Freitag, 30. August 2013

Freitagsfüller #119

1.  Wie kann ich das Wetter vernünftig genießen und lernen? ^^
2.  Rosen sind frisch wunderschön und auch tolle Blumen zum trocknen.
3.  Meine Haare sind verschiedenfarbig rot und das ist gut so :D 
4.  Ich muss jetzt jede Menge lernen und es klappt einigermaßen gut.
5.  Meine liebsten Früchte sind jetzt und eigentlich immer Äpfel & Ananas.
6.  Eben wollte ich noch irgendwas aufschreiben, aber was war das?
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Freund, morgen habe ich Mama helfen, und was aufbauen geplant und Sonntag möchte ich hoffentlich 2 neue Familienmitglieder begrüßen!

Donnerstag, 29. August 2013

Rezension: Die Nacht der Geparden

Marina Boos - Die Nacht der Geparden



Seiten: 256

Inhalt:

Mia ist auf dem Weg in ihr Traumland Namibia. Sie will ihren Bruder Markus besuchen, der vor Jahren ausgewandert ist und hier auf einer Öko-Farm arbeitet. Deren Eigentümer haben sich auf sanften Tourismus spezialisiert und kaufen mehr und mehr Land an, um ein Schutzgebiet für Geparden zu schaffen. Den umliegenden Jagdfarmen sind sie damit jedoch ein Dorn im Auge. Und so gerät Mia schon bald zwischen die Fronten. Dass sie sich ausgerechnet in Alex, den Sohn eines benachbarten Jägers verliebt, sorgt natürlich für zusätzliche Komplikationen ...

Rezension: 

Mia reist nach Afrika, um ihren Bruder Markus zu besuchen, doch am Flughafen bleibt die allein und wird mit auf eine benachbarte Farm genommen. Auf dem Heimweg fahren sie am Schauplatz eines Mordes vorbei ... Hauptverdächtiger ... Mias verschwundener Bruder Markus ...

Man steigt direkt in die Geschichte ein, Mia ist ein wundervolles Mädchen, den großteil der Geschichte bekommt man von einem Erzähler erzählt, doch am Beginn jedes Kapitels gibt es einen Tagebucheintrag von ihr und somit kommt man ihr näher als anderen Charakteren. 
Die Beschreibungen der Landschaft finde ich sehr schön, Mia nimmt alles in sich auf und gibt die Eindrücke an den Leser weiter. 

Am Anfang ist die Geschichte etwas schleppend, auch wenn man direkt einsteigt, fand ich es etwas langwierig, bis dann wirklich was ins Rollen kommt und Mia die ersten wirklich spannenden Entdeckungen macht. Insgesamt ist schon eine Spannung im Buch vorhanden und man möchte auch erfahren, ob Markus etwas mit dem Mord zutun hat, jedoch finde ich es fast spannender zu erfahren was mit dem Leoparden im Gehege passiert ist, den Mia ganz am Anfang kennen lernt. 
Erst auf den letzten ca. 50 Seiten kommt die Geschichte richtig in Fahrt und es wird so spannend, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte sondern endlich den wahren Täter finden!

Insgesamt ein gutes Jugendbuch, dass in einer spannenden Kulisse spielt, die wunderschön und wild ist!

Dienstag, 27. August 2013

Rezension: 3 Songs später

Lola Renn - Drei Songs später


Seiten:  160

Inhalt:
Die sechzehnjährige Zeta hat die Nase voll von Schule, sie will Tänzerin werden. Wenn ihre Eltern nicht so am Mathe-Abi hängen würden, könnte das auch klappen, aber wie redet man mit Leuten, die dauernd betrunken sind und bei jedem Gespräch ausrasten? Zeta bekommt Nasenbluten, jede Woche stärker. Sie will abhauen, weiß aber nicht, wohin. Ohne Sarah und Micha wär sie ganz schön allein.

