen, Ängsten, Hoffnung und dem ein oder anderen kleinen oder großen Drama ... genau wie im richtigen Leben eben! 

Nach den ersten paar Seiten, hatte mich das Buch direkt gepackt, ich konnte mit Sophie mitfühlen und wollte ihr "Geheimnis" lüften, mit ihr Mattis erobern und glücklich sein. Ihr Gefühle sind durch die Farben wunderschön beschrieben und beinahe physisch greifbar, die Handlungen sind gut nachvollziehbar und am liebsten möchte man das Buch in einem Rutsch durchlesen so einfach fliest es dahin ...

Besonders wertvoll finde ich auch das, was hinter der Geschichte steckt, dass man sich nicht fürchten soll, wenn man eben nicht so ist wie die breite Masse, dass das genau so schon richtig ist. Dass man nicht zu den beliebtesten der Klasse gehören muss, um mit sich zufrieden und glücklich zu sein ... dass es eben eine Zeit braucht, bis man sich selbst "finden" kann und dabei auch mal stolpern darf ... denn all das sind meiner Meinung nach Dinge, die uns einzigartig machen, die man aber erst einmal verstehen muss, da es nicht immer der leichteste Weg ist...


Samstag, 19. Oktober 2013

Freitagsfüller #125

1.  Es ist einfach schade, dass manche sich beim Wichteln nicht an die Regeln halten...
2.  Diverse Nussmischungen esse ich zur Zeit sehr gerne.
3.  Es war einmal, in einem entfernten Königreich ....
4.  Meine Lieblingsketten ummachen ist Teil meiner täglichen Routine .
5. Wie ist der Sinn dieser doofen Semester-Sperre?.
6.   Das klärt sich schon alles früher oder später.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meine klene Pauline, morgen habe ich Tutorium vorbereiten, einkaufen, lernen und Abends was schönes geplant und Sonntag möchte ich ausschlafen, zum Pferd & zum Sport!

Montag, 14. Oktober 2013

Buchmesse Frankfurt 2013

Guten Abend meine Lieben! 

Die letzte Woche über haben wahrscheinlich sämtliche Buchblogger schon über die Messe berichtet, und jetzt möchte auch ich noch meinen Kommentar dazu abgeben ^^ 

Ich war nur am Samstag dort, mit eine paar Freunden und der lieben Mel von MelBücherwurm :)

Früh am Samstag Morgen ging unsere Reise los, allerdings hatte ich irgendwie was am Navi verdamelt, so dass wir deutlich länger brauchten als geplant, aber so gegen 11 waren wir dann auch mal da, noch Parkplatz suchen und ab ins getümmel!

Durch unsere Verspätung, haben wir allerdings leider den Großteil des Treffens von Lovelybooks verpasst, was natürlich schade, aber nicht mehr zu ändern war. Anschließend sind wir dann mit großen Augen durch Halle 3 gestreunt, haben jede Menge Bücher bewundert, die wir teils schon gelesen haben, aber definitiv allerdoch sehr gerne noch hätten ... einfach herrlich, mit so vielen gleichgesinnten durch die Gegend zu wuseln und aus dem Staunen gar nicht mehr heraus zu kommen ... in die anderen Hallen haben wir natürlich auch noch einen Blick geworfen und draußen auch eine Weile den wundervoll bunten Cossplayern unsere Aufmerksamkeit geschenkt! Ich finde das ja einfach herrlich, man sieht den Kostümen wirklich an, dass viel Herzblut & Arbeit in ihnen steckt und manche waren wirklich einfach nur wahnsinnig schön! 

Unseren Abschluss auf der Messe bildete dann eine Lesung mit Ursula Potznanski, sie las aus dem zweite Teil ihrer Dystopie vor, ich habe den ersten Teil zwar auch noch nicht gelesen, aber sehen wollte ich die gute Dame dann ja doch mal ;) Am Schluss konnte man sich dann auch noch ein Buch signieren lassen oder sich ein Autogramm abholen, da ich mir zu Beginn der Lesung Saeculum gekauft hatte, konnte ich dies dann signieren lassen :) 

So zu sagen ein krönender Abschluss für einen schönen Messetag, auch wenn mir das Länderthema letztes Jahr deutlich besser gefallen hatte ;) 





Sonntag, 13. Oktober 2013

Buchpost von Sharon Baker :)))

Halli Hallo meine Lieben! 

