Dienstag, 27. August 2013

Rezension: 3 Songs später

Lola Renn - Drei Songs später


Seiten:  160

Inhalt:
Die sechzehnjährige Zeta hat die Nase voll von Schule, sie will Tänzerin werden. Wenn ihre Eltern nicht so am Mathe-Abi hängen würden, könnte das auch klappen, aber wie redet man mit Leuten, die dauernd betrunken sind und bei jedem Gespräch ausrasten? Zeta bekommt Nasenbluten, jede Woche stärker. Sie will abhauen, weiß aber nicht, wohin. Ohne Sarah und Micha wär sie ganz schön allein.

Rezension: 

Ich hatte glaube ich von dem Buch falsche Erwartungen, ich hatte erwartet dass es mehr um die Tanzstunden des Mädchens gehen würde, denn ich liebe Bücher in denen es um Tanz geht und in denen gerader dieser schön beschrieben wird ... hier jedoch ist der Tanz eher Nebensache, ein Grund dafür, warum die Protagonistin Stress mit ihren Eltern hat ... nicht, dass mir das nicht gefällt, ich hatte es nur eben nicht erwartet.

Ansonsten ist es jedoch eine gute Geschichte, die Protagonistin erlebt zu Hause eine schwierige Zeit und man kann gut mit ihr fühlen. Ihr Erlebnisse sind dramatisch und ohne Hilfe ihrer besten Freunde wäre sie aus der Familie nicht mehr herausgekommen. Ich finde dass Ende sehr passend, denn so währe es wohl auch im wahren Leben möglich ...

Das Buch liest sich innerhalb weniger Stunden, da es nicht besonders lang und eher einfach geschrieben ist, ein kurzweiliges Lesevergnügen, dass allerdings eher ein wenig die Stimmung drückt und nachdenklich macht. Ein Familiendrama, dass berührt, aber nicht wirklich unter die Haut geht, leider kein Buch über Tanz!

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