Rezension: 

Ich hatte glaube ich von dem Buch falsche Erwartungen, ich hatte erwartet dass es mehr um die Tanzstunden des Mädchens gehen würde, denn ich liebe Bücher in denen es um Tanz geht und in denen gerader dieser schön beschrieben wird ... hier jedoch ist der Tanz eher Nebensache, ein Grund dafür, warum die Protagonistin Stress mit ihren Eltern hat ... nicht, dass mir das nicht gefällt, ich hatte es nur eben nicht erwartet.

Ansonsten ist es jedoch eine gute Geschichte, die Protagonistin erlebt zu Hause eine schwierige Zeit und man kann gut mit ihr fühlen. Ihr Erlebnisse sind dramatisch und ohne Hilfe ihrer besten Freunde wäre sie aus der Familie nicht mehr herausgekommen. Ich finde dass Ende sehr passend, denn so währe es wohl auch im wahren Leben möglich ...

Das Buch liest sich innerhalb weniger Stunden, da es nicht besonders lang und eher einfach geschrieben ist, ein kurzweiliges Lesevergnügen, dass allerdings eher ein wenig die Stimmung drückt und nachdenklich macht. Ein Familiendrama, dass berührt, aber nicht wirklich unter die Haut geht, leider kein Buch über Tanz!

Freitag, 23. August 2013

Freitagsfüller #118

1.  Die einzige Frage ist wie soll ich das nur aushalten?.
2.  Manche Bücher würde ich gerne in einem Tag lesen.
3.  Drei Dinge auf meinem Tisch: One Piece Band 2, Patschuli Räucherwerk, Laptop 
4.  SRM lernen, das  MUSS ich heute machen!
5.  Ich spiele gerne Tabu mit mehreren Leuten, das ist immer sehr lustig ^^.
6.  Champignons mit viiiiel Knoblauch überwältigt meinen Geruchssinn im positiven.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Matrix Bochum, morgen habe ich lernen und abends ins X fahren geplant und Sonntag möchte ich ausschlafen und in meine Wohnung!

Dienstag, 20. August 2013

Rezension: Harte Jungs

Florentine Joop - Harte Jungs



Seiten: 255

Inhalt: 

Als sei es gestern gewesen, rauscht „Puppe“ durch die Neunziger. Es wird nicht gejammert, es wird gefeiert, ein Bier ersetzt das Aspirin, und schlafen können wir später. Punkrock und Kurt Cobain mit Nirvana bilden den musikalischen Background für eine turbulente große Liebe. Furios und mitten aus dem Leben erzählt Florentine Joop diese Geschichte voller Emotionen, Musik und das Erwachsenwerden.

Rezension: 

"Meine Theorie ist, dass ich Jungs nicht lieber mag als Mädchen. Ich mag mich lieber mit Jungs."

Zusammen mit Puppe, die 20 ist, in den 90ern aufwächst, eigentlich studiert, und doch gar nicht so genau weiß wohin ihr Weg sie führen soll, erlebt man die ein oder andere wilde Party, Ausflüge, eine große Liebe und was Musik in einem Menschen auslösen kann. 

Am Anfang hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, irgendwie wollte ich nicht so richtig in die Form der Sätze hineinkommen und fand das Buch erst sehr enttäuschend, weil ich mich sehr darauf gefreut hatte. Hab mich aber nicht entmutigen lassen und so fand ich dann doch noch eine Welle mit Puppe und fand sie immer besser, bis ich sie am Schluss am liebsten in den Arm genommen hätte!

Die Story hat mir sehr gut gefallen, ich teile den Musikgeschmack mit der Protagonistin und kann ihre Emotionen gut nachempfinden. Ich konnte mich auf eine Weise mit ihr identifizieren und hatte Spaß ihr beim Feiern zuzusehen und ihre Beziehung mit Jan zu begleiten. Ich mag ihre Art die Dinge zu sehen, sich auf manchem einzulassen und manchmal verwirrt und  ein wenig naiv zu sein ... 

Ich finde es sehr passend, dass das Buch nicht in einem kitschigen Happy End endet, sondern mit einem Aufbruch, Dinge hinter sich zu lassen, sich mit einem lächeln an etwas erinnern zu wollen, auch wenn es vorbei ist. So wirkt das ganze wirklich ein bisschen autobiografisch, denn das Leben ist nun mal kein Ponyhof ;) 

Insgesamt eine sehr nette Unterhaltung über eine turbulente Zeit und das finden und verlieren der Liebe, begleitet von Rock and Roll, Metal, Punkt und ähnlichem ...