Vor mittlerweile ein paar Tagen schon, habe ich bei der lieben Sharon Baker ein Buch gewonnen! 

Ich hab mich ziemlich arg gefreut, weil ich echt nicht damit gerechnet hab, aber das Glück war auf meiner Seite und so kam neulich ein sehr süß verpacktes Buch bei mir an! :)


Das Buch war in einem hübschen Rosengeschenkpapier eingepackt, eine Karte hat Sharon mir auch noch geschrieben und ein paar Lovelybooks Lesezeichen dazugelegt! :))


Um dieses Buch ging es, "Vielleicht ist es Liebe", ich bin schon sehr gespannt darauf, eigentlich mochte ich französische Autoren bis jetzt immer gern ;)


Inhalt des Buches: 

Wer ist Alice wirklich? Die liebevolle Ehefrau und Mutter? Die schusselige Museumsführerin im Louvre? Oder die eifersüchtige Furie, die die vermeintliche Geliebte ihres Mannes kidnappt? Inspektor Picasso, der diesen Vorfall daraufhin untersucht, verfällt immer mehr der mysteriösen Aura dieser Frau. Er folgt ihr sogar zur Beerdigung ihrer Mutter, wo er Alice nicht nur näher, sondern auch dem dunklen Geheimnis in ihrer Vergangenheit auf die Spur kommt, das ihrer Liebe im Weg steht.

Freitag, 11. Oktober 2013

Rezension: Ashford Park

Lauren Willing - Ashford Park 


Wieder einmal möchte ich mich bei Blogg dein Buch & auch bei audiobuch bedanken, die mir dass Hörbuch zu Ashford Park zur Verfügung gestellt haben!
Vielen Dank! 

Seiten: 512 (6 CDs als Hörbuch)

Inhalt: 

Ashford Park, England, 1906. Nach dem Tod ihrer Eltern wächst die kleine Adeline Gillecote-Ashford auf dem Landsitz von Onkel und Tante auf. Schnell wird ihre hübsche und durchtriebene Cousine Bea Addies beste Freundin. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, gehen die beiden durch dick und dünn. Doch dann kommt der erste Weltkrieg, und er verändert nicht nur das Land, sondern auch die Menschen. Frederick, den Addie heimlich verehrt, seit sie denken kann, kehrt zynisch und kalt zurück. Mit seiner Clique feiert er, als ob es kein Morgen gäbe, und in einer betrunkenen Nacht lässt er sich sogar mit Bea ein, die inzwischen in einer langweiligen, aber vorteilhaften Ehe steckt. Addie ist am Boden zerstört. Jahre später besucht sie Bea und Frederick in Kenia, wo sie inzwischen leben. Die Zuneigung zwischen Addie und Frederick flammt wieder auf.

Rezension: 

Mit einer spannenden Familiengeschichte, die Hand und Fuß und am besten natürlich ein dunkles Geheimnis in der Vergangenheit hat, kann man mich eigentlich immer ködern und so war ich auch an diesem Buch sehr interessiert! 
Es konnte mich allerdings nicht zu 100% packen und überzeugen, im Endeffekt habe ich der Geschichte mehr so "nebenbei" gelauscht und mich berieseln lassen, als wie gebannt vor den Lautsprechern zu sitzen. 

Der Hörer wird erst einmal mit einer Szene aus der Vergangenheit konfrontiert und lernt die junge Addy und das wilde Kenia kennen, das hat mir erstmal ganz gut gefallen und konnte mich überzeugen, die Beschreibungen sind schön anschaulich und auch beim Anhören gut vorstellbar. 
Die Protagonistin der aktuellen Zeit ist Clementine, auch diese finde ich recht sympathisch und einen netten Charakter, sie ist neugierig und will im Verlauf der Geschichte natürlich das Familiengeheimnis aufdecken. 
Die Sprünge zwischen den Zeiten, sind gut nachvollziehbar und nicht verwirrend da vor jedem Abschnitt die aktuelle Jahreszahl & der Ort der Handlungen genannt wird, auch wenn es mal im Jetzt, Vergangenheit und noch weiter zurückliegender Vergangenheit spielt!

