Freitag, 15. März 2013

Rezension: Die Welt ist eine Scheibe

Alexandra Kuitkowski - Die Welt ist eine Scheibe 


Seiten: 144 

Inhalt: 
"Die Welt ist eine Scheibe. Beweis: Manche fallen runter, ein ständiges Stürzen und Aufschlagen. Die meisten merken es bloß nicht."
Wiebke sitzt auf einem Baum und rechnet ab: mit ihren dumpfen Verwandten, Geestbauern auf dem flachen Land. Mit den Strassers, der hippen Kleinfamilie aus der großen Stadt. Mit all den Hinterwäldlern, die unter Wiebkes Buche das Feuer zu löschen versuchen, das die Sechzehnjährige gerade gelegt hat.
Wie viel Land? Wie viel Vieh? Wie viele Kinder? Das sind die Fragen, um die sich auf dem Hof von Wiebkes Familie alles dreht, in dieser Reihenfolge. Nur Wiebke tanzt aus der Reihe, klaut, randaliert, träumt von einer Karriere als Musikerin und der Flucht in die große Stadt. Doch die Stadt kommt zu ihr: Baugebiete rücken dem Dorf zu Leibe. Unter den Neubürgern: das Ehepaar Strasser mit dem siebenjährigen Sohn Luis. Als der wohlbehütete Spross der Strassers bei einem Bootsausflug unter der Aufsicht von Wiebkes Vater zu Tode kommt, wird das Leben beider Familien aus der Bahn geworfen. Alexandra Kuitkowski erzählt eine brillant komponierte Geschichte über die schicksalhafte Verstrickung zweier Familien, über den Zusammenprall von Stadt und Land.

Rezension: 
Ein wirklich tolles Buch, das meiner Meinung nach mal "was anderes" ist...denn Wiebke sitzt während des gesamten Buches auf einem Baum und erzählt aus ihrem Leben, von der Vergangenheit und aktuellen Geschehnissen ... sie rechnet ab mit dem was passiert ist. Erklärt was sie fasziniert, wovon sie träumt, was sie verwirrt oder nicht versteht ...

Dadurch das auch manchmal von Ereignissen die Rede ist, die man erste ein paar Seiten später erklärt bekommt hat das Buch auch eine gewissen Spannung und bleibt interessant :) 

Insgesamt hat mich das Buch wirklich sehr begeistert, Wiebke ist einem direkt sehr symphatisch, man fühlt mir ihr, und mag ihr manchmal fast gern selbst einen Tipp geben ... in mancher Weise konnte ich mich irgendwie mit ihr Identifizieren, was dem Buch noch eine besondere Note gibt :) 


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