Montag, 29. Juli 2013

Rezension: Perfect

Rachel Joyce - Perfect



Seiten:  360

Inhalt: 

In 1972, two seconds were added to time. It was in order to balance clock time with the movement of the earth. Byron Hemming knew this because James Lowe had told him and James was the cleverest boy at school. But how could time change? The steady movement of hands around a clock was as certain as their golden futures. Then Byron’s mother, late for the school run, makes a devastating mistake. Byron’s perfect world is shattered. Were those two extra seconds to blame? Can what follows ever be set right?

Rezension:

Ich weiß bei diesem Buch gar nicht wo ich anfangen soll ... ich habe mich diesem Buch zugewendet, weil ich Harold Fry einfach wundervoll fand und dieses Buch hat mich nicht weniger begeistert! 

Im Jahre 1972 sollen 2 Sekunden der Zeit hinzugefügt werden, um Erdrotation und Zeit wieder in Einklang zu bringen ... Byron und sein bester Freund James stellen gespannt Theorien auf, wann es denn soweit sein könnte...doch dann verändern 2 Sekunden das Leben der Jungen für immer...

Bereits am Anfang der Geschichte war mit der junge Byron sehr sympahtisch, sein Charakter ist sehr fantasievoll, manchmal kindlich und dann wieder unglaublich erwachsen. Er hat mich sofort gepackt und ich bin habe mit ihr erlebt, was in den 2 Sekunden sein Leben und auch das seiner ganzen Familie verändert .... am Anfang, als der Unfall passiert, denkt man es ist alles klar, doch wie im wahren Leben, kommt alles anders als gedacht und das Buch baut bis zum Ende hin Spannung auf und man möchte wissen, wie sich alles im Finale auflöst. Neben Byron ist seine Mutter ein sehr wichtiger Charakter, Diana ist ein Beispiel dafür, wie sehr sich eine Person verändern kann, wenn in ihrem Leben etwas unvorhergesehenes passiert oder eine völlig anderen Person in ihr Leben tritt!

Ein zweiter Handlungsstrang beschäftigt sich mit Jim, Jim arbeitet in einem Café und sein Leben richtet sich neben der Arbeit vor allem nach Ritualen, an die er sich halten muss um sich Sicher zu fühlen... immer mal wieder bezieht Jim sich auf seine Vergangenheit, aber nie deutlich genug um eine direkte Verbindung zu ergründen... im Laufe des Buches lernt Jim dann Eileen kennen und durch das ein oder anderen Ereignis verbinden sich die beiden Handlungsstränge....

Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen, es gibt etwas dramatisches, Spannung, Emotionen und die Geschichte finde ich sehr greifbar und realistisch...auch wenn sie gesamt gesehen eher traurig ist, bereitet einem das Buch viel Lesevergnügen.

Auf Englisch liest sich das Buch sehr flüssig, die Sprache und der Satzbau sind nicht zu schwierig und auch wenn man mal ein paar Wörter nicht kennt mann man sie aus dem Zusammenhang heraus und man muss nicht permanent im Wörterbuch nachschlagen :) 

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