Montag, 19. August 2013

A dog, a butterfly and some dragonflys ...

Halli Hallo, 

hier endlich die anderen Fotos vom Fototag mit meiner lieben Pauline :) 

Der kleine Wuschel auf den Fotos ist ihr Hund Max  <3






kleiner Dreckspatz der ... ^^







Sonntag, 18. August 2013

Rezension: Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär

Martin Felder - Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär


Seiten:  263

Inhalt:

»Ich möchte einen Satz schreiben, der nur von ihm selber handelt, und von mir.« Der Protagonist - selbst Autor - erzählt die Geschichte eines Künstlers, eines Revolutionärs, einer Nachbarin und deren Blumen. Mit liebevollem Blick fürs Absurde beobachtet der Protagonist seine Umgebung - selbst wenn er zu Hause sitzt. Zum Beispiel den Bewohner des gegenüberliegenden Gebäudes, der ein Künstler sein muss. Schließlich beginnt der Künstler die Texte des Protagonisten zu lesen und rät ihm, eine Geschichte zu schreiben, die verständlich ist. Dann taucht der Revolutionär auf, der an manchen Tagen unappetitlich nach Schweiß stinkt und von Freiheit und Konsumgesellschaft spricht, was die neue Nachbarin daneben und unzeitgemäß findet. Nachdem sie dem Protagonisten mitteilt, dass sie sich in den Unzeitgemäßen verliebt habe, reist der Ich-Erzähler der ersten, plötzlich weggezogenen Nachbarin mit den Blumen hinterher. Die Suche nach der Liebe treibt ihn in die Welt hinaus, nach Berlin, Hamburg und endlich nach Paris. 

Rezension: 

Dieses Buch und sein Inhalt sind wirklich mal etwas ganz besonderes! 

Man begleitet einen Ich-Erzähler zuerst in seiner Heimatstadt und dann auf der Suche nach seiner Nachbarin in zwei weitere Städte. Der Ich-Erzähler, beschreibt Eindrücke & Gedanken in kurzen Abschnitten bzw. teilweise nur in einem Satz, auf den dann ein weiterer folgt, der sich allerdings mit einem ganz anderen Thema befasst...daran muss man sich zwar erst gewöhnen, aber wenn man das erst geschafft hat, kann man einen roten Faden erkennen und bekommt Spaß mit den kleinen einzel Geschichten die einem ständig an den Kopf geworfen werden!

Das Buch bietet sich perfekt an, um über die einzelnen Sätze an sich ein wenig nachzudenken und sie sich auf der Zunge zergehen zu lassen. Dann hat man auch wirklich eine Weile Spaß und wirklich mal ein Lesevergnügen der etwas anderen Art vor sich! :)

Definitiv Lesenswert, vor allem wenn man jemand ist, der gern mit Worten spielt! :))

Ich vergebe trotzdem nur 3 Sterne, denn auch wenn ich das Buch und seine Geschichte zwar mochte, und die Wortspielereien teilweise auch wirklich etwas sehr besonderes sind, würde ich mir das Buch nicht kaufen, hätte ich es nicht zur Verfügung gestellt bekommen. 
Denn auch, wenn die Gestaltung der Seiten natürlich die Aussage & den Stil des Buches unterstützt, wäre ich nicht bereit so viel Geld für ein Buch mit halbleeren Seiten auszugeben ... 

Rezension: Das Schneemädchen

Eowyn Ivey - Das Schneemädchen


Seiten: 464

Inhalt: 

Mabel und Jack sind kinderlos geblieben. In dem Wunsch, neu anzufangen, ziehen sie als Siedler nach Alaska. Doch das harte Leben in der Wildnis setzt ihnen zu. Mit dem ersten Schneefall überkommt die beiden ein verloren geglaubter Übermut, und sie bauen zusammen ein Kind aus Schnee. Tags darauf entdecken sie zum ersten Mal das feenhafte blonde Mädchen zwischen den Bäumen am Waldrand.