Was mir am Hörbuch etwas gefehlt hat, waren wirklich "Emotionen" der Protagonistin Clementine, ich fand sie zwar neugierig und interessiert an dem was passiert, aber andererseits war mir die Geschichte um das Lösen des Geheimnisses im Großen und Ganzen etwas zu "flach". Irgendwann kommt es einmal zu einem Streit zwischen ihrer Tante, Mutter und ihr selbst, dabei werden Andeutungen gemacht, und Dinge in den Raum geworfen, solche Szenen in etwa hätte ich mir schon früher oder auch öfter gewünscht, denn so wird mal ein wenig Spannung aufgebaut und man fragt sich was sich hinter dem gesagten verbirgt.
Ansonsten ist das Hörbuch sehr angenehm, die Leserin hat eine freundliche, angenehme Stimme, der man gut lauschen kann, was mich allerdings etwas störte waren die Namen der Protagonistinnen ... die Namen sind sich so sehr ähnlich, dass es beim hören irgendwie nervig war ... Clementine wird die ganze Zeit Clemmy genannt, und im "Jetzt" ist dann immer von Granny Addy die rede, wenn das dann alles in einem Satz vorkommt ... nicht so schlau gewählt fand ich!

Insgesamt ist es aber ein schönes Hörbuch, dass man sich durchaus gut anhören kann, die Geschichte ist zwar nicht das neue Highlight meiner seits, aber es hat mir doch einige unterhaltsame Stunde im Auto oder beim Wohnung aufräumen beschert. 

Schaut doch vielleicht einmal HIER vorbei, wenn ihr glaubt, dass das Hörbuch etwas für euch sein könnte! 

Freitagsfüller #124

1.  Oh, diese doofe, ekelige Wetter!
2.  Es ist ein sicheres Zeichen von wahrer Freundschaft wenn man die verschiedensten Sachen zusammen durchmachen kann ;)  .
3.  Haben wir wieder komische Vorlesungsverschiebungen und -ausfälle? Ich steig manchmal nicht durch hier...
4.  Mein Herz hat nur Platz für ein paar besondere Menschen.
5.  Ab nächste Woche muss ich hier mal wieder richtig durchstarten ob ich es will oder nicht.
6.  Es ist nie zu spät etwas zu ändern.
7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf warm, kuschelig, gemütlich, morgen habe ich die Frankfurter Buchmesse besuchen geplant und Sonntag möchte ich zum Pferd, zum Sport und mich ausruhen!

Montag, 7. Oktober 2013

Bloggeraktion: Weil ich Layken liebe

Guten Abend meine Lieben!



Heute habe ich auf dem Blog von Books and Senses die Bloggeraktion vom dtv Verlag gesehen und würde auch gern daran teilnehmen! 

Es geht um das Buch "Weil ich Layken liebe", das im November erscheinen wird! 

Inhalt des Buches: 

Laykens Leben steht Kopf: Seit dem Tod ihres Vaters ist nichts mehr, wie es einmal war. Zusammen mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder Kel muss sie von ihrem großen Haus in Texas ins winterliche Michigan ziehen. Layken kann sich nicht vorstellen, dort jemals glücklich zu werden.

Doch dann trifft sie bereits am ersten Tag in ihrer neuen Heimat auf Will! Er ist 21, gutaussehend, witzig und ihr Nachbar. Zwischen den beiden funkt es sofort, bei einem Poetry Slam kommen sie sich näher und Layken kann sich nicht erinnern, jemals so verliebt gewesen zu sein. Drei Tage lang schwebt sie auf Wolke sieben und beginnt schon zu glauben, dass Michigan vielleicht doch nicht so schlecht ist.  

Doch da stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg … Eine Beziehung mit Will scheint plötzlich unmöglich und als hätte Layken nicht schon genug durchgemacht, trifft sie bald auch noch der nächste Schicksalsschlag.


Ich finde das Cover einfach wunderschön, der Farbkleks ist ein absoluter Blickfang und dass sich aus dem Titel der Name des Jungen in den sich Layken verliebt formt finde ich total niedlich und echt mal ne tolle Idee :)

Hier findet ihr die Leseprobe zum Buch: 



Wenn ihr mehr erfahren wollt, klickt doch mal HIER! 

Rezension: Nach dem Sommer

Maggie Stiefvater - Nach dem Sommer 


Seiten: 423

Inhalt:

Jeden Winter wartet Grace darauf, dass die Wölfe in die Wälder von Mercy Falls zurückkehren – und mit ihnen der Wolf mit den goldenen Augen. Ihr Wolf. Ganz in der Nähe und doch unerreichbar für sie, lebt Sam ein zerrissenes Leben: In der Geborgenheit seines Wolfsrudels trotzt er Eis, Kälte und Schnee, bis die Wärme des Sommers ihn von seiner Wolfsgestalt befreit. In den wenigen kostbaren Monaten als Mensch beobachtet er Grace von fern, ohne sie jemals anzusprechen – bevor die Kälte ihn wieder in seine andere Gestalt zwingt. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Sam weiß, dass es sein letzter Sommer als Mensch sein wird. Es ist September, als Grace den Jungen mit dem bernsteinfarbenen Blick erkennt und sich verliebt. Doch jeder Tag, der vergeht, bringt den Winter näher – und mit ihm den endgültigen Abschied.

