Dienstag, 7. August 2012

Rezension: Der Duft des Regens

Der Duft des Regens - Fraces Greenslade 


Das Buch hatte ich bei Lovelybooks bei einer Leserunde gewonnen und durfte es mit einigen anderen zusammen Lesen. 
Vorab sei gesagt, ich liebe es, die Sprache ist so unbeschreiblich wundervoll, dass es sich für jeden, der etwas für Natur übrig hat allein deswegen schon lohnt :) 

Inhalt (LB):
In den Wäldern im Westen Kanadas ist die Welt noch in Ordnung - zumindest für die Schwestern Maggie und Jenny. Sie lieben ihre Ausflüge zu den Seen, sammeln Pilze und Beeren, die Eltern spielen abends Karten. Doch Maggie ist eine geborene »Sorgenmacherin«, sie kann nicht anders, sie fürchtet um das Wohl ihrer Liebsten. Als der Vater bei einem Unfall ums Leben kommt, fühlt sie sich in ihren tiefsten Ängsten bestätigt, schlimmer noch: Es scheint sich die im Dorf vorherrschende Überzeugung zu bewahrheiten, dass ein Unglück selten allein kommt. Auf der Suche nach einem Lebensunterhalt lässt die Mutter die Mädchen bei einer fremden Familie zurück, vorübergehend, sagt sie. Doch die Tage werden zu Wochen, Wochen zu Monaten und dann zu Jahren - Irene bleibt verschwunden. Schließlich macht Maggie sich auf, die Mutter zu finden. Ihre Reise führt sie in Irenes Vergangenheit, bis an die Küste, zu einem alten Boot namens »Elsa«...

Rezension: 

Ein Buch, bei dem man in die kanadische Wildnis entführt wird, eine dramatische Familiengeschichte erlebt und wunderbar abtauchen kann.
Das tollste an diesem Buch ist die wunderbar bildliche Sprache, die wirklich eine schöne Landschaft und Natur um den Leser herum erschafft in der er völlig aufgehen kann. Die verschiedenen Charaktere sind sehr einzigartig und haben jeweils ihre Besonderheiten die sie sehr interessant machen. Auch wenn die Familie immer wieder herbe Schicksalsschläge erlebt wirkt die Geschichte glaubhaft und trotzdem Bodenständig, ein bisschen Romantik ist auch noch dabei, was eine willkommen Abwechslung zu der vielen Traurigkeit ist. Den Großteil bekommt man von der jüngeren Schwester Maggie erzählt, doch im hinteren Teil des Buches wechselt die Geschichte für einige Kapitel in Briefform aus der Sicht der großen Schwester Jenny, diesen plötzlichen Wechsel finde ich sehr interessant und man bekommt statt der Naturbeschreibungen plötzlich etwas ganz anderes zu hören/lesen.
Jedoch finde ich das Ende nicht so passend und irgendwie zu plötzlich für das vorher schön erzählte Buch und deswegen gibt es von mir einen Stern Abzug ;)


Jetzt noch 2 Fotos von mir, geknipst, bevor auf mich gestern der Regen hereinbrach, somit passend dachte ich mir :) 




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