Dienstag, 19. November 2013

Rezension: Unearthly

Cynthia Hand - Unearthly - Dunkle Flammen 


Seiten: 431

Inhalt:

Die Erde steht still, wenn Engel lieben. «Am Anfang ist da ein Junge, mitten im Wald. So alt wie ich, um die sechzehn, siebzehn. Dabei sehe ich ihn nur von hinten. Ein orangefarbenes Licht erhellt den Himmel. Die Luft ist voller Rauch. Als ich auf ihn zugehe, knackt ein Ast unter meinen Füßen. Er hört mich, wendet sich langsam um. In einer Sekunde werde ich sein Gesicht sehen. Genau da verschwimmt die Vision. Ich blinzle und er ist weg.» Clara ist anders als all die anderen Mädchen auf der Highschool: Ihre Mutter ist ein Nephilim. Auch in Claras Venen fließt Engelsblut. Mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, wird sie selbst zu einem Schutzengel werden. Vorausgesetzt, sie besteht ihre Bewährungsprobe. Doch die ist schwieriger als erwartet: Clara muss sich entscheiden - zwischen Himmel und Hölle, zwischen Christian und Tucker ...

Rezension: 

Mein erstes Buch in dem es mal um das "Fabelwesen" Engel geht! Ich bin mehr oder weniger zufällig zu dem Buch gekommen, da es sich als Wanderbuch anbot und ich mir dachte "Warum nicht?!". Diese Entscheidung hat sich definitiv gelohnt! 

Clara weiß bereits zu Beginn des Buches dass sie ein Engel ist und man wird auch nicht unnötig lange auf die Folter gespannt sonder gleich mit Claras Vision und damit dem Hauptthema des Buches bekannt gemacht. Clara steht ihre Aufgabe bevor, doch natürlich weiß sie noch längst nicht, wie diese genau aussehen soll und außerdem wäre es ja nicht das Leben, wenn auch noch einige anderen Umstände eine Rolle spielen würden. 

Clara ist sehr sympathisch, sie ist mir weder zu kindlich oder naiv, noch wirkt sie zu "erwachsen" oder unterkühlt. Man kann sich gut in sie hineinfühlen und möchte herausfinden, was ihre Aufgabe und somit auch ein wenig das Schicksal für sie bereit hält. 

An mancher Stelle kam mir das Buch dann doch etwas gewollt in die länge gezogen vor, andererseits brauchte es all diese Stellen um die Atmosphäre aufrecht zu halten, also war das schon okay. Was das "Finale" angeht, bin ich etwas enttäuscht, denn natürlich kommt nichts so wie geplant und alles ist obwohl es eigentlich vorbei sein sollte wieder offen, was definitiv dazu führt, dass man das zweite lesen will ... andererseits ging dann plötzlich alles ganz furchtbar schnell, der Bösewicht war gar nicht so böse und gibt einem eigentlich nur unnütze Hinweise und Christians Beteiligung an dem Ganzen war jetzt auch nicht so richtig die total Überraschung ... trotzdem hat mir das Buch gefallen und ich werde die Trilogie definitiv weiter lesen!

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