Rezension: 

Maggie Stiefvater erfindet das Rad zwar nicht neu, aber die Geschichte ist süß gemacht, die Charaktere sind nett und der Schreibstil ist schön und brachte mich dann doch zum Weiterlesen :) 

Werwolfgeschichten gibt es ja mittlerweile auch so einige ... Sam ist jedoch nicht ein ganz normaler Werwolf, denn er reagiert nicht direkt auf den Mond, sonder auf die Jahreszeiten, im Winter wird er zum Wolf, im Sommer ist er ein Mensch ... doch seine Sommer werden immer kürzer.. Grace wurde als kleines Mädchen von Wölfen in den Wald gezerrt und auch gebissen ... seit dem liebt sie ihren Wolf mit den wunderschönen gelben Augen ... bis sie eines Tages dem jungen mit eben diesen Augen begegnet! 

Ich finde die Story wirklich ansprechend, die Charaktere sind auf Anhieb sympatisch, man kann sich in sie hineinversetzen und fühlt und zittert mit ihnen ... die immer wechselnden Sichten von Sam & Grace habe mich manchmal ein wenig verwirrt, aber im Großen und Ganzen konnte man sie gut verstehen!
Die Geschichte ist nicht wirklich mega spannend, aber Maggie Stiefvater bringt einen doch dazu weiter zu lesen, da man dann doch noch wissen mag, was aus Sam & Grace wird ... am Ende haben wir einen kleinen Cliff Hanger, auch wenn es schon ein wenig ein Happy End ist, freue ich mich auf den zweiten Band!

Es ist eine nette Geschichte, die den Leser kurzweilig entführt und ihm eine zuckersüße Liebesgeschichte erzählt, die immer auch einen leicht bitteren Beigeschmack hat ...



Sonntag, 6. Oktober 2013

Rezension: Die Listensammlerin

Lena Gorelik - Die Listensammlerin


Seiten:  352

Inhalt:

Oft weiß Sofia nicht aus noch ein: An das Dasein als Mutter hat sie sich noch nicht gewöhnt, ihre kleine Tochter wird bald am Herzen operiert, Sofias überfürsorgliche Mutter ist mehr Last als Hilfe, und ihre alte Großmutter dämmert dement vor sich hin. Nur ihre Leidenschaft, Listen anzulegen – Listen der peinlichsten Kosenamen, der witzigsten Neurosen, der schlimmsten Restaurants etc. –, bringt ein wenig Ordnung in Sofias Leben. Da macht sie in der großmütterlichen Wohnung eine Entdeckung: eine andere Listensammlung, in vergilbte Hefte notiert, in kyrillischer Schrift – die Familie hat in den Siebzigern die Sowjetunion verlassen. Über diesen Fund stößt Sofia auf einen geheimnisvollen Onkel, von dem nie jemand sprach: Onkel Grischa, ein Querkopf und schräger Vogel, der sich im Untergrund betätigt hat, der alle in Gefahr brachte und den trotzdem alle liebten. Anhand der Listen spürt Sofia Grischas dunkler Geschichte nach und entdeckt, was die Vergangenheit für das Jetzt und für sie bedeuten kann … «Die Listensammlerin» erzählt mitreißend und mit herrlich originellen Figuren die Geschichte von Grischa und Sofia. Ein oft komischer, warmer und lebensnaher Familienroman, der gar nicht so einfache Fragen stellt: was Familie, Nähe und Fremdsein bedeuten – und wer man selber ist.

Rezension: 

Die Protagonistin Sofia hat eine eher seltene Leidenschaft, die schreibt, pflegt und sammelt Listen! Über die verschiedensten Dinge schreibt sie Listen, vervollständigt sie und wird deswegen von ihrer Familie für etwas eigenartig gehalten, doch dann findet Sofia eine Kiste mit Listen im Schrank ihrer kranken Großmutter ... doch von wem sind diese Listen??

