Montag, 5. August 2013

Rezension: Delirium

Lauren Oliver - Delirium 


Seiten:  416

Inhalt:

Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals.§Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.

Rezension: 

Lange habe ich mich vor Dystopien gedrückt, weil ich Angst hatte, dass es mir nicht gefallen würde, aber Delirium hat mich absolut überzeugt! 

In der Welt der Protagonistin Lena ist die Liebe als eine Krankheit bekannt. Die Jugendlichen sind noch anfällig dafür und müssen geheilt werden, doch vor dem so wichtigen Eingriff müssen sie sich einer Beurteilung unterziehen um für später den richtigen Partner & den perfekten Job schon festzulegen. Lena ist schon aufgeregt und eigentlich positiv gestimmt, sie hofft auf den Eingriff hin, denn ihr Mutter litt an der amor deliria nervosa und starb .... doch dann trifft sie Alex, und ihre ganze Welt wird auf den Kopf gestellt ...

Die Idee gefällt mir sehr gut, die Liebe als eine Krankheit zu deklarieren, wie unglaublich diese Vorstellung für den Leser erst einmal wirkt, so spannend ist die Geschichte ... man lernt Lena langsam kennen und begleitet sie zu ihrer Evaluierung, auf diese Weise bekommt man einen guten Blick auf ihre "Welt" und lernt das System kennen ;)
Im Verlauf interessiert sich ihre beste Freundin Hannah immer mehr für die Verbotenen Dinge ihrer Gesellschaft und auch Lena kann sich nicht dagegen wehren damit in Berührung zu kommen ... dann kommt eine interessante Begegnung dazu und Lena rutscht immer weiter in die "verbotene" Welt ab ... 

Das Buch ist durch die gesamte Geschichte hinweg sehr spannend, man beleibt immer neugierig, welche Wendung einen als nächstes erwartet und wie es für Lena weiter geht. Die Sätze sind sehr flüssig und auch wenn dem Leser die Welt unbekannt ist, kann man sich gut darin zurechtfinden und hat Spaß am Lesen. Da es sich um den Beginn einer Trilogie handelt, endet das Buch zwar mit einem Cliffhanger, ist aber doch ein wenig in sich abgeschlossen, sodass man das nächste Buch "Pandemonium" zwar unbedingt lesen möchte, aber doch das Gefühl hat, eine Geschichte abgeschlossen zu haben :)) 

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