Sonntag, 2. September 2012

Rezension: Ich bin der Herr deiner Angst

Stephan M. Rother - Ich bin der Herr deiner Angst


Inhalt: 

«In unserem Job bekommt man eine Menge Tote zu sehen. Das Bild aber, das sich uns hinter der Tür im ‹Fleurs du Mal› bot, wird mich bis an das Ende meines Lebens begleiten. Viele unserer Leichen sehen so aus, als würden sie schlafen. Das war hier nicht der Fall.» Ein in jeder Hinsicht verstörender Mord führt die Ermittler Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs ins Hamburger Rotlichtviertel: Das Opfer war ein Kollege, und es wird nicht das letzte sein. Die Taten nehmen an Grausamkeit zu. Und alle haben sie mit den dunkelsten Geheimnissen der Opfer zu tun, ihrer größten Angst. Irgendwann keimt in Albrecht eine Erinnerung: Der Traumfänger-Fall. Seit dreißig Jahren schlummert er in den Akten. Seit dreißig Jahren sitzt der Täter in der Psychiatrie. Wie es scheint, hat der Alptraum gerade erst begonnen ...

Rezension: 

Ein Thriller, der den Leser sehr gut fesselt, aber an manch anderer Stelle auch mal gut verwirrt. 

Ich bin schon allein wegen dem Cover an diesem Buch kleben geblieben, denn wenn man länger auf die Schrift schaut, bekommt man fast das Gefühl als würde man in das Buch gezogen oder so etwas in der Art ... 
Gepackt hat das Buch mich auch sehr gut, denn es ist spannend geschrieben und gibt nie zu viel Preis, so dass man immer am Rätseln bleibt. Gleich zu beginn wird man in eine Situation geschmissen die direkt ca.100 Fragen gleichzeitig aufwirft. 
Die Perspektive im Buch wechselt immer wieder zwischen den beiden Ermittlern Albrecht & Friedrichs hin und her. Ihre beiden Charactere finde ich sehr interessant, denn obwohl sie zu Beginn sehr unterschiedlich sind, funktionieren sie im Team sehr gut. 
An mancher Stelle hat mich diese springende Perspektive allerdings auch verwirrt, da nicht immer direkt klar ist, WER von den beiden jetzt wirklich erzählt. Was ich auch ein bisschen seltsam fand, dass manchmal aus der Ich-Perspektive erzählt wird, im nächsten Satz jedoch ein Erzähler von außen den Blick hat, zumindest kam es mit so vor. Nicht wirklich tragisch, hätte aber besser sein können. 
Gänsehaut-Fakor ist auf jeden Fall gegeben, denn mal über die eigene, größte Angst nachzudenken, ist auch mal ein sehr interessantes Gefühl und durch die Psycho-Spielchen die immer wieder auftauchen, jagd dem Leser auch der ein oder andere kalte Schauer über den Rücken.

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