Mittwoch, 24. April 2013

Rezension: Noir

Jenny Mai-Nuyen - Noir 


Seiten: 384

Inhalt: 

Nino Sorokin war dabei, als der Unfall geschah. Seine Eltern starben, ihm blieb eine besondere Gabe: Er sieht den Tod eines jeden Menschen voraus. Seitdem ist er besessen von dem Gedanken, wie man das Schicksal überlisten kann. Er weiß, er wird nur 26 Jahre alt – und sein Geburtstag rückt immer näher. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt ... Seine Suche führt ihn zu einem geheimen Zirkel von Mentoren, die die Seelen anderer Menschen kontrollieren. Nino begeht den größten Frevel, den der Zirkel kennt: Er verliebt sich in eine der Seelenlosen. In die geheimnisvolle Noir, die bereits auf der Schwelle zum Jenseits steht ...

Rezension: 

Bei diesem Buch bin ich mir nicht so richtig sicher, was ich davon halten soll ... mir hat es teilweise sehr gut gefallen, aber andere Dinge fand ich dafür gar nicht mehr so schön! 

Insgesamt ist das Buch eher von düsterer Stimmung & die Handlung bzw. Grundidee der Geschichte wirkt ein wenig absurd und sehr realitätsfremd. 
Am Anfang in einer Szene im Club, bei der es um Gläserrücken geht, war ich erst ein wenig geschockt und dann sehr fasziniert, diese Szenen haben mir im Endeffekt dann doch noch am Besten gefallen ... was mich allerdings wirklich sehr gestört hat, dass die Hauptperson Nino ständig eine bestimmte Droge konsumieren muss, um besser mit dem mysteriösen Noir in Kontakt zu bleiben und ihr das zu geben was sie braucht um nicht zu verschwinden ... 

Im Großen und Ganzen eine spannende Idee mit wirklich gespenstisch, gruselig, spannenden Szenen die mich sehr gepackt haben, aber dem gegenüber stand dann einmal der etwas merkwürdige "Drogenkonsum" und die Zeitsprünge haben mich auch ziemlich verwirrt ... ich würde zwar nicht sagen, dass sich das Buch nicht lohnt, denn das tut es schon, aber ich hatte mir einfach mehr davon erwartet ;) 


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