Rezension: 

Meine literarische Abkühlung der letzten Tage, ein Ausflug in die Wildnis Alaskas mit einem wundervoll liebenswerten Ehepaar, dass sich nicht mehr wünscht als ein eigenes Kind ... dieser Wunsch soll ihnen in der unerbittlichen Wildnis Alaskas wenigstens ein bisschen erfüllt werden ... ein Mädchen, dass mit ihrem wilden Fuchs durch die Wildnis stromert und doch irgendwie wie ein normales Kind ist ...

Die Beschreibungen der Landschaften im Buch sind wirklich schön, man kann es sich buchstäblich vorstellen, wie einem der bitter kalte Wind um die Nase weht und der Schnee leise fällt. 
Die beiden Protagonisten sind ein sehr liebenswürdiges Ehepaar, mit dem man mitleidet, sich freut und immer wieder sehr erleichtert ist, wenn das Mädchen sich bei ihnen Blicken lässt oder sie ihrem Ziel ihre Farm ans Laufen zu bekommen ein wenig näher kommen. 

Die ganze Geschichte wirkt ein bisschen wie ein Märchen, da sie sich ja auch an einem orientiert, aber trotzdem scheint sie mehr als nur einen wirklichen Kern zu haben und ist gleichzeitig fantastisch und doch greifbar. Als sich im Vorlauf alles ein bisschen mehr der Realität annähert war ich ein wenig verwirrt, da ich mir einfach nicht vorstellen konnte, dass das Schneemädchen einfach ein normales Leben führen kann ... das Ende hat mir dann aber wieder sehr gut gefallen, denn es ist nicht zu sehr abgeschlossen und überlässt es dem Leser, welche Zukunft er dem Ehepaar und dem Schneemädchen wünscht :) 

Insgesamt ist das Buch eine sehr schöne, phantasievolle Geschichte, die auch ein paar Höhepunkte hat und spannend ist ... noch eindrucksvoller ist das Buch allerdings wahrscheinlich wenn man es im Herbst/Winter liest und nicht bei 30° im Schatten ^^ 

Freitag, 16. August 2013

Freitagsfüller #117

1.  Was wäre, wenn man die Zeit manchmal einfach anhalten könnte.
2.  Im Garten liest es sich am schönsten in der Sonne.
3.  Nächste Woche wird wieder ordentlich gelernt!
4.  Ich kann jetzt schon nicht mehr erwarten, dass sie zurückkehrt .
5.  Ich fordere das endlich meine restlichen Noten online sind!.
6.  Auch wenn er manchmal kurvig ist, der Weg, er ist dann definitiv spannender.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf unseren Mädelsabend, morgen habe ich lernen und Abends vll eine gemütliche Runde mit Freunden geplant und Sonntag möchte ich  was schönes machen!

Montag, 5. August 2013

Rezension: Delirium

Lauren Oliver - Delirium 


Seiten:  416

Inhalt:

Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals.§Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.

Rezension: 

Lange habe ich mich vor Dystopien gedrückt, weil ich Angst hatte, dass es mir nicht gefallen würde, aber Delirium hat mich absolut überzeugt! 

In der Welt der Protagonistin Lena ist die Liebe als eine Krankheit bekannt. Die Jugendlichen sind noch anfällig dafür und müssen geheilt werden, doch vor dem so wichtigen Eingriff müssen sie sich einer Beurteilung unterziehen um für später den richtigen Partner & den perfekten Job schon festzulegen. Lena ist schon aufgeregt und eigentlich positiv gestimmt, sie hofft auf den Eingriff hin, denn ihr Mutter litt an der amor deliria nervosa und starb .... doch dann trifft sie Alex, und ihre ganze Welt wird auf den Kopf gestellt ...