Das Buch ist eigentlich mehr oder weniger eine leicht geheimnisvolle Familiengeschichte, Sofia weiß kaum etwas über ihren verschollenen Vater, ihre Großmutter lebt im Altersheim und bekommt nicht mehr all zu viel mit, ihre Tochter ist schwer krank ... doch als die Listen eines ihr unbekannten Onkels auftauchen schwenkt das Buch immer mal wieder in die Vergangenheit und der Leser wandert in den Kapiteln immer mal wieder hin und her ... 
Mal erleben wir mit Sofia einen Tiefschlag nach dem anderen, und im nächsten Kapitel geht man mit Grischa zu einer Beerdigung eines Dichters oder plant geheimnisvolle Aktionen ... man kann bei den Sprüngen aber immer gut mitkommen, da sie auch in verschiedenen Schriften geschrieben sind!

Generell haben mir die Teile von Grischa besser gefallen, bei ihm war mehr los, was mich interessierte und ich fand ihn sympathischer, Sofia hingegen ist mir etwas zu anstrengend, obwohl sie mich am Ende dann doch noch von sich überzeugen konnte, weil sie ihr Leben doch noch etwas in den Griff bekommt ... 

Das Buch lässt sich, trotz der vielen, teils komplizierten Situationen gut lesen, die Autorin hat einen tollen Stil, der nichts beschönigt (z.B. die Situation der Oma im Altenheim) und doch schön erzählend ist und kreativ! 
Manchmal kommen dann auch wirklich Listen vor, die die Protagonisten geschrieben haben, das finde ich eine schöne Idee!

Auch wenn das Ende doch sehr offen ist, finde ich es genau passend, vor allem weil durch kleine Gesten im Buch, dann doch eine mögliche Antwort auf die offenen Fragen gegeben wird ...



Freitag, 4. Oktober 2013

Rezension: No place, no home

Morton Rhue - No place, no home


Seiten:  285

Inhalt: 

Nie im Leben hätte Dan damit gerechnet, dass auch er und seine Eltern einmal hier landen würden: in Dignityville. Dignityville ist eine Zeltstadt, ein Zufluchtsort für Leute, die erst ihre Arbeit, dann ihr Haus verloren haben. Ein Ort für Verlierer, die sich nicht genug angestrengt haben, dachte Dan. Doch dann lernt er Menschen kennen, die ohne Schuld ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft verloren haben - nicht jedoch ihren Stolz und den Willen, ihn sich zurückzuerobern.

Rezension: 

Was tust du, wenn deine Familie am Existenzminimum steht und du plötzlich von allen angesehen wirst wie ein Alien?

Mit diesem Buch hat Morton Rhue definitiv eines unserer aktuellsten gesellschaftlichen Probleme beim Namen genannt und trotzdem einen wundervoll Roman daraus gebastelt, über dessen Inhalt jeder einmal genauer und im Bezug auf die eigene Person nachdenken sollte ... 

Als Dan plötzlich mit seinen Eltern auf der Straße steht, in eine Zeltstadt für Obdachlose ziehen muss, von einer Hilfsorganisation ernährt wird und seine Freundin ihn einladen muss, statt er sie, kommen all seine Werte und Ansichten ins Wanken ... er muss erfahren, wie es sich anfühlt, wenn plötzlich alle gegen dich sind und nichts mehr sicher scheint ... 

Das Buch verdeutlicht sehr kritisch und unbeschönigt wie die Spanne zwischen arm & reich in unserer Gesellschaft immer größer wird, dass man etwas dagegen unternehmen muss, dass dies aber natürlich nicht nur auf positives Feedback stößt und auch, wozu Menschen bereit sind, wenn sie nichts mehr zu verlieren haben ...  

Die Geschichte bekommt durch den Prolog, der den Leser mitten in eine dramatische Szene befördert bereits eine gewissen Grundspannung, man möchte herausfinden, was dort passiert ist ... dadurch, dass alle Handlungen und Charaktere wie Menschen sind, die deine Nachbarn oder gar du selbst sein könntest ist der Inhalt extrem greifbar und man fühlt sich beim Lesen direkt angesprochen ... die Hauptperson Dan ist ein sehr interessanter junger Mann. Ich möchte sagen zu Beginn ist er der "typische" Teenager, viele Freunde, Sportler, Zuhause nervt ... doch dann kommt eine Wende und Dan beginnt die Dinge anders zu sehen und sich zu entwickeln, er erkennt was wirklich wichtig ist ... manch einer kann sich an ihm bestimmt ein Beispiel nehmen oder zumindest mal über die eigene "Art und Weise" mit bestimmten Dingen umzugehen nachdenken ...

