Sonntag, 17. Februar 2013

Rezension: Der Sarg

Arno Strobel - Der Sarg 


Inhalt: 

»Sie konnte nicht einordnen, was diese Schwärze zu bedeuten hatte. Aber sie war überall. Und es gab keinen Ausweg.«
Köln wird durch eine Reihe fürchterlicher Verbrechen erschüttert. Jemand entführt mehrere Frauen und begräbt sie bei lebendigem Leib. Der Täter spielt der Polizei Hinweise zu, doch wenn ein Grab gefunden wird, ist die Frau darin bereits tot. Erstickt.
Zur gleichen Zeit hat Eva, eine erfolgreiche Geschäftsfrau Mitte 30, einen immer wiederkehrenden Traum. Sie wacht in einem Sarg auf. Gefangen, hilflos, panisch. Sie weiß nicht, wie sie in den Sarg hineingekommen ist, und später nicht mehr, wie sie ihn wieder verlassen hat. Doch irgendwann ist es vorbei, sie ist frei, liegt in ihrem Bett. Und bemerkt die Blutergüsse und Kratzspuren an Händen, Armen und Beinen …


Rezension: 

Dieses Buch ist spannend ab der ersten Seite und bleibt es auch bis zum Schluss! In der ersten Szene nimmt man Teil am Traum einer jungen Frau, die Träumt in einem Sarg eingesperrt zu sein. Allein hier ist die Beschreibung schon so unglaublich, dass einem ein eiskalter Schauer über den Rücken jagt...

Insgesamt bleibt die Spannung im Buch erhalten, zwar mal mehr und mal weniger aber insgesamt bleibt die gesamt Lösung bis zum Ende vorenthalten. Während man liest, kann man selbst sehr gut miträtseln, ich hatte auch nach etwa 2/3 des Buches die ungefähre Lösung im Kopf, war mir allerdings doch nie so ganz sicher!

Alles in allem ein sehr spannender Thriller, der mit einer der größte allgemeinen Angst der Menschen spielt - lebendig begraben zu werden. Diese Situation wirkt selbst beim Lesen so bedrückend und lebhaft, dass man das Buch am liebsten in einem Stück durchlesen würde um diese Angst abschütteln zu können und eine plausible Erklärung zu erhalten.

Ein Psychothriller der meiner Meinung nach genau richtig spannend ist, sich flüssig liest, im Verlauf nicht zu viele Informationen preisgibt und doch genug um auf die richtige Fährte zu kommen, und einem definitiv stark an den Nerven nagt!

Absolute Leseempfehlung für jeden der in einem guten Thriller nicht unbedingt viel Blut "sehen" will! :)


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