Die Idee gefällt mir sehr gut, die Liebe als eine Krankheit zu deklarieren, wie unglaublich diese Vorstellung für den Leser erst einmal wirkt, so spannend ist die Geschichte ... man lernt Lena langsam kennen und begleitet sie zu ihrer Evaluierung, auf diese Weise bekommt man einen guten Blick auf ihre "Welt" und lernt das System kennen ;)
Im Verlauf interessiert sich ihre beste Freundin Hannah immer mehr für die Verbotenen Dinge ihrer Gesellschaft und auch Lena kann sich nicht dagegen wehren damit in Berührung zu kommen ... dann kommt eine interessante Begegnung dazu und Lena rutscht immer weiter in die "verbotene" Welt ab ... 

Das Buch ist durch die gesamte Geschichte hinweg sehr spannend, man beleibt immer neugierig, welche Wendung einen als nächstes erwartet und wie es für Lena weiter geht. Die Sätze sind sehr flüssig und auch wenn dem Leser die Welt unbekannt ist, kann man sich gut darin zurechtfinden und hat Spaß am Lesen. Da es sich um den Beginn einer Trilogie handelt, endet das Buch zwar mit einem Cliffhanger, ist aber doch ein wenig in sich abgeschlossen, sodass man das nächste Buch "Pandemonium" zwar unbedingt lesen möchte, aber doch das Gefühl hat, eine Geschichte abgeschlossen zu haben :)) 

Little feather things ...

Halli Hallo :) 

In der letzten Woche habe ich mit meiner lieben Pauline mal wieder eine kleine Fototour gemacht, die ersten Fotos zeige ich euch nachher noch, aber hier erstmal diese süßen kleinen Entenküken <3

Ich hatte sie ein paar Tage vorher schon entdeckt, aber leider keine Kamera dabei, aber dieses Mal hat es geklappt, hier also ein paar Fotos :))












Donnerstag, 1. August 2013

Rezension: Annika und der Stern von Kazan

Eva Ibbotson - Annika und der Stern von Kazan


Seiten:  447

Inhalt:

Jedes Findelkind träumt von seiner unbekannten Mutter. Deshalb wundert sich Annika auch gar nicht, als im Vorfrühling 1909 eine feine Dame vor der Tür ihres Wiener Heimes steht und behauptet ihre Mutter zu sein. Finstere Familiengeheimnisse und Rätsel um das Erbe wertvoller Edelsteine verhindern zunächst, dass Annika das erhoffte Glück findet. Und ohne ihren Freund Zed und das Pferd Rocco hätte sie es weder im Schloss ihrer neuen Mutter ausgehalten noch wäre jemals die Wahrheit ans Licht gekommen..

Rezension:

Ich hatte mal wieder Lust auf eine Pferdegeschichte und habe in der Bibliothek zu diesem Buch gegriffen...
Man begleitet die Waise Annika die in Wien aufwächst, als Bedienstete dreier Professoren, genau wie ihre Mutter Ellie, die Annika als Säugling gefunden hat. Doch dann taucht urplötzlich Annikas echte Mutter in Wien auf und nimmt sie mit auf ihr Anwesen...dort trifft Annika auf den Stallburschen und das Pferd Rocco, das eigentlich Annikas Halbbruder gehört, Zed jedoch viel mehr zugetan zu sein scheint .... doch dann überschlagen sich die Ereignisse und das Abenteuer geht erst richtig los ...

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, Annika ist ein wundervoller Charakter, sie kann anpacken und fühlt sich in ihrem Dienstbotenleben wohler als als kleine Prinzessin der von Tannenbergs. Mit Zed dem Pferdepfleger wird sie ein gutes Team und als ein Koffer, der für Annika bestimmt war verschwindet, machen die Professoren & Zed sich auf die Suche, decken Beweise auf und zum Schluss ist das Buch beinahe eine Kriminalgeschichte....

Das Abenteuer macht viel Spaß, die Pferde stehen nicht im Vordergrund, sind aber dich sehr präsent und wenn sie vorkommen, haben mir die Szenen sehr gut gefallen. Die Beschreibungen der Lippizzaner sind wunderschön und dann hatte ich plötzlich Lust auch einmal nach Wien zu fahren und sie mir selbst anzusehen ^^