Sprachlich ist das Buch ebenfalls sehr schön, es liest sich leicht und einfach, jedoch springen einem immer mal wieder Sätze ins Auge, die man sich am liebsten direkt notieren oder jemand anderem als schlauen Tipp weitergeben möchte ... einer meiner Favoriten, als Dan einen jungen Mann fragt, der zu einer Demo aufruft, fragt ob er das tut, weil er selbst betroffen ist und der junge Mann darauf sagt, dass er es tut, eben weil er nicht betroffen ist .... wunderbar!

Absolute Leseempfehlung!

Freitagsfüller #123

1.  Wie man sieht kommt jetzt doch noch der Herbst.
2.  Die Frankfurter Buchmesse ist ganz bald.
3.  Ich kaufe gerne neue Bücher, obwohl ich noch jede Menge ungelesene habe^^.
4.  Für mein Wichtelkind bei Lovelybooks habe ich ein paar schöne Geschenke.
5.  Was ist denn los mit der Motivation, wo is die hin ^^?
6.   Wenn ich an die Buchmesse nächste Woche denke, jucken mir schon die Fingerspitzen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ehh Entspannung, morgen habe ich Abends ne gemütliche Runde geplant und Sonntag möchte ich es mir in meiner Bude kuschelig machen, wenn mein Freund schon nicht da sein kann...!

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Vegan for fit?!

Guten Morgen meine Lieben! 

Heute geht es mal um was ganz anderes als Bücher, aber nicht weniger wichtig, ESSEN :D 

Bereits vor ein paar Monaten, hatten ein Kumpel und ich die Idee, mehr oder weniger die "Vegan for fit"-Challenge zu machen. Mehr oder weniger, weil ich mich nicht zu 1000% an die vorgegebenen Regeln halten werde, sondern nur an die Meisten ^^ 

Also, die Idee: 

30 Tage vegane Ernährung, ohne Ausnahmen, und wer schummelt macht 3 Tage länger!
In welchem Bezug ich mich nicht an genau an die Regeln die das Buch von Attila Hiltmann vorgibt halten möchte ist, das Kartoffeln verboten sind, ich werde sie trotzdem essen, denn sie sind schließlich vegan und ich nicht auf Kohlenhydrate verzichten möchte/muss, da ich definitiv durch die Challenge nicht abnehmen möchte! Was das vorgegebene Sportprogramm angeht, ich bin ja sowieso 2 Mal die Woche im Fitnessstudio und das werde ich auch genau so beibehalten, weil ich mit diesem Fitnessprogramm jetzt gut zurecht komme ;) 

Laut der Challenge darf man auch Abends nach 18 Uhr nicht mehr essen, das wird bei mir in so fern schwierig, dass ich teilweise einfach schon bis 18Uhr Uni habe und deswegen später essen "muss" oder mein Freund ja auch länger arbeitet und ich nunmal gerne mit dem Essen auf ihn warte ... 

Außerdem koche ich auch nicht nur aus "Vegan for fit", da ich noch ein anderes veganes Kochbuch besitze und morgens einfach weiterhin Brot (natürlich ohne Milch oder Eier) mit diversem vegetarischem Brotaufstrich! :)

Heute (02.10) ist der dritte Tag der Challenge, die ersten beiden Tage habe ich schon sehr gut überstanden, am Montag gab es zum Frühstück Pumpernickel mit Tofu-Gemüseaufstrich, Mittag ist irgendwie untergegangen und zum Abendessen gabs kalte Zucchini-Dill Suppe, die echt sehr sehr lecker war und anschließend Kichererbsen Burger mit Wedges!
Der Kichererbsenburger war zwar ziemlich aufwendig, aber auch das war sehr lecker und vor allem meeega sättigend!

Gestern war Frühstück gleich, zum Mittag dann den übrig gebliebenen Kichererbsen Burger und Sojajoghurt mit Müsli drin, Abends dann den Rest von der Suppe & den Wedges mit ner Scheibe Brot dazu :) 

Ich dachte mir, ich gebe mal zwischendruch updates, wie es so läuft mit dem veganen Leben ... Frühstück klappt jedenfalls Bestens, weil diese ganze Aufstriche in kleinen Döschen und Gläschen finde ich echt sehr lecker ;)