Freitag, 15. März 2013

Rezension: Strawberry Fields Berlin

Julian Heun - Strawberry Fields Berlin 


Seiten: 256

Inhalt: 
Zwei junge Männer, zwei Geschichten: Schüttler, ein Berliner Boulevardjournalist, durchlebt sadomasochistische Arbeitstage, muss grenzdebile Artikel und Promi-Storys schreiben. In der Freizeit treibt er sich mit einer Bande herum, die auf behornbrillte Hipster schießt mit Champagnerkorken. Doch trotz aller Abgebrühtheit träumt Schüttler von einem anderen, echten Leben ... Ein Leben, das Robert gefunden zu haben glaubt. Robert ist ausgestiegen aus dem deutschen Mief und reist nun, bis über beide Ohren verliebt, der schönen Luca durch Indien hinterher. Er fi ndet sie in einem Hippie-Camp auf den Andamanen, feiert, lebt und liebt. Doch die Romanze wie die endlosen Partys werden Robert bald fremd und fremder. Julian Heun lässt Robert und Schüttler überraschend zusammentreffen und lotet das Lebensgefühl der Twentysomethings zwischen Anpassung und Exzess, Vernunft und Freiheit aus. Die "unerhört poetische Kraft" (NZZ) des Slam-Dichters Julian Heun spürt man auch in seinem Romandebüt: Kühn konstruiert, frisch, originell und kraftvoll erzählt, ist "Strawberry Fields Berlin" ein pointiertes, oft ironisches Zeitbild und dabei durchdrungen von einer wunderbaren Sehnsucht nach dem wahren Leben



Rezension: 
Sehr verwirrend, sehr interessant und im Endeffekt unglaublich toll fand ich dieses Buch! 

Ich für meinen Teil hatte am Anfang wirklich Schwierigkeiten mit dem Wechsel zwischen Strawberry Fields & Berlin, aber wenn man nicht aufgibt und am Lesen dran bleibt kann man sehr gut einen Einstieg ins Buch finden .., 
Zum Inhalt mag ich gar nichts sagen, aber was mir aufgefallen ist, die Sprache ist unglaublich! Ich hätte am liebsten ständig Post its in die Seiten geklebt um die Stellen schnell wieder zu finden .. habe dass da aber doch nicht gemacht, es wäre zu viel geworden ^^ 
Insgesamt haben mir die Szenen in Strawberry Fields besser gefallen, aber wahrscheinlich einfach nur weil sie so schön bunt und irgendwie fern & fremd waren ... 

Auch wenn es nicht zu einfach zu lesen ist, ein geniales Buch, definitv zu empfehlen, man sollte sich auf jeden Fall genug Zeit nehmen und das Buch genießen, sonst bekommt man einfach nicht genug mit oder wird zu sehr verwirrt! :)


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