Donnerstag, 1. August 2013

Rezension: Annika und der Stern von Kazan

Eva Ibbotson - Annika und der Stern von Kazan


Seiten:  447

Inhalt:

Jedes Findelkind träumt von seiner unbekannten Mutter. Deshalb wundert sich Annika auch gar nicht, als im Vorfrühling 1909 eine feine Dame vor der Tür ihres Wiener Heimes steht und behauptet ihre Mutter zu sein. Finstere Familiengeheimnisse und Rätsel um das Erbe wertvoller Edelsteine verhindern zunächst, dass Annika das erhoffte Glück findet. Und ohne ihren Freund Zed und das Pferd Rocco hätte sie es weder im Schloss ihrer neuen Mutter ausgehalten noch wäre jemals die Wahrheit ans Licht gekommen..

Rezension:

Ich hatte mal wieder Lust auf eine Pferdegeschichte und habe in der Bibliothek zu diesem Buch gegriffen...
Man begleitet die Waise Annika die in Wien aufwächst, als Bedienstete dreier Professoren, genau wie ihre Mutter Ellie, die Annika als Säugling gefunden hat. Doch dann taucht urplötzlich Annikas echte Mutter in Wien auf und nimmt sie mit auf ihr Anwesen...dort trifft Annika auf den Stallburschen und das Pferd Rocco, das eigentlich Annikas Halbbruder gehört, Zed jedoch viel mehr zugetan zu sein scheint .... doch dann überschlagen sich die Ereignisse und das Abenteuer geht erst richtig los ...

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, Annika ist ein wundervoller Charakter, sie kann anpacken und fühlt sich in ihrem Dienstbotenleben wohler als als kleine Prinzessin der von Tannenbergs. Mit Zed dem Pferdepfleger wird sie ein gutes Team und als ein Koffer, der für Annika bestimmt war verschwindet, machen die Professoren & Zed sich auf die Suche, decken Beweise auf und zum Schluss ist das Buch beinahe eine Kriminalgeschichte....

Das Abenteuer macht viel Spaß, die Pferde stehen nicht im Vordergrund, sind aber dich sehr präsent und wenn sie vorkommen, haben mir die Szenen sehr gut gefallen. Die Beschreibungen der Lippizzaner sind wunderschön und dann hatte ich plötzlich Lust auch einmal nach Wien zu fahren und sie mir selbst anzusehen ^^ 

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